Primitive lügenbasierte Anti-AfD-Hetze wird auch in der Schweiz nicht toleriert: Darauf erstmal eine Müllermilch! (Foto:Imago)
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Müller gegen Müller: Molkerei-Riese verklagt selbsternannten linken Schweizer “Mutbürger”

Deutschland hat Sebastian Krumbiegel – und die Schweiz ihren Mike Müller: Einen Komiker mit Hang zum Übergewicht, den im In- wie im Ausland keiner kennen muss. Der 62-jährige Schauspieler und Gutmensch sah sich ob des Erdrutschsieges der AfD-Sachen Anhalts jedoch dazu veranlasst, diesen entsprechend kommentieren zu müssen. So erfolgreich, dass es nun eine Strafanzeige aus dem Hause Müllermilch gegen den selbsternannten Volksunterhalter setzte. Auf der Plattform X schrieb Mike Müller in Bezug auf die Rücktrittsforderungen gegen Friedrich Merz: „Was ich nicht so verstehe, warum der Kanzler eines achtzig Mio.-Landes wegen einer knappen Millionen Nazis in einem gescheiterten Gliedstaat zurücktreten soll“. Alles noch zu ruhig und zu kuschelig im Alpenland, Mike Müller Kulturdünger für die Schweiz?

Müller bezeichnet in der Tat eine Millionen Menschen in Sachsen-Anhalt als Nationalsozialisten und wurde dafür nun wegen Verleumdung, übler Nachrede und Beschimpfung angezeigt. Dabei stammt der Gegenschlag wohl von einem Namensvetter: Peter Müller, Sohn des deutschen Lebensmittel-Milliardärs Theo Müller, der seit zehn Jahren im Kanton Zürich wohnhaft ist. Vater und Sohn sind bekennende AfD-Wähler, Müller Senior sogar ein Unterstützer der Partei und persönlicher Freund von Alice Weidel.

Die längst widerlegten Potsdam-Lügen wiedergekäut

„Ich finde es schockierend, wie Mike Müller die Wähler einer demokratischen Partei pauschal mit den schlimmsten Verbrechern der deutschen Geschichte gleichsetzt“, sagt Peter Müller. Als AfD-Wähler finde er die Aussage seines Schweizer Namensvetters „nicht nur beleidigend, sondern auch eine Relativierung der historischen Verbrechen des Nationalsozialismus“. Peter Müller bestätigte zudem, er sei mit der Regierung in Berlin unzufrieden und hoffe nun auf einen politischen Umbruch. Dass die AfD eine rigorose Einwanderungspolitik betreibt und einen konservativen Kulturkampf führt, sei ebenfalls kein Problem.

Mike Müller beruft sich hingegen auf die rechtsextreme Einstufung der AfD des deutschen Verfassungsschutzes und der angeblichen „millionenfachen Remigration“ – also die längst widerlegten Potsdam-“Correctiv”-Lügen.  „Dieses völkische Zeug geht in eine Richtung, die mein Begriff ziemlich gut trifft“, meinte er. Beim Publikum kam die Aussage aber eher schlecht an: „Alle als Nazis beschimpfen, die demokratisch nicht so wählen, wie man es gerne hätte. Selbst für Müller ein neuer, beschämender Tiefpunkt“, kommentierte ein User auf X. Ein anderer schrieb: „Wer den Begriff Nazi inflationär gebraucht, entwertet die Erinnerung an die beispiellosen Gräueltaten der 1930er und 40er Jahre.“ Und dass der Sozialismus und der Islam schon genug Unheil angerichtet haben, sieht zumindest mal ein nicht unwesentlicher Teil der normal gebliebenen wie kritisch denkenden deutschen Bevölkerung völlig richtig so.

 

 

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