Yuval Abraham and Rachel Szor (Foto: IMAGO)
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Naza – jetzt läuft die Hamas-Propaganda auch auf den Festspielen von Venedig

Tosender und langer Applaus der „vereinten Antisemiten der Kulturszene“ nach der Aufführung von „Naza“, einem Film aus der Propaganda-Abteilung der Hamas bei den diesjährigen Filmfestspielen von Venedig. Und das einen Tag nach dem 11. September, der seit 2001 jedes Jahr sein trauriges Jubiläum „feiert“.

Der Dokumentarfilm von den beiden linksextremen IsraelisYuval Abraham und Rachel Szor untersucht anhand angeblich anonymer Interviews mit 24 israelischen Geheimdienst- und Armeeangehörigen die Zielerfassung und Luftangriffe im Gazastreifen. Die Gespräche sollen nachts auf Dächern in Tel Aviv geführt worden sein; Gesichter und Stimmen der Interviewten sind unkenntlich gemacht, sodass es keinerlei Belege gibt. Der Titel selbst kommt aus dem israelischen Militärjargon: NAZA (hebräisch נז״א) steht für nezek agavi („Kollateralschaden“). Damit wird intern die Zahl der Zivilisten bezeichnet, die bei einem Angriff auf ein mutmaßliches Hamas-Ziel voraussichtlich mitgetötet werden – etwa „4 NAZA“ für vier weitere Tote (Familie, Nachbarn usw.). Im Film werden natürlich auch deutlich höhere Werte genannt. Die beiden Regisseure hatten zuvor den Oscar-prämierten Film No Other Land gemacht. NAZA entstand in Zusammenarbeit mit The Guardian und stützt sich auf frühere Recherchen von +972 Magazine, Local Call und dem Guardian. Das israelische Militär hat zentrale Vorwürfe des Films zurückgewiesen. (Quelle: GROK)
U.M. Osint mit einer vernichtenden Rezension:

NAZA: Die Verfilmung eines Symptoms

Die Timeline ist voll von NAZA. Einem Dokumentarfilm, der auf den Filmfestspielen in Venedig den Rekord für die längste Standing Ovation gebrochen hat.

Der Rest ist Legende. Denn kaum jemand außerhalb des Saals dürfte den Film überhaupt gesehen haben. Einige ausgesuchte Film-Journalisten vielleicht noch, die es aus terminlichen Gründen nicht zu der brancheninternen Selbstbeweihräucherung geschafft haben.
Ich habe ihn auch nicht gesehen. Aufgrund der Berichte habe ich aber eine recht gute Vorstellung, was da gerade passiert und in den nächsten Wochen passieren wird.

Die Macher des Films, der ausgerechnet vom britischen Guardian mitfinanziert wurde, interviewen 24 Soldaten und „Intelligence Officers“ zur Vorgehensweise der IDF im Gazastreifen. Der Titel NAZA ist das israelische Kürzel für zu erwartende zivile Kollateralschäden.

Das Problem, das ich grundsätzlich damit habe, ist die nicht vorhandene Einordnung. Die implizit dazu aufruft, die IDF und gleich ganz Israel auf die moralische Anklagebank zu setzen. Für etwas, das in allen Kriegen weltweit völlig normal ist.

Versteckt ein Kombattant sich in einem zivilen Haus, oder schläft er auch nur nachts im Raum neben seinen Kindern, bleibt er ein potentielles und legitimes Ziel. So sieht es das Kriegsrecht vor. Und was Kriegsrecht legitimiert, wird getan werden. Denn der Krieg hat eine andere Moral als eine zivile Gesellschaft in Friedenszeiten. Es wäre die Aufgabe des Kombattanten, seine Kinder zu schützen und nicht im Raum neben ihnen zu schlafen.

Man kann das gerne auf die Anklagebank setzen. Dann aber nicht die IDF oder Israel alleine. Dann muss man sich auch mit der Frage befassen, ob die Ukraine sich vergewissert, wie viele zivile Mitarbeiter sich in einer Raffinerie befinden, in die sie eine Drohne lenkt. Oder fragen, ob die Bundeswehr prüfen würde, ob ein zu bekämpfender Raketenwerfer der Huthi neben einem Kindergarten in Stellung gegangen ist. Ich unterstelle, diese Fragen werden in unserer friedensverwahrlosten Gesellschaft verdrängt, da sie viele Menschen aus ihrem sicheren und wohlig warm gefurzten Fernsehsessel treiben würde.

