Lügen-Merz, der Pinocchio-Kanzler: Keiner hat mehr Bock auf ihn – und schon gar nicht im Wahlkampf (Foto:Satire-Grok)
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Friedrich allein zuhaus: Kein CDU-Kandidat will mit dem Horrorkanzler im Wahlkampf noch in Verbindung gebracht werden

Friedrich Merz ist in der eigenen Partei zunehmend isoliert und abgemeldet– doch er missachtet alle Signale, verlässt sich auf seine getreuen Paladine wie Thorsten Frei und träumt ernsthaft vom Parteiverbot und Bundeszwang in Sachsen-Anhalt, um seine Macht (und das Wohlwollen der ihn als Kanzler stützenden SPD) irgendwie zu retten. Nun wird er vom mecklenburg-vorpommerschen Landesverband ausgeladen, weil er dem Wahlkampf schadet – aber er tritt einfach nicht zurück. Der Spitzenkandidat der dortigen CDU Daniel Peters, dessen Partei von 21 Prozent vor zwei Jahren auf unter 7 Prozent abgerauscht ist und bei den Wahlen am kommenden Sonntag, 20. September die höchste CDU-Niederlage aller Zeiten einfahren dürfte, will retten was zu retten ist – und verbittet sich jeglichen Wahlkampf mit dem Kanzler.

Es werde keine weiteren Auftritte des CDU-Vorsitzenden mehr geben vor der Wahl, so Peters, der auch erklärte: „Die Bundespolitik steht tatsächlich absolut in der Kritik hier in Mecklenburg-Vorpommern.” Nein, tatsächlich?!? Die Landes-CDU führe, so fährt er realitätsbewusst fort, „mittlerweile einen Existenzkampf“. In aktuellen Umfragen liegt sie bei nur sieben Prozent und riskiert den Absturz unter die Fünf-Prozent-Hürde – ein historisches Debakel bahnt sich an.

Belastung statt Zugpferd

Bei seinem einzigen Wahlkampfbesuch in Kühlungsborn war Merz ausgepfiffen und als „Kriegstreiber“ beschimpft worden. Peters stellt klar: „Friedrich Merz, hin oder her – es geht um die Landespolitik.“ Die Menschen seien von der Berliner Politik enttäuscht, die schwarz-rote Koalition habe die Probleme nicht verstanden. Diese Distanzierung ist zwar bemerkenswert – zumal Merz daraus partout keine Konsequenzen ziehen will –, aber sie ist Teil einer größeren Krise. Nach dem Rekordabsturz in Sachsen-Anhalt, wo die CDU auf 17,2 Prozent halbiert wurde und die AfD 44 Prozent holte, wächst der Unmut massiv. CDU-Landesvize Tino Schomann forderte offen Merz’ Ablösung; der Kanzler sei „ungeeignet“, vermittle weder Empathie noch Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit. „Berlin trägt die Hauptverantwortung.“

In der Union wird bereits seit Tagen über eine „Operation Kanzlersturz“ gesprochen, doch anscheinend wagt niemand den Griff zum politischen Dolch. Dennoch spürt das nahende Ende jeder: Um den 70-Jährigen werde es „sehr einsam“, werden Beobachter. Selbst Verbündete fordern einen Neuaufbruch. Spätestens nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin dürfte die Personaldebatte allerdings unaufhaltsam Fahrt aufnehmen. Der Kanzler gilt vielen in der Fraktion längst als Belastung statt als Zugpferd – handwerklich unfähig, vertrauensunwürdig und wählerabschreckend. Die Parteibasis hat das längst verstanden. (TPL)

 

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