Wadephul bei Ronzheimer: Von allen guten Geistern verlasen (Foto:ScreenshotYoutube)
[html5_ad]

Totaler Sieg auf dem Leichenberg: Messerstecher und Vergewaltiger dürfen bleiben – aber Wadephul will ukrainische Männer an die Front abschieben

Im August erklärte Außenminister Johann Wadephul in Kiew noch: “Die Ukraine wird diese militärische Auseinandersetzung gewinnen.“ Die Realität ist freilich eine andere – weshalb die Selenskyj-Regierung längst mit immer brutaleren Zwangsrekrutierungsmethoden im In- und Ausland Männer als Kanonenfutter an die Front zu pressen versucht und der dekadent-korrupten, längst ohne demokratische Legitimation regierenden Kiewer Clique alle Mittel recht sind, um diesen Krieg weiterzuführen. Deshalb die offenkundige False-Flag-Aktion des Leipziger “Drohnenangriffs“ (den die Bundesregierung zur fahrlässigen und unverantwortlichen Eskalation des Konflikts mit Russland nutzt), deshalb die ablehnende und destruktive Haltung gegenüber den jüngsten US-Friedensbemühungen.

Nun aber wird es vollends unheimlich, wenn nicht kriminell: Wadephul schlägt – in Merz’scher Konfusion – ernsthaft vor, die Melde-, Aufenthalts- und Sozialdaten wehrfähiger Ukrainer an das Kiewer Regime weiterzugeben, damit die Männer zum Kampfeinsatz „herangezogen“ werden können, mit der zynischen Behauptung, dies werde natürlich “ohne Zwang” erfolgen. Wer die Methoden der ukrainischen Rekrutierungsstellen und ihrer Landjägerschergen kennt, kann angesichts dieser Naivität nur staunen. Das ist in etwa so, als würde man von einem Vergewaltiger sagen, er wende ja keine Gewalt an. Sollte es dazu kommen, kann man von Verschleppungen, Psychoterror und Agenten im Auftrag Kiews ausgehen, die hiesige, nun als Deserteure behandelte ukrainische Wehrfähige tyrannisieren gnadenlos verfolgen werden. Laut “Politico” soll es dabei um rund 450.000 ukrainische Männer gehen, die seit teilweise vier Jahren als Kriegsflüchtlinge anerkannt (und vom deutschen Staat deshalb bedingungslos in den Sozialsystemen vollalimentiert) werden; Männer mit realem Schutzstatus, wohlgemerkt. Sie sollen nun plötzlich alle als Volkssturm an der Ostfront verheizt werden.

Nachschub für die Blutmühle

Man wähnt sich wahrlich im falschen Film. Selbstverständlich war es von Beginn an ein Unding, dass hunderttausende wehrfähige Ukrainer ein entspanntes Leben im Westen genossen, selbst wenn sie (in anderen EU-Ländern bezeichnenderweise zu einem weit größeren Anteil als in Deutschland) arbeitstägig waren – verglichen mit ihren unglücklichen Landsleuten, die im Donbas und anderswo die Schlachtfelder düngten. Krieg ist grausam – aber dass Deutschland den Hauptgewinn einer Lotterie auf Leben und Tod stiftete, deren Gewinner im Westen im Frieden die Annehmlichkeiten des Sozialstaats genießen und vielfach Mittel unbekannter Herkunft für Luxuskarossen und noblen Lifestyle verprassen, während die weniger Glücklichen in einem aussichtslosen Krieg kämpfen müssen, war von Beginn ein untragbarer Zustand. Man hätte daher außer Frauen und Kindern überhaupt keine Ukrainer hier aufnehmen dürfen – und wenn, dann nur in verkraftbaren Kontingenten.

Aber: Was die Bundesregierung jetzt vorhat, ist das genaue Gegenteil der bisherigen “Wir-haben-Platz-” und “Schutz-für-alle-”Doktrin – und im Ergebnis mindestens ebenso schäbig und ungerecht: Nun von heute auf morgen hunderttausende zu Zielobjekten des ukrainischen Militärs zu machen, das Nachschub für seine Blutmühle braucht, ist der ultimative Beweis, dass es bei der angeblich humanitären, auf “westlichen Werten” fußenden Massenaufnahme an Ukrainern nie wirklich um moralische Motive ging. Offensichtlich ging es der deutschen Politik nicht um die Menschen, sondern um die von ihnen in sklavischer Treue gestützten Machthaber. Jetzt, da Selenskyj trotz 200 Milliarden westlichen Geldern und abenteuerlicher Waffenhilfe mit dem Rücken zur Wand steht, werden auf einmal alle bisher beschworenen Grundsätze über den Haufen geworfen, um seinen Machterhalt und die Verlängerung eines militärisch aussichtslosen Unterfangens sicherzustellen.