Und genau das ist der Grund, warum ich mir den Film nicht ansehen muss, um zu verstehen, dass exakt das dort betrieben wird. Die moralische Anklagebank wird gepolstert, indem man seine Werte der Zivilgesellschaft, seiner pseudopazifistischen Weltanschauung und seines in den meisten Fällen nach links übersteuerten Gesellschaftsbildes anlegt. Fernab der Realität aller Kriege.
Aller.
Ganz zu schweigen davon, dass darüber ignoriert wird, was die Palästinenser getan haben und tun.

Würden die IDF die gleichen Mittel wie die Palästinenser anwenden, gäbe es keinen Gazastreifen mehr. Sie würden Zivilisten entführen, foltern und in Kellern gefangen halten, um sie gegen israelische Geiseln auszutauschen. Sie würden Selbstmordanschläge verüben. Sie würden ohne genau zu zielen tausende billige Raketen in den Gazastreifen feuern. Sie würden ihre Uniformen in den Schrank hängen, ihre Waffen verdecken und vergraben und den Gazastreifen mit Sprengfallen überziehen. Sie würden ihre Kinder dazu erziehen, auf Palästinenser einzustechen, weil sie im Falle einer Gefangennahme oder Tötung eine Rente bekommen.
Und die palästinensische Propaganda ist emsig bemüht, die Welt glauben zu machen, dass die IDF ja genau das tut. Obwohl selbst das ja nur ein Vergelten mit gleichen Mitteln wäre.
Jeder muss mit der Frage sich selbst überlassen bleiben, was wohl passieren würde, wenn die Palästinenser auch nur eine Atombombe hätten.

Wofür dieser Film ein Symptom ist, ist viel gefährlicher.
Er lädt nicht nur dazu ein, mit zweierlei Maß zu messen. Er lädt dazu ein, unsere Werte und unsere Moral auf den Prüfstand zu stellen. Weil diese sich in einem langen Frieden und einer Entrückung von den Realitäten des Krieges von dem entfernt hat, was auf dieser Welt getan wird. Getan durch Menschen, die selbst unser Mindestmaß an Moral im Krieg nicht teilen. Die die Menschenrechte, die wir für genau diese Menschen einfordern, völlig offen ablehnen. Die sie für sich in Anspruch nehmen.

Die Propaganda weiß das. Sie spürt es. Und sie steigt darauf ein. Das Messen mit zweierlei Maß.
Journalisten, die den Film ebenfalls nicht gesehen haben können, machen aus den oben genannten „Intelligence Officers“ Geheimdienstoffiziere, obwohl die Übersetzung mindestens mangelhaft ist. Sie erzählt wieder und wieder von der zielsuchenden KI, ohne zu erklären, dass dies nur ein Hilfsmittel ist und Menschen die Entscheidungen treffen. Sie nennen pauschal alles Kriegsverbrechen, ohne auch nur einen einzigen Fall nach Recht und Gesetz geprüft zu haben. Sie findet Umschreibungen für die IDF als „Tötungsmaschinerie“, obwohl jede Streitkraft am Ende des Tages ja genau das ist. Und sein soll. Sein muss.

Zivile Kollateralschäden werden zu gezielten Tötungen von Zivilisten. Und zu Terrorismus. Viele Tote werden zum Völkermord. Begriffe werden verzerrt, um Unsagbares sagbar zu machen und die Moral des Krieges, dieses kleine und hart erkämpfte Fünkchen von Moral, zu erodieren. Ohne sich um die unliebsame Schlussfolgerung zu kümmern, was wohl passiert, wenn wir uns selber weiterhin beschneiden. Denn unsere Werte haben seit dem zweiten Weltkrieg immer nur den anderen geschützt. Jenen, der sich selber nicht daran hält.
Das ist kein Aufruf, auf diese Werte zu verzichten. Sondern eine Erinnerung.

Dass Nazi-Deutschland ohne Rücksicht in Grund und Boden gebombt und die Deutschen in die bedingungslose Kapitulation gezwungen wurden, wird selten auf die bereitete moralische Anklagebank gesetzt. Weil die meisten, vor allem die Deutschen, verstanden haben, dass die Deutschen weder in der Lage noch Willens waren, sich aus eigener Kraft aus dem Regime zu befreien. Das ihre Gesellschaft zutiefst durchdrungen hatte. Ob sie nun Mitglieder der NSDAP waren, oder nicht.
Das ist die Vorgehens- und Funktionsweise jedes derartigen Regimes. China, Nordkorea, Afghanistan, Huthi, Hisbollah, Hamas.

Würde man das gleiche Maß an die Palästinenser anlegen, würde man einen karrierebeendenden Shitstorm riskieren. Ohne dass irgendwer realistische Gegenvorschläge hätte.
Mit den gleichen Verdrängungsmechanismen wird die nicht eingelöste moralische Verpflichtung des anderen verdrängt. Es wird zur zu akzeptierenden kulturellen Eigenheit. Was in sich auch eine Art der Entmündigung ist.

