Seit Beginn des Schuljahres gilt an allen 15 katholischen Schulen des Erzbistums Hamburg das Rahmenkonzept „Männlich, weiblich, divers“ – fächerübergreifend von der ersten Klasse bis zur Oberstufe. Dieses beruft sich skandalöserweise unter anderem auf Uwe Sielert, einen Schüler des Pädokriminellen Helmut Kentler. Alle Schüler sollen „vielfältige“ Lebensmodelle „unabhängig von der geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung“ akzeptieren. Lehnen Eltern das ab, droht die Schule, das elterliche Erziehungsrecht im vermeintlichen Kindesinteresse auszuhebeln.
Gegen diesen zeitgeistkontaminierten Wahnsinn wehrte sich das „Elternnetzwerk Kinderschutz und Prävention“ mit mehr als 200 Eltern – darunter auch zahlreiche Pädagogen, Ärzte und Juristen. Sie verfassten ein eigenes Positionspapier und sehen fundamentale Widersprüche des vom Hamburger Erzbistum vorgegeben Sexualunterrichts zur katholischen Lehre und wandten sich darum an den Vatikan – mit Erfolg: Das Dikasterium für Kultur und Bildung bestätigte im Juli, dass für die Sexualerziehung weiterhin das Dokument „Als Mann und Frau schuf er sie“ von 2019 zu gelten habe, nicht das neue Rahmenkonzept.
Erzbischof ignoriert Eltern und Kritiker dreist
Der Leitfaden „Als Mann und Frau schuf er sie“ weist die Trennung von biologischem und sozialem Geschlecht zurück und betont die Eltern als primär Verantwortliche für die Erziehung. Doch die von allen guten Geistern verlassenen, blind dem transqueeren Wahn verfallene Hamburger Diözese will davon nichts wissen: Erzbischof Stefan Heße ignoriert dreist die Klarstellung der Römischen Kurie – und hält an seinem abstrusen Konzept fest. Auf die Forderung, es zurückzunehmen, verweigerte er schlichtweg jede Antwort. Als das Schuljahr begann, schrieben Eltern rund 420 E-Mails an Lehrer und baten, das Konzept nicht umzusetzen. Auch hier kam keine Reaktion; laut dem „Elternnetzwerk Kinderschutz und Prävention“ seien die Lehrkräfte angewiesen worden, nicht zu antworten.
Hier hat nun der Bürgerrechtsverein “Demo für alle” eine Initiative ins Leben gerufen, die das „Elternnetzwerk Kinderschutz und Prävention“ unterstützt und fordert , die als schädlich bewertete „Sexuelle Bildung“ nicht nur in Hamburg, sondern überall abzuschaffen – zuerst an katholischen Schulen und Kitas. Der Kampf der Hamburger Eltern verdiene volle Unterstützung, so Initiatorin und “Demo für alle”-Vorsitzende Hedwig von Beverfoerde. Positionspapier und Berichte sind hier abrufbar. (AS)






















