Pathologisierung: Der Rechtsextremist ist der beste Freund des Sozialdemokraten

Bekennt sich offen zum linksradikalen Terror gegen Andersdenkende - SPD-Chefin Saskia Esken. (Foto: Collage P.I.NEWS)

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß der gemeine Sozialdemokrat an seinem Rechtsextremisten hängt wie der Junkie an der Nadel. Was der gemeine Sozialdemokrat dabei als einen Rechtsextremisten begreift, wäre eine ganz andere Frage, welche die Betrachtung in diesem Zusammenhang nur unnötig komplizieren würde. Ich unterstelle deshalb, daß der gemeine Sozialdemokrat den „Braunlinksextremisten“ und sein erweitertes Umfeld meint, wenn er „Rechtsextremist“ sagt. Das dürfte so auch für den Verfassungsschutz gelten und für das Bundeskriminalamt. Wir leben schließlich im Zeitalter der „ständig neu auszuhandelnden Begriffsdefinitionen“. Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß sich die SPD in einer Regierungskoalition mit der FDP befindet, einer Partei, die sich vor einem guten halben Jahrhundert noch „in aller Unschuld“ selbst dem rechten Spektrum zuordnete. „Rechts“ ist nicht von sich aus zum Inbegriff des Bösen geworden, sondern es wurde durch die Gleichsetzung mit „braunlinks“ in das Böse umdefiniert von Leuten, die ein großes Interesse daran hatten, daß Braunlinke nicht länger mehr als Brüder der Rotlinken im gesamtlinken Ungeiste identifiziert werden. „Rechts“ als Synonym für „braunlinks“ schafft die maximal denkbare Distanz zu „rotlinks“ und reserviert sozusagen „links“ für die Farbe rot. Die rhetorische Unterscheidung zwischen „rechts“ und „links“ dient nicht nur der SPD, sondern der deutschen Gesamtlinken – außer der Braunlinken – insofern, als daß in der öffentlichen Wahrnehmung braun und rot nicht mehr als Einheit gedacht werden, sondern als maximaler Gegensatz. Politisch rechts und politisch links werden in Deutschland allgemein rezipiert als ein Gegensatz wie Tag und Nacht, Feuer und Wasser, Nordpol und Äquator usw.usf. Es beißt aber die Maus keinen Faden ab: Die Nazis waren keine Nationalkonservativen, sondern Nationalsozialisten – und Sozialisten gelten nun einmal als „links“. Daß Rotlinke ihre braunlinken Brüder im Ungeiste aus sehr durchsichtigen Gründen gern als „rechts“ bezeichnen, ändert daran gar nichts.

Wenn man sich nun anschaut, was im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte von Rotlinken in ihrem utilitaristischen Sprachgebrauch alles für „rechts“ erklärt worden ist, bekommt man fast den Eindruck, als müssten sich die „Rotlinken“ inzwischen selbst in die Minderheit gequatscht haben. Merkwürdig ist nur, daß man zur gleichen Zeit feststellen muß: Egal, wie groß der „rechte“ Bevölkerungsteil inzwischen sein müsste, der von Sozialdemokraten mit ihrer andauernden Größerziehung der „rechten Kreise“ in der Einbildung geschaffen wurde, – noch immer scheint es sich in den Reden der Sozialdemokraten nicht bei ihnen selbst, sondern eben bei „diesen Rechten“ um eine „gefährliche Minderheit“ zu handeln. Mit anderen Worten: Der gemeine Sozialdemokrat bringt es fertig, ein und denselben Sachverhalt gleichzeitig groß- und auch kleinzureden.

