Im Juni beim G7-Gipfel in Évian-les-Bains noch voll auf Schleimkurs bei Trump, jetzt spielt er den Beleidigten: Merz (Foto:Imago)
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Die peinliche Mimose Merz isoliert Deutschland weltweit immer mehr

Dass Friedrich Merz nicht über ein Jota Souveränität und menschlicher Größe verfügt, hat er in seiner beispiellos desaströsen Kanzlerschaft, die noch keine 18 Monate alt ist, bereits unzählige Male bewiesen. Seine Dünnhäutigkeit hat für dieses Land jedoch auch ernsthafte politische Konsequenzen, innenpolitisch ohnehin, aber auch, was die Beziehung zum wichtigsten Verbündeten betrifft. Gestern war eigentlich ein Telefonat zwischen Merz und US-Präsident Donald Trump angesetzt. Dieses wurde aber von deutscher Seite abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Offiziell wurde dafür kein Grund genannt, es liegt jedoch auf der Hand, dass Trumps euphorische Kommentare über den AfD-Wahltriumph in Sachsen-Anhalt die Ursache sind. „Wow, die populistische Partei in Deutschland hatte eine wirklich große Nacht“, hatte Trump geschrieben, ergänzt um das Kürzel „MGGA!!!“ („Make Germany Great Again“).

Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte zum verschobenen Telefonat lediglich, der Kanzler habe in „abstrakter Weise“ mehrfach darauf hingewiesen, „dass Eingriffe oder Kommentierungen der deutschen innenpolitischen Situation besonders zu Wahlen“ für ihn „nicht infrage kommen“. Damit ist alles klar. Der in seiner grenzenlosen Eitelkeit gekränkte Kanzler verbittet sich Kommentare von ausländischen Politikern zur deutschen Innenpolitik.

Außenpolitischer Trampel Merz zerschlägt immer mehr Porzellan – und isoliert Deutschland

Dass er selbst vor zwei Jahren im Bundestagswahlkampf dem argentinischen Präsidenten Javier Milei in aller Öffentlichkeit und völlig fälschlicherweise vorgeworfen hatte, sein Land zu ruinieren und die Menschen mit Füßen zu treten, hat er offensichtlich vergessen, wie er ja überhaupt anderen gerne das vorwirft, was er selbst praktiziert. Dabei führt Milei in Argentinien die Reformen durch, für die Merz in Deutschland zu schwach und zu feige ist. Mileis Partei hat seither mehrere Wahlsiege eingefahren, anders als Merz kann er sich ernsthafte Hoffnungen auf eine weitere Amtszeit machen.

Bei dem Gespräch mit Trump sollte es um den 25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 gehen. Laut Kornelius ist dem Kanzler wichtig, dass die USA weiterhin auf die volle Solidarität Deutschlands und Europas zählen können – und die drückt sich dann so aus, dass Merz ein für die deutsch-amerikanischen Beziehungen wichtiges Telefonat einfach absagt, weil er persönlich beleidigt ist. Auch hier fehlt ihm jedes staatsmännische Format. Es ist ein weiterer Beleg dafür, dass dieser Mann, der einzig und allein aus persönlicher Eitelkeit Kanzler werden wollte und es auch nur aus diesem Grund bleiben will, endlich aus diesem Amt entfernt werden muss, weil er auf keiner Ebene auch nur die allergeringste Eignung dafür hat. (TPL)

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