Corona-Zensur: Staat und Mainstreammedien hörten nur auf ihnen genehme narrativkonforme Wissenschaftler (Foto:Shutterstock)
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Wer diffamiert in Deutschland eigentlich Wissenschaftler ständig pauschal als Verschwörungstheoretiker?

In der Sitzung der Enquete-Kommission „Corona“ des Deutschen Bundestages am 21. September 2026 stand das Thema „Gesellschaftlicher Zusammenhalt, soziale Ungleichheit und vulnerable Gruppen“ im Mittelpunkt. Die ständige Sachverständige und Dr. Beate Sibylle Pfeil nutzte die Gelegenheit, um auf eine aus ihrer Sicht bislang unzureichend aufgearbeitete Form gesellschaftlicher Ausgrenzung hinzuweisen: den Umgang mit kritischen Wissenschaftlern, Medizinern und Bürgern während der Corona-Zeit. Pfeil gehört der Organisation „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V.“ (MWGFD) an, einem Zusammenschluss von in Medizinberufen tätigen Personen und Wissenschaftlern, die sich in Forschung und Lehre mit den Themen Gesundheit, Freiheit und Demokratie beschäftigen und sich während der Coronakrise in der gemeinsamen Kritik an den überzogenen Beschränkungen zusammengefunden hatte.

Anhand der kürzlich veröffentlichten Akten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) thematisierte Pfeil, dass auch innerhalb staatlicher Fachbehörden erhebliche Zweifel an bestimmten Aspekten der Corona-Politik bestanden hätten. Dennoch seien Wissenschaftler, die entsprechende Kritik öffentlich äußerten, vielfach diffamiert, stigmatisiert und teilweise sogar juristisch verfolgt worden. Als Beispiel nannte Pfeil die Wissenschaftlerin Prof. Ulrike Kämmerer, die gemeinsam mit Fachkollegen frühzeitig Kritik an der Anwendung des PCR-Tests im Zusammenhang mit Corona geübt hatte.

Diffamierungen und Diskreditierungen ausgesetzt

Ihre Aussagen seien dem „Verschwörungsmilieu“ zugeordnet worden, obwohl entsprechende Kritikpunkte nach Pfeils Darstellung auch innerhalb des BfArM bekannt gewesen seien. Mit der Frage „Wer diffamiert in Deutschland Wissenschaftler ganz pauschal als Verschwörungstheoretiker?“ lenkte Pfeil die Aufmerksamkeit auf den Umgang mit abweichenden wissenschaftlichen Positionen und dessen Folgen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. MWGFD veröffentlicht hierzu einen sehenswerten Videozusammenschnitt aus der Sitzung, der Pfeils Ausführungen sowie die Reaktionen weiterer Sachverständiger dokumentiert. Der Zusammenschnitt wurde von Roger Bittel erstellt und dem Verein freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. In einem ergänzenden Textbeitrag dazu wird zudem eine Auswahl von Wissenschaftlern genannt, die Diffamierungen und Diskreditierungen ausgesetzt waren. Die vorgestellten Fälle stehen beispielhaft für eine weitaus größere Zahl von Betroffenen. Die Auflistung erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Der Verein ruft dazu auf, weitere Informationen, Dokumente und ergänzende Hinweise zu den im Video thematisierten Sachverhalten an den Verein zu übermitteln. Insbesondere sind Berichte und Belege zum Umgang mit Wissenschaftlern, Medizinern und anderen kritischen Stimmen während der Corona-Zeit von Interesse. Entsprechende Zuschriften können an presse@mwgfd.org gerichtet werden. (AS)

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