Während sie überall imaginäre „Nazis“ wittern und bekämpfen, sind die linken Parteien in Deutschland längst zu Zentren des Antisemitismus geworden. Dieser wird aber natürlich nicht offen ausgesprochen, sondern tarnt sich im Gewand der „Israelkritik“ beziehungsweise in der Ablehnung des „Zionismus“. Man habe überhaupt nichts gegen Juden, wird behauptet, sondern lehne lediglich den „Zionismus“ ab. Dabei meint der Begriff nichts anderes, als dass das jüdische Volk nach vielen Jahrhunderten der Unterdrückungen, Verfolgungen, Vertreibungen bis hin zu seiner fast völligen Auslöschung im Holocaust einen eigenen Staat beansprucht, auf dem es endlich frei leben kann. Und auch das ist bis heute nicht der Fall, da der arabisch-islamische Judenhass es ablehnt, in friedlicher Koexistenz mit dem Staat Israel zu leben. Doch das wird von Linken im ganzen Westen bestritten oder unterschlagen. Im März hatte der Linken-Landesverband Niedersachsen einen Beschluss gegen „den heute real existierenden Zionismus“ beschlossen. Darin war die Rede von einem „politischen Zionismus, der sich durch Rassismus, Besatzungspolitik und militärische Gewalt auszeichnet“.
Außerdem wird bei Linken völlig ungeniert mit dem Begriff des „Völkermords“ oder „Genozids“ um sich geworfen, den Israel angeblich an den Palästinensern im Gazastreifen verübe. Damit wird nichts anderes behauptet, als dass Israel die systematische physische Ausrottung der Palästinenser beabsichtige und betreibe. Dass die israelische Militäraktion im Gazastreifen ausschließlich eine Reaktion auf das bestialische Hamas-Massaker von 2023 war, wird dabei komplett ausgeblendet und der Eindruck erweckt, Israel sei mit dem Ziel im Gazastreifen eingedrungen, die dortigen Palästinenser zu ermorden. Das BSW nimmt für sich in Anspruch, den „israelischen Völkermord an den Palästinensern im Gazastreifen so scharf wie keine andere Partei“ zu kritisieren. Ihr Berliner Spitzenkandidat Michael Lüders trat im Wahlkampf mit einem Anstecker auf, der den Umriss Israels, des Westjordanlandes und Gazas in den Farben der palästinensischen Flagge und das Aussehen einer Wassermelone hatte. Diese ist ein Symbol derer, die Israel von der Landkarte tilgen wollen. Hannah Bruns von den Berliner Linken, die gestern einen Erdrutschsieg einfuhren, verkündete, die palästinensische Befreiung sei erst vollendet, wenn Tel Aviv in palästinensischer Hand sei.
Muslimische Wähler als entscheidender Wahlfaktor
Ihre Genossin Vanessa Emde erklärte, dass sie sich einen Nahen Osten ohne Israel vorstellen kann. Solche Aussagen sind vor allem bei der Linken gang und gäbe, zusammen mit einer Glorifizierung der Hamas. Aber auch bei SPD und Grünen ist Kritik am „Zionismus“ fast schon obligatorisch, erst recht, da die linken Parteien nach Kräften die islamische Massenmigration nach Deutschland forcieren und sich bei ihrer importierten Klientel anbiedern – und das mit Erfolg: 51 Prozent der muslimischen Wähler in Berlin stimmten für die Linke. Muslimische Wähler werden mehr und mehr zum entscheidenden Wahlfaktor. Gegen sie können vielerorts schon keine Mehrheiten mehr geholt werden. Für die Linke zahlt sich das Wechselspiel aus Massenzuwanderung von Antisemiten und dem eigenen Antisemitismus an der Wahlurne aus. Selbst Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, zeigt sich plötzlich „zutiefst beunruhigt“ über den Sieg der Linken in Berlin und forderte, diese Partei dürfe nicht regieren.
Ebenso beunruhigt zeigt er sich leider allerdings auch regelmäßig über die AfD, die mit Verleumdungen überschüttet, obwohl sie nicht für die Vernichtung Israels eintritt und die einzige Partei ist die die islamische Massenmigration beenden will, die der Hauptgrund für den explodierenden Antisemitismus in Deutschland ist. Aber auch sonst betreiben die Linken (und hier auch die Union) Dinge, die man noch vor wenigen Jahren für undenkbar gehalten hätte. Dazu gehört vor allem die permanente Kriegstreiberei gegen Russland bis hin zu Forderungen nach Angriffen auf Russland selbst sowie das ständige Geschrei nach immer mehr Waffen und Geld für die Ukraine – auch dagegen wehrt sich die AfD vehement, wird aber auch deswegen als „rechts“ und „Nazis“ verunglimpft. Im heutigen Deutschland gelten also diejenigen, die sich für Frieden und Diplomatie einsetzen, uneingeschränkt zum Existenz- und Selbstverteidigungsrecht Israels stehen und den millionenfachen Zustrom von Judenhassern ablehnen, als „Nazi“, obwohl es sich dabei um das diametrale Gegenteil der Nazi-Ideologie handelt. Inzwischen sind es diejenigen, die Antisemitismus und Krieg befürworten, die überall Nazis bekämpfen wollen, die nur in ihrer Einbildung existieren. Auch das zeigt, welch eine völlig kranke Diskursverschiebung in diesem Land um sich greift. (TPL)






















