Ort des Anschlags: Die Synagoge in Wuppertal-Barmen (Foto:SceenshotX)
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Nächster muslimischer Anschlag auf jüdisches Leben: Afghane legt Feuer an Wuppertaler Synagoge

Die Bedrohungslage für Juden in Deutschland wird immer ernster. Gestern nachmittag wurde am Eingang einer Synagoge in Wuppertal ein Feuer gelegt, das von deren Mitarbeitern aber glücklicherweise schnell gelöscht werden konnte. Verletzt wurde niemand, auch der Sachschaden ist gering. Wenig überraschend, handelt es sich beim kurz darauf festgenommenen Tatverdächtigen um einen 37-jährigen Afghanen, der natürlich auch bereits polizeibekannt ist. Laut „Bild“-Informationen hatte er einen weiteren, mutmaßlich mit Urin gefüllten Beutel bei sich. Der Anschlag wurde vermutlich im Zusammenhang mit dem am Sonntag beginnenden Jom-Kippur-Fest verübt, dem höchsten jüdischen Feiertag.

Damit geht ein weiterer antisemitischer Angriff auf das Konto muslimischer Zuwanderer. Bereits 2014 hatten drei Palästinenser einen Anschlagsversuch auf die 2002 eröffnete Wuppertaler Synagoge verübt, die dafür zu lächerlichen Bewährungsstrafen verurteilt wurden. Allein in Nordrhein-Westfalen wurden im vergangenen Jahr 1.102 antisemitische Vorfälle dokumentiert, ein Anstieg von 17 Prozent gegenüber 2024. Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland erklärte, erneut sei es in der Zeit der jüdischen Hohen Feiertage zu einem Anschlag auf eine Synagoge gekommen. Was ihn zutiefst verstöre, sei „die Seelenruhe, mit welcher der Täter in Wuppertal diesen Anschlag am helllichten Tag durchgeführt“ habe. Von Unrechtsbewusstsein oder Scham fehle jede Spur.

Schusters Hadern mit den Fakten

Dieses Vorgehen bezeuge „die fortschreitende Normalisierung des Judenhasses, auf die unsere Gesellschaft bisher keine Antwort gefunden hat“. Dies ist jedoch nicht ganz richtig. Weite Teile der Gesellschaft haben längst eine Antwort auf die nahezu ausschließlich auf die islamische Massenmigration zurückzuführende Normalisierung des Judenhasses gefunden – nämlich die Wahl der AfD. Dies stößt bei Schuster aber auf schärfste Kritik. Auch er gehört zu denen, die die Partei sei Jahren auf das Übelste verunglimpfen. Nach ihrem kürzlichen Wahltriumph in Sachsen-Anhalt zeigte er sich „persönlich entsetzt“ und warf erneut mit haltlosen Beschuldigungen um sich. Gegenüber den muslimischen Anschlägen auf Synagogen und sonstigen Übergriffen auf Juden findet er jedoch niemals derart klare Worte.

Die Täter und den religiösen Ursprung ihres Judenhasses, der zutiefst im Islam verwurzelt ist, nennt er nicht beim Namen und beschränkt sich auf möglichst allgemein gehaltene Verurteilungen, wie auch jetzt wieder beim Anschlag in Wuppertal. Solche Vertreter des offiziellen Judentums in Deutschland erweisen dem, was vom jüdischen Leben in Deutschland noch üblich ist, durch ihre Kumpanei mit dem Brandmauer-Kartell, das die Schuld an dieser Explosion des Antisemitismus trägt, einen Bärendienst. (TPL)

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