In einem solchen Fall spräche man von einer kognitiven Dissonanz, wenn man nicht, wie im Fall des gemeinen Sozialdemokraten, wüsste, warum er das tut. Der gemeine Sozialdemokrat braucht für sich und möglichst alle anderen einen gemeinsamen Feind zur Ablenkung von seiner eigenen Unfähigkeit. Solange man Sozialdemokraten durchgehen läßt, daß sie für sich und alle anderen einen äußeren Feind konstruieren – Realitätskonstruktionen sind schließlich sowohl eine rotlinke als auch eine braunlinke Spezialität – so lange werden Rotlinke auch ungehindert weitermarodieren und jedes vormals funktionierende Gemeinwesen sprichwörtlich in jenen Grund und Boden hineindefinieren, in dem es zuletzt dann tatsächlich feststeckt. Das ist wahr. Deutschland wird nicht direkt zu Grunde gerichtet, sondern indirekt zu Grunde definiert, und das ist der Preis, den die Allgemeinheit dafür zahlen soll, daß die Rotlinke nicht zutreffend erkannt werden will als das, was sie tatsächlich ist: Nicht minder totalitär als die Braunlinke, lediglich thematisch etwas anders aufgestellt. Dafür, daß es in puncto Totalitarismus und Vernichtungswillen Andersdenkenden gegenüber keine nennenswerten Unterschiede zwischen Rotlinken und Braunlinken (sozialdemokratisch: „Rechte“) gibt, sind historische Beweise in Hülle und Fülle vorhanden.

Sozen einst und heute

Die heutigen Sozialdemokraten haben mit den Sozialdemokraten der kurzen „Ära Brandt bis Schmidt“ nicht das geringste mehr zu tun. Sowohl Brandt als auch Schmidt waren die dem utopistischen Kollektivismus inhärenten Gefahren für den gesellschaftlichen Frieden bestens bewußt. Nicht wenige Äußerungen der beiden sozialdemokratischen Altkanzler aus den Siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts würden bei heutigen Sozialdemokraten zur Forderung nach einem Parteiauschluß der beiden Altkanzler führen. Man kann es leider nicht anders mehr sagen: Die heutige SPD ist in ihrer absoluten Unfähigkeit zur Selbstreflexion und ihrer aggressiven Haltung gegen jede Kritik inzwischen zum internationalsozialistischen Charakter-Spiegelbild der unsäglichen Nationalsozialisten von anno dunnemals degeneriert. Eine Gemeinsamkeit mit den Verbrechern von damals ist die, daß sie in ihrem Bewußtsein bereits in jener „besseren Zukunft“ leben, von der aus sie die Gegenwart dauernd als „unzureichend“ identifizieren. Das wiederum kollidiert mit dem Interesse aller derjenigen, die sehr genau wissen, daß sie gar keine andere Wahl haben, als im Frieden mit sich und der Welt in der Gegenwart zu leben, weil sie eben tatsächlich in der Gegenwart leben – und in der Zukunft nur theoretisch. Dazu kommt, daß sie eine ungefähre Vorstellung davon haben, wie lange die Zukunft für ihr eigenes Leben selbst theoretisch noch eine sein könnte.

Das heißt, daß der Typus des Linken – egal ob braun oder rot – einer ist, der seinen friedlich lebenden Zeitgenossen seit eh und je maximal auf den Sack geht mit seinem dauernden Herumgenörgel an der Gegenwart. Nichts kann er einfach so lassen wie es ist. Ein Vergleich der heutigen Berliner Republik mit der Bonner Republik der Siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts beweist dennoch, daß Sozialdemokraten seit einem halben Jahrhundert entgegen ihren eigenen Absichten nichts, aber auch absolut überhaupt nichts dazu beigetragen haben, die Zufriedenheit von vor einem halben Jahrhundert bis in die Gegenwart zu transportieren. Ganz im Gegenteil.

Inzwischen stehen sie haßgeifernd allüberall und knüppeln auf jeden ein, der ihnen unwiderlegbar nachweist, daß sie im Grunde zu nichts anderem geworden sind, als zum rot entzündeten Furunkel am Arsche der deutschen Nachkriegszufriedenheit. Sozialdemokraten (und Grüne) sind heute die größten Unruhestifter – und um sich das nicht eingestehen zu müssen, blasen sie den eigendefinierten „Rechtsextremismus“ und die „rechte Gefahr“ zu einem Popanz auf und versuchen, alles und jeden auf den Kampf gegen ihren Popanz zu verpflichten. Die Sozialdemokratie von heute ist sozusagen ein Intelligenztest für alle anderen. Wer auf das rotlinke Gewäsch hereinfällt, ist durchgefallen und hätte auch vor 90 Jahren die Durchschnittslatte nicht gerissen.

SPD zu SFL

Scholz, Faeser, Lauterbach. Das sind die zivilreligiösen Mullahs der heutigen SPD. Sie könnte sich auch in SFL umbenennen. Fakten spielen für diese Leute keine Rolle mehr, die „richtige Haltung“ ist alles, was noch zählt. Welche das ist, definieren sie natürlich selber. Jede Kritik an sich begreifen sie als eine „Kriegserklärung von rechts“. Das ist inzwischen zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung geworden, denn tatsächlich gibt es mit diesen Sozialdemokraten nichts mehr zu bereden – und das nicht etwa deswegen, weil man es nicht seit wenigstens zwei Jahrzehnten versucht hätte, sondern weil man inzwischen wissen kann, daß es vollkommen aussichtslos ist. Die deutsche Sozialdemokratie führt keinen Dialog mehr, sondern sie brabbelt in einem Monolog vor sich hin und akzeptiert allenfalls noch Zustimmung als bedenkenswerten Debattenbeitrag.

Olaf Scholz

Ein schockierendes Beispiel für die Richtigkeit meiner Behauptung war dieser Tage im Bundestag zu beobachten, als sich Olaf Scholz den Fragen der Abgeordneten stellte. Auf die Tribüne des Plenarsaals verbannt, wollte der AfD-Abgeordnete Martin Sichert vom Kanzler wissen, ob er denn beim Thema Impfpflicht die Fakten überhaupt zur Kenntnis genommen habe. Offensichtlich hatte Scholz sie nicht zur Kenntnis genommen, so daß Sichert sie nach der ersten Antwort des Kanzlers nachreichte und mit einer erneuten Nachfrage kombinierte. Sowohl die Ineffizienz der bisherigen Impfungen hinsichtlich der behaupteten Ziele und entgegen allen dazu geäußerten Behauptungen wollte Scholz nicht akzeptieren, als auch die Tatsache nicht, daß selbst das Paul-Ehrlich-Institut über mehr als 26.000 Fälle von unerwünschten Nebenwirkungen berichtet.

Weltweit sind in der Datenbank „VigiAccess“ der WHO an die 2,5 Mio. solcher Nebenwirkungen dokumentiert – bis hin zum Tod durch Hirnvenenthrombosen und Herzversagen. Das geht an Scholz völlig vorbei. Er „argumentiert“, Milliarden von Menschen seien inzwischen geimpft worden, den meisten habe das sehr genützt und pi-pa-po. Das mag er so sehen, aber es ändert nichts daran, daß es allein in Deutschland trotzdem über 26.000 Personen gibt, für die eine Gentherapie vermittels mRNA-Impfstoffen nichts als Nachteile gebracht hat, bis eben hin zu ihrem Ableben, was man wohl als den ultimativen Nachteil begreifen darf. Was Scholz mit seiner Antwort dokumentierte, war, daß er keinen Pfifferling gibt auf das individuelle Lebensrecht derjenigen, die diese Gentherapie eben nicht überlebt haben oder schwere Nebenwirkungen davontrugen.

In jedem anderen Zusammenhang wäre Scholz aber einer der ersten, der im Brustton der Überzeugung behaupten würde, jedes Leben zähle. Als Befürworter der Impfpflicht behauptet er hingegen ein Recht der Regierung, jedem Deutschen eine Knarre an den Kopf zu halten, um ihn zu zwingen, beim russischen Impfstoff-Roulette mitzuspielen – und dabei auf die Grundrechte des Bürgers zu scheißen. Auf die Idee, daß es eine Regierung schlicht und einfach nichts angehen könnte, wer im Angesichte allgemeiner Lebensrisiken – und Virusinfektionen zählen wohl dazu – den Kürzeren zieht und wer nicht, scheint ein Scholz gar nicht mehr zu kommen. Der scheint sich inzwischen für den lieben Gott zu halten. Daß das Durchschnittsalter der „an oder mit Covid Verstorbenen“ satte drei Jahre über dem statistischen Sterbealter aus den Zeiten vor der herbeidefinierten Pandemie liegt, blendet er einfach aus. Daß es für den Durchschnittsbürger – seine je individuelle Komorbidität außen vor gelassen – eine statistische Wahrscheinlichkeit von 99,8 Prozent gibt, eine Infektion mit dem Virus zu überleben, ficht diesen roten Herrn nicht an. Er würde die Grundrechte dennoch schleifen und eine allgemeine „Impfpflicht“ (Gentherapiepflicht) einführen wollen. Sämtliche Warnungen davor, daß das Dauerimpfen das Immunsystem insgesamt zerschießt, gehen ihm am Allerwertesten vorbei. Daß dort, wo die höchsten „Impfquoten“ erreicht wurden, in Portugal z.B. oder im Inland in Bremen, zugleich auch die höchsten Inzidenzwerte zu verzeichnen sind – so schwachsinig Inzidenzwerte für sich genommen schon sind -, Scholz blendet es komplett aus.

Das ist zwar so schon beängstigend, aber so richtig klar, warum Scholz und die Seinen brandgefährlich sind, wurde, als er sich zunächst einmal bei Sichert für die Frage bedankte, nicht, um sich als nächstes mit einer Antwort auf die Frage zu beschäftigen, sondern um erst einmal klarzustellen, daß er die Insinuation hinter der Frage zurückweise. Dabei hätte es so einfach sein können: Ein Abgeordneter fragt – und der Kanzler antwortet, anstatt sich vorher in Spekulationen über die Absicht hinter der Fragestellung zu ergehen. Es ging um eine Frage, nicht um unterstellte Insinuationen.

Resultat: Keiner der gut 26.000 Bürger, die Impfschäden davongetragen haben – und die Dunkelziffer, die ansonsten für alles behauptet wird, ist da noch gar nicht mit eingerechnet – hat von „seinem Kanzler“ auch nur einen Mucks zu seinem je persönlichen Schicksal zu hören bekommen. Scholz scheint wirklich auf das Leben des einzelnen Bürgers zu scheißen. Eine Steigerung bei den Einweisungen suizidgefährdeter Kinder und Jugendlicher in die Jugendpsychatrien um 300 Prozent seit 2019 – kein Thema für den roten Kanzler. Das wird einfach ausgeblendet. Er ist aber Kanzler jener Partei, welche die Schaffung der „menschlichen Gesellschaft“ für sich reklamiert. Damit steht Scholz einwandfrei in der Tradition aller roten Zyniker seit jeher, die den Begriff „Mensch“ nur als „Massenmensch“ oder „Masse“ oder „Menschenmasse“ verstanden haben und statt mit Eigenverantwortung und individuellem Lebensrecht lieber mit Massenzahlen hantieren.

Nancy Faeser

Die neue Innenministerin Nancy Faeser wiederum gibt nichts auf Zahlen, nicht einmal dann, wenn sie vom BKA stammen und einwandfrei nachweisen, von wem die größte Terrorgefahr ausgeht. Der „Rechtsextremismus nach Definition von rotlinks“ belegt weit abgeschlagen den dritten Platz in der Gefährungsrangliste des BKA, und zwar hinter dem Islamismus und dem sog. Linksextremismus, dem „Rotlinksextremismus“ also, um das zu präzisieren. Bezugnehmend auf weiter oben, wären es also im Grunde zwei Gefährder. Der Islamismus an erster Stelle und der „Linksextremismus rot/braun“ an zweiter Stelle. Der braunlinke Terror rangiert dabei linksintern hinter dem rotlinken.

Doch was macht Frau Nancy Faeser? Sie behauptet einfach aus dem Blauen heraus, der Braunlinkextremismus sei die größte Gefahr für den gesellschaftlichen Frieden und das Leben der Bürger – und damit es nicht danach aussieht, als sei das eigentlich eine linke (braunlinke) Gefahr, bezeichnet sie die dann noch als „rechts“: Rechtsextremismus. Den verorten sie und ihre stocktotalitären Genossen im selbstexkulpatorischen Unfehlbarkeitswahn dann ausgerechnet bei denen, die mit dem Linkentum insgesamt noch am wenigsten am Hut haben – bei der AfD. Mit Nancy Faeser als Innenministerin wird die Realität also noch inbrünstiger als ohnehin schon ignoriert zugunsten zivilreligiöser Glaubensdogmen, die letztlich nur denjenigen nützen sollen, die innerhalb dieser zivilreligiösen Wahnwelt die Funktion der Priester oder eben der roten Mullahs innehaben. Funktionärsutilitarismus. Das ist alles.

Realität, Kompetenz, Detailwissen – alles das ist bei den Roten so erläßlich wie bei den Grünen, weswegen sich sowohl Rote als auch Grüne bequemerweise darauf verlegt haben, das Land mit den „ganz großen Themen“ zu drangsalieren. Über Menschheit, Planet, Weltklima und Ungreifbarkeiten dieser Art kann der kenntnisfreie Meinungsinhaber in seiner Hochmoral am leichtesten bedeutsame Reden schwingen, um den eigenen Edelmut exhibitionistisch auszustellen und Pluspunkte im Wettbewerb von „Schöner Denken“ einzuheimsen. Politische Entscheidungen treffen derweilen seine sauteuren „Berater“ – und die wiederum treffen solche, von denen sie wissen können, daß sie mit der eingebildeten Hochmoral ihrer Auftraggeber mehr oder minder kompatibel sein müssen. Schließlich wären sie gern auch in Zukunft bestens honorierte Berater. Es ist ein einziger Eiertanz an der Realität vorbei. Selbst im besten Fall gilt noch: Knapp daneben ist auch vorbei.

Karl Lauterbach

Karl Lauterbach ist Gesundheitsminister. Das ist dermaßen grotesk, daß man es kaum noch in Worte fassen kann. In den sozialen Medien ist er inzwischen zum Star geworden. Die deutsche Dodoschau – mit Bruder Karl. Er ißt gern „Fisch … also … Lachsfisch … und Spinat … und andere ‚fischvegetarische Gerichte‘ „. Mit den Ungeimpften und den Geimpften verhält es sich nach Bruder Karl wie mit Schwimmern und mit Nichtschwimmern. Die Nichtschwimmer dürfen nicht „ins Tiefe“. Die dürfen nicht. Weil es nicht geht. Lauterbach ist in der Realität die beste Satire auf den legendären „verrückten Profesor“. Beziehungsweise: Das könnte er sein, wenn nicht die Tatsache, daß er Gesundheitsminister ist, die Realität widerspiegeln würde. Lauterbach wäre in jeder Comedy-Show interessant, aber eben nicht im Bundesgesundheitsministerium. Dort ist er schlicht irgendwo zwischen überflüssig und gefährlich anzusiedeln, so lieb man ihn als drolliges Unikum auch gewinnen kann. Mir ist er direkt schon ans Herz gewachsen in seiner Art.

Ich bin fast allein deshalb schon wütend auf seine Genossen, weil sie unseren Bruder Karl in seinem völlig abgefahrenen Realitätsverlust über die Machtfunktion seines Amtes wie einen Schutzschild gegen berechtigte Kritik vor sich halten. Bruder Karl ist Gutseins-Fanatiker. Das ist ein extremer Charakter, dem man als Christenmensch wohlwollend und hilfreich zur Seite stehen müsste, um ihn vor der Bosheit der Welt in Sicherheit zu bringen. Bruder Karl meint es wirklich nicht schlecht, mit niemandem. Es ist trotzdem eine Tragödie, daß er Gesundheitsminister ist. Unser Bruder Karl ist völlig „outspaced“. Genau dort sollte man ihn halten, anstatt dabei zuzusehen, wie er knallhart auf dem Boden der Realität landen wird, um fortan an sich selbst zu verzweifeln. Es ist ein Jammer, daß er von seinen Genossen verheizt wird. Das ist richtig niederträchtig.

Seine Ex-Frau, Angela Spelsberg, ist Epidemiologin, Bruder Karl hingegen ist Gesundheitsökonom. Frau Spelsberg sagt, daß unser Bruder Karl „keine Ahnung“ hat, wovon er spricht. Und jeder Deutsche, der sich selbst gründlich mit dieser herbeidefinierten Pandemie beschäftigt, