EnerparcAG-Solarprojekt in der Ukraine: Trotz aller staatlichen Erleichterungen und Beihilfen am Ende die Pleite (Foto:Imago)
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Deutsche Energiewende: Erst Kraftwerke wegsprengen, dann pleitegehen

Die Hamburger Enerparc AG, einer der größten unabhängigen Eigentümer von Freiflächen-Solarparks in Europa mit Sitz in der Hafencity, hat vergangene Woche beim Amtsgericht Hamburg wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenz angemeldet. Das vorläufige Verfahren betrifft vorerst nur die Muttergesellschaft, nicht die Projektgesellschaften. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Stefan Denkhaus von der Kanzlei BRL bestellt. Der Betrieb läuft allerdings vorerst weiter; angeschlossene Anlagen speisen weiterhin Strom ein. Die Gehälter der rund 700 Beschäftigten sind für drei Monate über das Insolvenzgeld gesichert – auf Kosten desselben Steuerzahlers, der den grünen Energie-Irrsinn mit bislang fast 1 Billion Euro bezahlen durfte.

Das Unternehmen hat rund 500 Solarparks mit insgesamt etwa 5,5 Gigawatt entwickelt, von denen 3,8 Gigawatt am Netz sind. Erst im Frühjahr 2026 sicherte sich Enerparc eine Finanzierung von bis zu einer Milliarde Euro – ein Junior-Darlehen über 500 Millionen Euro sowie einen Projektfinanzierungsrahmen –, um Photovoltaik-Kraftwerke und Batteriespeicher weiter auszubauen. Die genauen Gründe der Pleite sind noch nicht bekannt. Beobachter nennen “Netzengpässe” als möglichen Faktor: Fertige Parks können oft nicht zeitnah angeschlossen werden, Einnahmen fehlen, Finanzierungskosten laufen aber weiter.

Bereits 2007 prophezeite Krise

Fachleute werten den Fall zudem als Zeichen zunehmender politischer und regulatorischer Unsicherheit in der Energiewende. Deshalb setzen viele Unternehmen stärker auf direkte Stromlieferverträge mit Großkunden. Interessant ist, dass es sich hier um eine mit beispiellosen staatlichen Subventionen regelrecht zugeschissene Branche handelt – die dennoch nicht marktwirtschaftlich arbeiten konnte, im Gegensatz zu den mutwillig zerstörten Kernkraftwerken und auch weltweit saubersten, ebenfalls durch die grüne Ideologie sabotierten Kohlekraftwerken. Das klimakritische Netzwerk EIKE hat diese Entwicklung bereits 2007 warnend vorhergesagt: ”Zuerst sprengen sie die Kraftwerke, dann gehen sie pleite.“ Kam jemand wollte es damals glauben – nun passiert es. Reihenweise.

Denn nur wenige Tage später stellte die Schwestergesellschaft Pvwerk, die Solarparks und Speicher für Enerparc errichtet, einen Antrag auf Sanierung in Eigenverwaltung. Rund 100 Projekte sind allein hier im Bau; Ziel ist es zwar, diese noch fertigzustellend, doch ob es dazu kommt, ist fraglich.. Die Vermarktungstochter Sunnic Lighthouse bleibt unberührt und setzt den Stromhandel fort. Insolvenzverwalter Denkhaus schließt weitere Insolvenzanträge von Schwestergesellschaften nicht aus und konzentriert sich auf die “Stabilisierung”. Man darf gespannt sein, wie lange  sich diese ideologischen Luftschlösser noch halten können. (TPL)

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