In Berlin wurde nun ein ganzer Bürokomplex zum Flüchtlingsheim umfunktioniert: Zur Stunde sollen exakt 921 Asylsuchende ab dem 5. Oktober dieses Jahres in das Gebäude einer früheren Rentenversicherung einziehen. Der Standort ist in Berlin-Kreuzberg gegenüber dem Volkspark Hasenheide. Das Anwesen selbst präsentiert sich als langezogener steriler und vielstöckiger Gebäudekomplex, der mehr unheimliche Vorahnungen anstatt dem Anschein multikultureller Idylle weckt. Parallelgesellschaften, Indoktrinierung, eine Keimzelle Kriminalität? Das Umfeld darf sich bestimmt auf jede Menge Kulturdünger freuen. Bereits schon im Sommer war von einem regelrechten Giga-Projekt die Rede. Dabei sollten es zu anfangs noch 750 Asylsuchende sein, doch dann expandierten die Zahlen schnell nach oben.
Das linksgrüne Bündnis Volt sprach sogar von bis zu 1000 Neuzuzügen. Vermutlich ist sind sämtliche gutgemeinten linken Versprechungen am Morgen schon am Abend wieder Schnee von gestern. Zudem riecht das Ganze eher nach der Grundsteinlegung für das nächste Ghetto, aber nicht nach einer humanitären Hilfeleistung. Was bei den einen als Vorzeigeprojekt gilt, bei dem die Stadt in neue Dimensionen vorstoße, löste bei den Anwohnern bereits im Vorfeld Unmut und Proteste aus. Nicht wenige haben Angst vor den traumatisierten jungen Männern aus den Krisengebieten, andere sagen, es gebe in der Region genug Kriminalität.
Es fängt immer harmlos an…
Schon über die Umbaukosten schweigt sich die Stadt Berlin wohlwissend aus. „Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch“ hieß auf eine Anfrage der AfD. Geschäftsgeheimnis, Nachteile für das Land sollen vermieden werden. Von 406.230 Euro ist dennoch die Rede. 2,1 Millionen Euro werden im Zusammenhang mit der Förderung von sozialer und gesundheitlicher Angebote ebenfalls genannt. Dennoch läuft die ganze Sache wie immer erst mal ganz harmlos an: Lange Zeit stand das Gebäude komplett leer, dann sollen erst mal nur einpaar Dutzend Menschen kommen, die für höchstens sechs Monate bleiben. Keine Aufregung also, Ihr lieben Rechten! 921 Flüchtlinge sollen es aber dennoch werden, wobei der Bau selbst drei bis neun Stockwerke umfasst. Eine Cateringfirma soll für die Verpflegung sorgen.
Das Haus selbst ist für zehn Jahre angemietet. Was die Herkunftsländer betrifft, so wurde bislang nur die Ukraine genannt. Dazu Familien mit Kindern und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Dabei gibt selbst Volt zu, dass der Kiez rund um die Hasenheide bereits jetzt schon stark belastet sei. Anscheinend will man die neuen Standort dazu nutzen, um Nachbarschafts- und Begegnungsorte zu schaffen, Quartiersarbeit zu leisten, aber auch Sprachkurse, psychologische Betreuungen und andere „Integrationsangebote“ direkt vor Ort zu regeln. In ganz Berlin leben derzeit rund 34.600 Flüchtlinge in den Unterkünften. Die meisten davon stammen aus Syrien, Afghanistan, aus Vietnam und der Türkei. Allein im letzten Jahr nahm die Hauptstadt etwa 14.917 Migranten auf.






















