Das diesjährige Oktoberfest, erstmals von einem grünen und schwulen Oberbürgermeisterbubi eröffnet (wobei diese Adverbien seine einzigen beiden nennenswerten Eigenschaften sind) befindet sich mehr denn je im Würgegriff des Bevormundungsstaates und des Wokeismus. Im Vorfeld mussten Schausteller auf Druck der Münchner Gleichstellungsbeauftragten für teures Geld angeblich “sexistische” und ”koloniale” Klischees bedienende Figuren übermalen lassen, an denen sich jahrzehntelang kein Mensch gestört hatte und die im allgemeinen Getümmel ohnehin keinem auffallen. Doch die Stadt kannte keine Gnade; kostenpflichtige Überzahlung oder Entfernung – Ansonsten drohte ihnen der Ausschluss von der Wiesn. Gleichzeitig dürfen queere Veranstalter ungleich obszönere und wesentlich freizügigere Darbietungen wie etwa ein lesbisches Angebot namens “Beer, Boobs & Brezn“ (“Bier, Titten und Brezeln”) oder eine “Gay Lounge” anstandslos betreiben.
Aber auch nachdem dieser angeblich rassistische Spuk gebannt war und das Fest zur Erleichterung der woken Stadtbürokraten diskriminierungsfrei beginnen konnte, setzt der Irrsinn sich nahtlos fort. Einige Wichtigtuer hielten es für geboten, sich erstmals als „Bedienungen gegen rechts“ (!) zu formieren – und zwar wegen des allgemeinen “Rechtsrucks” im Lande. Man sei gegen Rassismus, Sexismus und Queerfeindlichkeit, hieß es auf dem zugehörigen TikTok-Account. Zwar genieße man die Feier und die Freude, höre aber auch, was gesprochen werde. Es würden Dinge wieder sagbar, die lange nicht sagbar gewesen seien. Rechten Vorstellungen werde weniger widersprochen. Eine dunkelhäutige Bedienung namens Lavio berichtet, dass sie oft gefragt werde, wie sie als „queere Person“ überhaupt auf der Wiesn arbeiten könne? Bei „Bedienungen gegen rechts“ mache sie mit, weil sie „People of Colour“ und „queer“ sei und ihr „Sichtbarkeit und Vielfalt“ sehr wichtig seien. Außerdem spitze sich die politische Lage zu, Rechtsextremismus sei in einigen Bundesländern „sehr, sehr hoch“. Gähn. Dagegen wolle man sich positionieren und „klar Stellung halten, dass das hier keinen Platz hat“. Es sei wichtig, zu sagen: „Wir haben keinen Bock auf Nazis“ und „Raus aus dem Zelt“. Natürlich bekomme man „krasse“ Rückmeldungen von Menschen, die unbedingt Teil der Bewegung werden wollte, behauptet Lavio weiter.
Aufdringlichkeit mit albernen Befindlichkeiten
Sie wolle zeigen, dass sie zwar als Mädchen geboren sei, sich aber nicht so fühle. „Und am Ende sitzen wir fast gefühlt noch zusammen da und trinken Bier“, faselte sie oder es weiter. Auch andere Bedienungen verkündeten, teilweise im Chor, wofür und wogegen sie sich alles einsetzen. „Ich bin manchmal total baff, was bei einem bestellt wird oder wie sich Leute verhalten und das oft auch als Tradition abgetan wird. Es ist halt einfach super viel Rassismus und Diskriminierung dabei. Und es ist immer größer geworden“, empörte sich Fanny, eine der Initiatorinnen der „Bedienungen gegen rechts“, im Bayerischen Rundfunk. Auch die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt habe zu ihrem Entschluss beigetragen, die Aktion zu starten. Ihre Mitstreiterin Anna ergänzte: „Wir waren eigentlich dann selber schockiert, dass es das noch nicht gibt. Also das es noch keine Wiesn gegen Rassismus gibt, dass noch keiner sich zusammengeschlossen hat“.
Es ist in diesem Land offensichtlich nicht mehr möglich, noch irgendwo ungestört seine Freizeit verbringen zu können.
Wenn Volksfeste aufgrund der Terrorgefahr überhaupt noch stattfinden können, muss man nun auch noch befürchten, von irgendwelchen woken Bedienungen belästigt zu werden, die einem ungebeten ihre albernen Befindlichkeiten aufdrängen, anstatt einfach ihre Arbeit zu machen. Es ist nur noch lächerlich, wie solche Gestalten jede Gelegenheit nutzen, um sich in den Vordergrund zu spielen, indem sie von irgendwelchen imaginären „Nazis“ schwafeln, gegen die sie sich unbedingt positionieren müssen, anstatt die Menschen in Ruhe zu lassen, die sich einen Dreck dafür interessieren, ob die Bedienung, die ihnen das Bier bringt, sich gerade als Frau oder was auch immer fühlt.
Rein die Nadel zwischen zwei Maß: Corona- und Grippeimpfung melden “überwältigenden“ Zulauf
Und als ob das alles nicht wahrlich übergenug wäre, gibt es auf dem Oktoberfest auch noch einen Impfservice des städtischen Gesundheitsreferats gegen Corona und die Grippe! Zwar (noch) nicht direkt im Bierzelt, aber in der Sanitätswache kann man sich die Injektionen verabreichen lassen. „Überwältigend gut“ werde das Impfangebot angenommen, frohlockte die Münchner SPD-Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek. Nach den ersten sechs Festtagen hätten sich 322 Menschen impfen lassen. Professor Christian Schulz, der stellvertretende Leiter des Zentrums für Klinische Infektiologie des LMU-Klinikums, sprach ebenfalls von einem „großen Erfolg des Impfangebots“. Die Nachfrage habe die Erwartungen übertroffen. Der Impfstoff sei schon nach wenigen Tagen aufgebraucht gewesen und habe nachbestellt werden müssen. Es gelingt der Stadt also, ein paar Angetrunkene zur Corona-Impfung zu bringen. Nach den „Bedienungen gegen rechts“ ist das die zweite Neuheit auf dem Oktoberfest.
Der “Bayerische Rundfunk” wirbt natürlich für die Wiesn-Impfung. Alles, was man dafür brauche, sei ein Impfschein und die eigenen Versicherungsdaten, informierte eine Reporterin, die auch gleich selbst von dem segensreichen Angebot Gebrauch machte, da ihre letzte Corona-Impfung schon länger zurückliege. Es ist unfassbar, welche völlig unkritische Propaganda der ÖRR hier wieder für diese gemeingefährlichen Vakzine betreibt. Dabei räumte die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) auf Nachfrage von EU-Abgeordneten erst vor zwei Wochen ein, dass es zu keinem Zeitpunkt eine belastbare Datenlage dafür gab, dass die Corona-Impfstoffe die Übertragung des Virus auf andere verhindern. Doch das alles und die zahllosen Nebenwirkungen werden von der Mainstream-Journaille weiterhin komplett ignoriert, und man treibt arglose Menschen weiterhin an die Spritze. Nach dem Wiesn-Besuch ist man dann nicht nur vom Rassismus kuriert, sondern auch vor Viren geschützt und endlich im völligen Einklang mit dem Willen des Staates, der geistig und körperlich bestens ausgestattete Untertanen will. (TPL)






















