Das Problem ist bundesweit virulent, wird aber nur dort politisch thematisiert, wo die AfD als einzige diesbezüglich besorgte und auf Abhilfe bedachte politische Kraft darauf drängt: Die zunehmende Unterwanderung von Hochschulen und deren faktische logistische und ideelle Unterstützung von Antifa und Linksextremisten. So hat sich gestern der Thüringer Landtag auf Antrag der dortigen AfD-Fraktion mit der Unterwanderung der Hochschulen durch gewaltbereite Linksextreme befasst.
Konkret standen dabei vor allem die Ausschreitungen gegen den AfD-Parteitag in Erfurt Anfang Juli im Mittelpunkt der Fragestellung, i insbesondere die in dessen Umfeld verübten tätlichen Angriffe auf Journalisten von “Apollo News” und “Junge Freiheit”. Später kam heraus: Militante Bündnisse wie “Widersetzen”, die unter anderem Flugblätter mit Tipps für Sprengstoffanschläge verteilten, hatten im Vorlauf des Parteitags zahlreiche Veranstaltungen an den Thüringer Hochschulen durchgeführt und sich dort organisiert, verabredet, gemeinsam weiter radikalisiert.
Linksextremen-Gewerkschaftsbetriebsgruppe auf Jenaer Campus
Der hochschulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Dr. Jens Dietrich, kritisiert diesbezüglich die Landesregierung als Trägerin der Bildungs- und Kultushoheit, die solche Zustände eigentlich abstellen und kategorisch verhindern müsste, für ihre absolute Untätigkeit aufs Schärfste. Dietrich erhob dabei vor allem den Vorwurf, dass die Busreisen unzähliger Antifa-Schläger nach Riesa und Gießen in Thüringer Hörsälen organisiert worden seien. “Thüringer Studentenräte bewerben Lesekreise für die Knastbriefe der Gewalttäter aus dem Budapest-Komplex… An der FSU Jena existiert sogar eine Betriebsgruppe der linksextremen Gewerkschaft FAU. Mitarbeiter der Hochschulen sind also Mitglieder in einer Organisation, die das Gewaltmonopol des Staates angreift. Und was macht der Staat dagegen? Nichts!”, echauffiert sich Dietrich.
Der Grund für die vorsätzliche Ignoranz und Duldung solcher Zustände sei der, dass die „regierungstragenden“ Fraktionen und ihre Mehrheitsbeschaffer selbst Teil dieser militanten Netzwerke seien, so der AfD-Politiker: Linke und SPD unterstützen das Bündnis „Widersetzen“, das wiederholt zur Gewalt aufgerufen hat, und ihre Jugendverbände arbeiten im Rahmen der „alternativen Orientierungstage“ mit offen militanten linksextremen Gruppen zusammen. Und die Union, die sonst so gerne vom Rechtsstaat faselt, schaut natürlich tatenlos zu. Schließlich ist deren “DNA” ja ebenfalls “Antifaschismus”, wie CDU-Familienministerin Karin Prien offen bekannte… (TPL)






















