Foto: KI generiert/GROK/Satire
[html5_ad]

„Herr der Ringe“ jetzt auch voll Nazi?

Linke hassen bekanntlich schöne Geschichten und Märchen. Weil in ihnen meistens die Guten die Bösen besiegen. Das widerspricht ihrem Gerechtigkeitsinn. Und so framen sie dann gerne auch mal die Guten zu den Bösen um und umgekehrt.

Diese kranke und kaputte Gedankenwelt spiegelt sich gerade auch wieder in der neuerlichen Debatte um die richtige Interpretation von Tolkiens Klassiker „Herr der Ringe“ wieder, in der die Linken den Orks zur Seite springen. Im ÖRR dürfen die Linken dann wieder so richtig loslegen und uns alles vermiesen.

Cinema Strikes Back (Funk-Format) hat nun mal wieder das Thema in dem Special „Wieso sind Rechte fasziniert von DER HERR DER RINGE?“ (Moderation u. a. Xenia, Gäste: Tolkien-Experte Stefan Servos und Historiker/Soziologe Prof. Dr. Livi) behandelt. Der Tenor ist zwar nicht eine pauschale Aburteilung, sondern die Frage, warum rechte bis rechtsextreme Figuren (Giorgia Meloni, Peter Thiel, JD Vance u. a.) das Werk so stark vereinnahmen – und welche Elemente im Text und in den Filmen das erleichtern. Die Begründung für rassistische oder rassentheoretische Lesarten, die im Video und in den zitierten Forschungsstimmen vorkommen, umfasst vor allem folgende Punkte:

  • Völker des Südens und Ostens: Die Haradrim und Osterlinge werden als weitgehend anonyme, dunkelhäutige, grausame Masse dargestellt, die Sauron unterstützt. In Peter Jacksons Filmen kommen orientalistische Klischees hinzu. Sie bleiben oft ohne individuelle Stimme oder komplexe Motivation.
  • Orks: Sie werden als dunkel- oder schwarzhäutig, mit breiten Nasen, Schlitzaugen und „viehischem“ Aussehen beschrieben. Tolkien selbst schrieb in einem Brief von „degraded and repulsive versions of the (to Europeans) least lovely Mongol-types“. Das wird als rassistisches Bild aus der damaligen Zeit gelesen.
  • Elben und die „Guten“: Elben erscheinen als strahlend-hell, edel und fast überlegen. Die Gemeinschaft des Rings kämpft als „der gute Westen“ gegen dunklere Phänotypen aus Süd und Ost. Königsherrschaft ist an Blutlinien und Abstammung gebunden.
  • Rassenhierarchie in der Welt: Die Historikerin Helen Young (im Video zitiert) argumentiert, dass in Mittelerde „Rasse“ objektiv real sei (nicht sozial konstruiert). Äußere Merkmale (Hautfarbe, Haar, Körperform) seien fest mit Charakter, Kultur und Wert verknüpft. Es gebe eine explizite Hierarchie. Deshalb sei Mittelerde „literally a racist’s fantasy land“.

Das Format betont gleichzeitig, dass Tolkien selbst ein Gegner Hitlers und der NS-Rassenlehre war, Allegorien ablehnte und das Werk nicht als politische Blaupause verstanden wissen wollte. Die rechte Faszination entsteht demnach nicht nur durch Fehlinterpretation, sondern auch durch vorhandene hierarchische, „westliche“ und rassisch aufgeladene Motive, die sich leicht ideologisch aufladen lassen – auch wenn die Kernbotschaft (Gemeinschaft trotz Unterschieden, Kritik an Macht und dem Einen Ring) dem entgegensteht.Kurz: Die Begründung stützt sich auf Weltaufbau, Beschreibungssprache und visuelle Umsetzung, nicht auf eine explizite rassistische Agenda Tolkiens. Die Debatte dazu ist alt und wird in Tolkien-Forschung und Popkultur-Kritik seit Jahren geführt.

0fbd0c8eb4644faf9f130d940057de8b
Es ist so langweilig, wenn linke Gesinnungs-Rassisten solchen Unfug von sich geben und erinnert stark an die „Black Live Matter“-Bewegung. Den Linken ist einfach nicht zu helfen.
Die Reaktionen auf X sind entsprechend:
Australischer Austauschstudent schreibt:
Die Gemeinschaft des Ringes ist diverser als jede linke Frauenclique.
Thorsten Alsleben schreibt:
Aber die Bäume kämpfen doch auf der Seite der Guten. Ist es dann grüner Rassismus?
Interested Guy schreibt:
Die „Autoren“ dieses Beitrags haben noch in die Windeln geschissen, als wir über diesen Meilenstein der Filmgeschichte im Kino gestaunt und ihn über die Maßen gefeiert haben. Leider werden diese bemitleidenswerten Geschöpfe derlei nie erleben.
Theodora schreibt:
Ja mei, irgendwo müssen ja die ganzen Geschwätzwissenschaftler untergebracht werden und in der freien Marktwirtschaft braucht niemand diese Zivilversager und ihr pseudointellektuelles Geschwafel. Also bleibt nur die geschützte Werkstätte namens ÖRR übrig, wo sie ihren Schwachsinn in die Kamera sülzen können.
Beaker schreibt:
Kein Ork ist illegal! Heil Saruman!
Titanic schreibt:
In der bereinigten linken Version dieser Geschichte wären Orcs ein immigrierter Teil der Mittelerde-Völker. Kein Orc ist illegal, Vielfalt wird geschätzt und die Opfer der täglichen Orc Gewalt werden verschwiegen. Man will ja kein Rassismus fördern. Ein woker Bestseller.
Textbaustein schreibt:
Orks waren mal Elben. Wo greift jetzt der Rassismus-Kommentar? Und was ist mit den Uruk-Hai (Kreuzung Orks/Mensch)? Sind die untereinander auch rassistisch, weil da Mensch mit drin ist? Null Ahnung die Frau. Bitte Channel platt machen. Die ist kein wirklicher Filmkritiker.
Man kann diese lächerliche Debatte auch kurz zusammenfassen:
Bildschirmfoto 2026 09 24 um 05.42.22
Bildschirmfoto 2026 09 24 um 05.40.48
Wie es im Auenland dann aussieht, kann man dann jetzt schon in Berlin sehen.

Themen