Die Liste der desaströsen Niederlagen der CDU hat sich auch bei den heutigen Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin fortgesetzt. Ersten Hochrechnungen zufolge verlor sie in Mecklenburg-Vorpommern 8,3 Prozent, liegt noch bei jämmerlichen fünf Prozent und muss zum ersten Mal überhaupt um den Wiedereinzug in den Landtag bangen. Die AfD hat dagegen mit 38 Prozent einen weiteren Wahltriumph errungen und ihr letztes Ergebnis mehr als verdoppelt. Die regierende SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kommt auf 36,5 Prozent und verlor 3,1 Prozent. In den letzten Tagen hatte die Mainstream-Journaille versucht, eine Trendwende für Schwesig herbeizuschreiben und zu suggerieren, dass sie die AfD überholt habe. Mit dem heutigen Ergebnis ist endgültig klar, dass die AfD in Ostdeutschland Volkspartei ist und die CDU sich in ihre Bestandteile auflöst. Regieren können wird sie absehbar wohl nicht, doch der Trend ist eindeutig – auch im Nordosten. Die Linke kam in den ersten Hochrechnungen in MV auf sechs, die Grünen auf 5,5 Prozent.
Vor allem das Berliner Ergebnis beweist, dass das Shithole an der Spree endgültig dem Wahnsinn verfallen ist. Die SED-Nachfolgepartei die Linke wurde hier mit 24,5 Prozent stärkste Kraft und gewann über 12 Punkte hinzu. 37 Jahre nach dem Mauerfall will man in Berlin in die dunklen Zeiten vor der Wende zurück. Aller Voraussicht nach wird eine durch und durch linksradikale und antisemitische Partei, die mit Islamisten und Terroristen sympathisiert, an der Spitze einer links-linken Regierung stehen und die deutsche Hauptstadt endgültig in vorzivilisatorische Zustände zurückwerfen. Grüne und Linke kommen auf 15 beziehungsweise 12 Prozent, die regierende CDU verlor über acht Prozent und liegt bei 20 Prozent. Die AfD gewann 6,9 Punkte hinzu und liegt bei 16 Prozent, was in Berlin mehr als ein nur ein Achtungserfolg ist.
Die CDU am Ende, Berlin am sozialistischen Abgrund
Dem Wahnsinn verfallen ist – bzw. als gesichert geistesgestört gelten dürfte ab heute – endgültig Friedrich Merz. Sein für kurz nach Bekanntwerden der Ergebnisse nach 18 Uhr angekündigter, historisch bei einer Landtagswahl einmaliger Auftritt vor der Presse wurde im Vorfeld als möglicher Paukenschlag seiner Rücktrittserklärung erwartet. Doch wer nun erwartet hatte, dass Merz endlich die Konsequenzen aus seinem destruktiven Handeln gezogen hat, sah sich jäh enttäuscht. Im Gegenteil: Das Einzige, was ihm zur dritten Wahlkatastrophe seiner CDU innerhalb von zwei Wochen einfiel, was eine schauderhafte Plattitüdensammlung, in der er bekräftigte, er selbst werde die Reformen durchführen, an denen er seit seinem Amtsantritt vor nicht einmal anderthalb Jahren kläglich scheitert.
Merz will also Dinge durchsetzen, die erweislich in der Koalition mit der SPD völlig unmöglich sind – und an dieser Quadratur des Kreises hält die CDU-Ministerpräsidentenrunde, mit der sich Merz heute nachmittag bereits zur Klausur traf, offenbar stur fest. Mit dieser völlig inhaltsleeren Erklärung war der endgültige Offenbarungseid dieses Mannes vollzogen, der die Zukunft Deutschlands skrupellos seiner Eitelkeit opfert, um weiterhin den Kanzler zu spielen – obwohl ihn im In- Ausland kein Mensch mehr ernstnimmt. Die CDU ist am Ende, die AfD ist die neue Volkspartei und Berlin taumelt endgültig in den Abgrund. Das sind die Erkenntnisse dieser beiden Wahlen. (AS)






















