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Gemeingefährlich: Jetzt legt sich Merz auch noch mit Trump an

Putin zum Feind erklären und Trump abblitzen lassen – was soll schon schiefgehen? (Peter Eich)

Wer als Bundeskanzler seine Emotionen nicht im Griff hat, sollte sofort den Stuhl räumen, um nicht noch mehr Schaden für Land und Leute anzurichten. Aber wir haben eine beleidigte Leberwurst an der Spitze, der Deutschland mit voller Wucht in den Abgrund reißt – nur weil er von der Oppositionspartei kritisiert wurde.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat tatsächlich ein für gestern geplantes Telefonat mit US-Präsident Donald Trump kurzfristig verschoben. Ein neuer Termin steht bisher nicht fest. Das Gespräch sollte anlässlich des 25. Jahrestags der Terroranschläge vom 11. September 2001 stattfinden (also wirklich keine Nebensache). Regierungssprecher Stefan Kornelius nannte keinen konkreten Grund, deutete aber an, dass es nicht an Terminkollisionen lag. Viele Medien stellen einen Zusammenhang mit Trumps Post auf Truth Social her. Darin gratulierte Trump der AfD zum Wahlsieg in Sachsen-Anhalt und schrieb unter anderem „Wow, die populistische Partei in Deutschland hatte eine wirklich große Nacht“ sowie „MGGA!!!“ (vermutlich „Make Germany Great Again“). Der Sprecher wollte sich nicht direkt dazu äußern, verwies aber auf frühere Aussagen von Merz, wonach Einmischungen oder Kommentare zur deutschen Innenpolitik – besonders bei Wahlen – für ihn nicht infrage kommen.
Lächerlich. Als ob sich deutsche Politiker sich noch nie zu Wahlen in anderen Ländern geäußert hätten.
Die Leute sind zurecht entsetzt:
Satire-Sabine-Müller schreibt:
Zum Schaden des Landes nimmt sich dieser Herr das Recht heraus, nicht mit dem mächtigsten Mann der Welt zu sprechen. Es ist nicht sein Recht, daraus eine diplomatische Verweigerung gegenüber den Vereinigten Staaten zu machen. Der Bundeskanzler ist nicht Privatmann. Er verwaltet das Verhältnis zur Schutz- und Handelmacht, von der Deutschlands Sicherheit, der NATO-Rahmen und ein erheblicher Teil der wirtschaftlichen Ordnung abhängen…
Die Absage sendet drei Botschaften, alle nachteilig. Nach Washington: Berlin stellt Parteitaktik über das Bündnis. Nach Moskau und Peking: der transatlantische Draht ist störanfällig. Nach innen: der Kanzler ordnet das Verhältnis zur Führungsmacht seiner Auseinandersetzung mit der Opposition unter. Keine dieser Botschaften nützt der Bundesrepublik….
Koko Lores schreibt:
Merz will also nicht mehr mit Trump reden, weil Trump die AfD mag. Gibt es noch jemanden, dem Merz noch nicht aus Trotz den Fehde-Handschuh hingeworfen hat? 80 Mio Deutsche, China, Russland, und jetzt auch noch die USA. Ausser dem Kokskönig und Geldwäscher aus Kiew scheint er kaum jemanden zu mögen. Dieses beleidigte, kindergartenmässige Rumgezicke des Kanzlers ist einfach peinlich. Ob er auch mit dem Fuß aufstampft?
…
Mit Friedrich Merz wird Deutschland – mal wieder – isoliert, weil die Bundesregierung, überheblich, ja fast größenwahnsinnig meint, das Land könnte sich mit allen Großmächten gleichzeitig anlegen.
Und es scheint so, als ob auch hier der Kanzler von seinem Koalitionspartner getrieben wird. Die SPD fordert auf jeden Fall den Kanzler auf, mit Trump mal Tacheles zu reden.
Apropo Einmischung:
Rebel Radio schreibt:
„Kaum steht das Wahlergebnis fest, wird von der EU damit gedroht, Sachsen-Anhalt den Geldhahn zuzudrehen: 2,95 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt, rund 500 Millionen Euro pro Jahr allein aus dem Strukturfonds, etwa 20 % der Investitionsausgaben des Landes, will man einbehalten.“
Die EU unter Frau von der Leyen ist bekannt dafür, sich in Wahlen einzelner Länder einzumischen (siehe Rumänien). Aber das ist natürlich ok, Herr Merz?
Und das hier natürlich auch, oder?
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Wir fragen jetzt einfach mal: Quo Vadis, Herr Bundeskanzler?
Könnte das hier vielleicht die Antwort sein?

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