Bekanntlich hat es sich das begrüßenswerte Projekt des KI-Tools „Laura“ zur Aufgabe gemacht, eine Liste des NGO-Molochs in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu erstellen, einschließlich einer Karte, auf denen man die jeweiligen Organisationen konkret verorten kann. Deren Zahl ist schwindelerregend. Das ganze Land ist übersät, mit allen möglichen und unmöglichen „Nichtregierungsorganisationen“, die in dieser oder jener Weise Geld vom Staat erhalten, sei es über das berüchtigte Programm „Demokratie leben“ des Bundesfamilienministeriums oder von anderen Bundes- und Landesministerien.
Darunter ist etwa die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Ev. Kirche der Pfalz in Speyer, die den Podcast „Klimagerechter Frieden“ betreibt, in dem mit Menschen aus der „Forschung, Betroffenen, Aktivist*innen, Kirche und Gesellschaft“ gesprochen wird. Nicht zu kurz kämen „Hoffnungsschimmer in den Krisen“. Auch auf das kirchliche Motto „Klimaschutz ist Nächstenliebe“ wird verwiesen, „denn Gottes Erde brennt“. Ebenfalls in Speyer findet sich die Genossenschaft „diebürgerINenergie eG“, die sich „aktiv für den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Region“ einsetzt und nach eigenen Angaben „zur Sicherung unserer gemeinsamen Klima- und Energiezukunft“ beiträgt – „für uns und nachfolgende Generationen“.
Mit dem Namen „bürgerINenergie“ verbinde man „einerseits die Tatsache, dass es neben Bürgern auch die Bürgerinnen sind, für die die Genossenschaft einsteht“, denn: „die weibliche Hälfte unserer Gesellschaft sollte nicht vergessen werden“. Zudem habe der Name hat „den Charme der sehr schönen Abkürzung „bINe“, die mit der Assoziation zum Insekt eine positive Grundstimmung erzeugt und uns in der Menge der vielen BürgerEnergieGenossenschaften in Deutschland (meistens BEG) ein schönes Alleinstellungsmerkmal liefert“, heißt es weiter. Dass erwachsene Menschen einen derart infantilen Unsinn von sich geben, spricht für sich. Auch im Osten des Landes findet sich eine ganze Ausgeburt dieses gemästeten Staatsunwesens: Neben unzähligen anderen NGOs mag dafür mustergültig das Bündnis „Wandlitz zeigt Haltung“ stehen das sich als „Gegenpol zu rechten, demokratiefeindlichen Vereinigungen und Strukturen“ versteht. Außerdem kämpft man gegen „Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus sowie Homo- und Trans*feindlichkeit“ – gegen Linksradikalismus und Islamismus allerdings nicht. Auch nicht für die Rechte der Opfer von Migrantengewalt. Diesen Kampf schreibt sich auffälligerweise keine der geförderten NGOs auf die Fahnen.
Beängstigender Einblick in den real existierenden Wahnsinn
In Wandlitz sieht der Kampf gegen Rechts konkret so aus, dass man „rechten Aussagen und Parolen“ widerspricht und Protest gegen rechte Aktionen organisiert. Außerdem solidarisiert man sich mit Personen, „die von diskriminierenden und menschenverachtenden Anfeindungen betroffen sind“. Ähnlich agiert auch das Bündnis „Tolerantes Brandenburg“, das sechs regionale Büros für Integration und Toleranz (BITs) unterhält. An jedem Standort seien je zwei „MitarbeiterInnen der Mobilen Beratungsteams (MBT) sowie der Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Demokratie und Integration (RAA) vertreten“, die „demokratiegeleitetes Engagement“ unterstützen. „Auf den Punkt gebracht heißt die Arbeit des MBTs: Hilfe zur Selbsthilfe für eine demokratische Kultur im Land Brandenburg – gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit“, heißt es weiter. Die Förderung der Demokratie „als Lebens- und Gesellschaftsform sowie des bürgerschaftlichen Engagements“ gehören ebenso zum Aufgabenspektrum der RAA Brandenburg wie „die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und anderen menschenverachtender Ideologien“.
In Niedersachsen gibt es die „Offene Gesellschaft Langenhagen“, die 2017 aus einem kleinen Kreis von Menschen hervorging, die sich damals Gedanken machten, „wie der Vereinfachung, Angstmacherei und Hetze von Rechtspopulisten und Nationalisten etwas entgegen zu setzen sei“. Das Ergebnis waren „10 Thesen für eine offene Gesellschaft“, wobei etwa die vierte These klarstellt: „Eine offene Gesellschaft bewältigt die große Aufgabe der Integration von Geflüchteten und Zugewanderten ohne Panikmache und Fremdenfeindlichkeit“. Dies alles ist freilich nur ein winziger Ausschnitt der Organisationen, die von diesem Staat mit Abermillionen von Euro gemästet werden. Es genügt, sich gegen „Rechts“ zu positionieren, und schon fließen in aller Regel die ersten Gelder. Alles, was nicht für Klima und Massenmigration ist, gilt als „Rechts“ und muss bekämpft werden. Alle möglichen Wichtigtuer finden sich zu solchen albernen Bündnissen zusammen und sondern einfältig-aggressive Statements ab, mit denen sie imaginären Nazis das Fürchten lehren. Es gibt Zigtausende von Anti-Rechts-Aktivisten oder Klimalobbyisten, die sich in solchen Organisationen zusammenfinden, durchgegenderte Parolen verbreiten und die Hand aufhalten. Das „Laura“-Toll gibt einen ebenso informativen wie beängstigenden Einblick in diesen real existierenden Wahnsinn, der längst zu einer staatlich geförderten Industrie geworden ist. (TPL)






