Eine Million toter Ukrainer, damit die deutsche Rüstungsindustrie boomt

Gleichzeitig treiben weiter über 230.000 vollziehbar Ausreisepflichtige in Deutschland ihr Unwesen, nachdem 2025 gerade einmal 22.787 abgeschoben wurden – was. von Merz zur “Migrationswende“ umgelogen wird, während gleichzeitig zwei Großstädte jährlich neu einwandern und dreieinhalb Großstädten eingebürgert werden. Strafrechtlich vergleichsweise eher unauffällige junge Männer, eben noch als Fachkräfte-Benefit gepriesen, sollen in sklavischer Nibelungentreue der Kriegsfortsetzung geopfert werden, während abgelehnte Asylbewerber aus arabischen und afrikanischen Staaten, darunter und selbst schwerkriminelle Gefährder, hierzulande zumeist unbehelligt bleiben, und Forderungen nach der Remigration solcher kriminellen und illegalen Subjekte vom deutschen Bundeskanzler neuerdings mit “ethnischen Säuberungen“ gleichgesetzt werden.

Worum geht es hier tatsächlich? Im Podcast mit Paul Ronzheimer räumt Wadephul ein, die deutsche Rüstungsindustrie müsse „naturgemäß“ von den Milliardenhilfen “profitieren”; mit Kiews Bestellungen sei man derzeit noch „nicht ganz zufrieden“. Man muss fast schon dankbar sein, dass nach Annalena Baerbock hier gleich der nächste Ineptokrat ins Außenamt gehievt wurde, der zwar diplomatischer Analphabet ist, dafür aber sein Hirn auf der Zunge trägt und die wahren, schnöden Motive ganz unbedarft ausplaudert. Er macht gar keinen Hehl daraus, dass die deutsche Politik die Ukraine nicht aus Nächstenliebe, hypermoralischer “Solidarität“ und humanitärer Selbstlosigkeit mit Abermilliarden Euro finanziert wird, sondern vor allem, um der letzten deutschen “Wachstumsbranche“, die staatsgemästete Rüstungsindustrie, am Laufen zu halten. Bei dieser Motivlage wird die sonderbare Symbiose zwischen einem Klepto- und Autokraten Selenskyj und den Berliner “Demokratierettern“ erst nachvollziehbar; kein Wunder, dass die deutsche Politik überhaupt kein reales Interesse daran hat, dass der Krieg je endet.

Lebensgefährlich und suizidal

Die entsetzten Reaktionen auf Wadephuls Äußerungen schließen nahtlos an die Empörung über Friedrich Merz‘ völlig entrückten gestrigen Auftritt im Bundestag an. Rechtsanwalt Markus Haintz nennt Wadephul einen “Volksverräter, wie er im Buche steht” und schreibt auf X, der “deutsche Außenminister Wadefool” diene nicht Deutschland, sondern “der Ukraine und den Interessen korrupter Eliten‘.“ Ein User kommentiert dazu:  “Das passiert, wenn man die Marionette der EU ist und wieder faschistoide Schreibtischtäter wie Johann Wadephul verbeamtet und Ministerposten verleiht.“ Und ein anderer: “Völlig absurd, völlig abgekoppelt von der Realität auf dem Schlachtfeld Russland gewinnt, und die Koalition der Schwachsinnigen hatte nie einen Plan B. Diese Bande führt uns direkt in die Vernichtung von Europa.”

Für die Krönung der Dreistigkeit sorgt neben Wadephul nun auch noch SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius: Er wirft ausgerechnet der AfD das “Schüren von Kriegsangst” vor. Einer der unverantwortlichsten Scharfmacher und Kriegstreiber will nun also auch noch verhindern, dass die Opposition vor den Folgen seiner lebensgefährlichen und suizidalen Politik warnt. Statt Schadensbegrenzung zu betreiben und Wadephul zurückzupfeifen, tritt die taumelnde Merz-Regierung also die Flucht nacht vorne an und verbittet sich Kritik an ihrem Treiben – ein Affront gegen jede demokratische Kultur und den gesunden Menschenverstand. Ein Kanzler mit durchgedrehten Bundesministern, die den Endsieg verkünden, Männer ins Feuer lotsen wollen und zugleich den Nutzen dieses Schlachtens für die eigene Industrie hervorheben, sind keine Minute im Amt tragbar. (TPL)

 

 

 

c777d4187bbe49818000b1ac6e32f080

Themen