Bonner “Gedenkgottesdienst für Hitzetote“ mit TV-Fremdschampapst Eckardt von Hirschhausen (l.) (Foto:ScreenshotARDMediathek/WDR)
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Irrenhaus Deutschland: Gedenkgottesdienst für “Opfer des Hitzesommers“ in Bonner Kirche

Wann immer man meint, in diesem Land müsse doch endlich einmal die Endstufe des kollektiven Wahnsinns erreicht sein, wird man eines Schlimmeren belehrt: In der Bonner Kreuzkirche fand am Mittwochabend ein ökumenischer Gedenkgottesdienst zum Gedenken an die angeblichen “Opfer des Hitzesommers” statt. „Für die, die fehlen – für die, die schützen“ lautete das Motto. Es werde in der Kirche „am kalendarischen Sommerende Raum geben, an die vielen auch in Bonn und der Region in den Hitzewochen im Sommer Verstorbenen zu gedenken“, hieß es in der Ankündigung des evangelischen Kirchenkreises. Insgesamt seien 16.300 Menschen in diesem Jahr “an der Hitze gestorben”, weshalb man diesen ersten Gottesdienst für Hitzetote abhalte, so die salbungsvolle Begründung des Anlasses – eine völlig unbewiesene, spekulative Schätzung, die in kleinster Weise durch pathologische Befunde gedeckt wird, da zwar fast oder sogar ausnahmslos alle dieser 16.300 “Hitzetoten“ laut Totenschein an anderen Ursachen gestorben sind, jedoch in bewährter “gestorben an und mit”-Propagandamanier aus Corona-Zeiten einfach mal dem saisontypischen heißen Wetter zugerechnet weden (das natürlich noch nie so heißt war und sich heute “menschgemachtes Klima” nennt).

Den Rest der Psychose besorgen die zunehmend zu grünsozialistischen Endzeitsekten mutierenden christlichen Kirchen. “Wir können und wollen die bedrückenden Erfahrungen dieses Sommers nicht einfach sang- und klanglos hinter uns lassen”, erklärt Superintendent Dietmar Pistorius und warnte, dass sich “Hitzewellen dieser Art wiederholen“ und man daher „besser vorbereitet sein und vor allem an allen Orten unserer Gesellschaft aufeinander achtgeben“ müsse. Der Gottesdienst richtete sich insbesondere an Pflegepersonal – auch dies eine Heuchelei ersten Ranges, beteiligten sich dieselben Kirchen, die sich jetzt so fürsorglich geben, vor wenigen Jahren noch am Impfterror gegen Ungeimpfte und insbesondere die in existentielle und Gewissensnöte gebrachten Berufsgruppen, die einer unmenschlichen Impfpflicht unterlagen. Der Farce “Klima-Gottesdienste” – und nun auch noch Hitzegedenken – die Krone auf setzt die Tatsache, dass dahinter noch nicht die kirchlichen Gemeinden selbst stecken, sondern Ideen geltungssüchtiger Profiteure der inszenierten Klima-Panikmache. So kam der Einfall zum Bonner Hitzegedenken von niemandem anderen als dem unsäglichen Arzt, TV-Quacksalber und Fernsehmoderator Eckart von Hirschhausen, der sich während der Plandemie bereits als leidenschaftlicher Corona-Scharfmache profilierte und am Daueralarmismus solchen Gefallen gefunden hat, dass er nun als Klimaideologe und Hitze-Panikbeschwörer ins Rampenlicht drängt. Von Hirschhausen ließ es sich nicht nehmen, selbst bei dem Bonner Hitzegedenken aufzutreten und das neue Grauen dieser Zeit zu verkünden: “Früher habe ich mich über den Sommer gefreut. Jetzt bin ich froh, wenn er wieder vorbei ist.”

Deutschland, eine Todeszone

Es ist kaum mehr in Worte zu fassen, wie hier Hysterie und Heuchelei Hand in Hand gehen, um anhand vom willfährigen Robert-Koch-Institut (RKI) bedarfsgerecht aus dem Nichts herbeigerechneten Totenzahlen eine Tragödie zu konstruieren, und mit welcher Chuzpe Gestalten wie von Hirschhausen dies ausnutzen, um sich wieder einmal öffentlich als Hüter der Volksgesundheit zu inszenieren. Als Mediziner müsste gerade dieser Mattscheibendoktor wissen, dass alte und vorerkrankte oder sieche Menschen statistisch an heißen Tagen schon zu allen Zeiten besonders oft sterben – und vor allem dann, wenn im dysfunktionalen, ach so “reichen” Deutschland zwar zweistellige Milliardensummen jährlich für “Klimaschutz” samt Naturflächen- und Landschaftsverschandelung (vor allem global und auf EU-Ebene) verschwendet werden, gleichzeitig aber in zahllosen Heimen und Krankenhäusern nicht einmal Klimaanlagen auf den Patientenzimmern vorhanden sind. Anstelle einer kritischen und sachlichen Einordnung der sogenannten “Hitzetoten“  und Richtigstellung übernimmt die gesamte Mainstream-Journaille die völlig substanzlosen Phantasiezahlen des RKI.

Auch der unsägliche “Westdeutsche Rundfunk“ (WDR) machte seinem miserablen Ruf mit seiner Berichterstattung über diesen Gottesdienst wieder einmal alle Ehre: „Der Sommer 2026 hat traurige Rekorde gebrochen: Mehrere Wochen mit Temperaturen über 30 Grad, extreme Trockenheit und so viele Hitzetote wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen“, heißt es da. Bewusst wird in dem penetrant duchgegenderten Beitrag der grotesk irreführende Eindruck erweckt, in diesem Jahr seien über 16.000 Menschen wegen der Hitze wie die Fliegen umgefallen – und das, obwohl im selben Beitrag kurz darauf berichtet wird, dass man bei der Bonner Caritas nicht mehr „Hitzetote“ als in früheren Jahren hatte. Mit Ausnahme einiger extrem heißer Tage Ende Juni war dies ein Sommer, wie er über viele Jahrhunderte hinweg immer wieder vorkam und völlig normal war. Doch Jahr für Jahr rücksichtsloser und verstrahlter wird dem deutschen Fernsehpublikum der ARD- und ZDF-Rentner – auch von Sprachrohren wie von Hirschhausen – der absurde Eindruck erweckt, jeder Sommer verwandele das Land aufs neue in eine monatelange Todeszone. Gerade der Rot- oder besser Grünfunk WDR zieht sämtliche Register der gezielten Irreführung der Öffentlichkeit mit Beiträgen zum Thema, die an die Horrorbüberlieferungen früherer Pestepidemien erinnern. Es ist eine dumpfe und verantwortungslose Propaganda, die nun sogar das Sakrileg einer christlich-religiösen Vereinnahmung wagt. Was kommt wohl als nächstes? (AS)

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