Nicht nur die Verzerrung der Moral, sondern diese verzerrte Moral nur auf eine Seite anzulegen, ist die Mode unserer Zeit. Die linksradikalen und muslimischen Apologeten und Agitatoren ergehen sich in der Selbstkasteiung der europäischen oder „weißen“ Kolonialismus, und vergessen gerne, dass Araber, Japaner, Chinesen, Ägypter, Griechen, ja sogar die Inka genau das Gleiche getan haben und zum Teil bis heute tun. Darin besteht die Massenpsychose.

Wenn ich sie da klatschen sehe, in Designer-Outfits in Venedig, so fern der Realität aber sich einredend etwas ganz Wichtiges beizutragen, steigt mir die Magensäure auf. Und der Zorn und die Wut bilden eine immer höher werdende Mauer. In einer Hilflosigkeit, mitansehen zu müssen, wie Werte erodieren und Fakten nicht mehr gegen gefühlte Wahrheiten ankommen.
Dieser Film kann nur ein weiteres Symptom dieses Syndroms sein.

Es gibt keinen Völkermord im Gazastreifen.
Es ist ein Krieg. Ein ganz normaler, ein kleiner sogar.
Ein Krieg. Den die Palästinenser begonnen haben.
Wiedermal.

Yishay Raziel wird noch deutlicher:

Ich wünsche diesen beiden Schurken,
dass ihnen die Staatsbürgerschaft sofort entzogen wird und sie aus Israel ausgewiesen werden.
Anstatt einen Film über die Gräueltaten vom 7.10 zu machen,
verbreiten sie Lügen über Israel und über die Armee, die ihr Leben schützt.

Das sind die wahren Verräter.

Auch Yoseph Haddad hält nicht viel von den beiden Regisseuren:

Lernen Sie Yuval Abraham und Rachel Shor kennen, zwei israelische Staatsbürger, die gestern in Venedig einen Preis gewonnen haben.
Aber nein, das ist wirklich keine israelische Ehre, das ist eine anti-israelische Ehre. Denn beide haben einen widerlichen Film geschaffen, dessen einziges Ziel es ist, die IDF des Völkermords anzuklagen. Sie haben ihn NZA genannt – Nebenwirkung… Als ob die IDF Massenmorde an Palästinensern einfach so nebenbei begangen hätte.
Im Film gibt es angebliche Zeugnisse ohne Beweise, ohne Namen, nicht überprüfbar oder konfrontierbar. Aber Fakten, die man durchaus überprüfen kann, sind, dass es keinen anderen Krieg in bewohntem Gebiet gibt, in dem das Verhältnis von getöteten Terroristen zu getöteten Zivilisten niedriger ist!! Und das, während Hamas die Bewohner von Gaza als menschliche Schilde benutzt.
Denn die IDF hat alles getan, um Verletzungen Unbeteiligter zu vermeiden. Genau das Gegenteil von Völkermord!
Aber wen juckt das die beiden? Sie wissen, dass die Formel für einen internationalen Preis ein Film ist, der die IDF diffamiert. Sie haben minutenlange stürmische Beifallsbekundungen bekommen. Und der Schaden für das Image des Staates Israel in der Welt? Für sie ist das eine Nebenwirkung… Und vielleicht ist das überhaupt ihr wahres Ziel…
Ach ja, und was ist mit dem Massaker vom 7. Oktober, das die Palästinenser begangen haben und das eigentlich diesen existentialen Krieg ausgelöst hat?
Zwei gefährliche Heuchler. Sie sind nicht würdig der Heldenhaftigkeit und des Opfers der IDF-Soldaten und vor allem nicht würdig, Bürger des Staates Israel zu sein!!!

Derweil geht auch in Deutschland die Jagd auf Juden in die nächste Runde:

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Vom Bundeskanzler kommt derweil wie gewohnt nur leeres Geschwafel:

„Zu Rosch Haschana wünsche ich allen Jüdinnen und Juden ein gesegnetes neues Jahr! Ein starkes jüdisches Leben gehört unverzichtbar zu unserer offenen Gesellschaft. Wir stehen fest an Ihrer Seite – gegen Antisemitismus, mit Zuversicht, zusammen füreinander. Schana Tova.“

Vielleicht sollte sich Merz aber erstmal um die Antisemiten im ÖRR kümmern, da gibt es eine Menge zu tun:

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Wir sind natürlich auch gespannt, wie die neue Oberbürgermeisterin von Berlin sich dann um den Schutz der Juden vor islamisch-linken antisemitischen Angriffen kümmert, oder ob sie lieber ins Kino gehen wird.

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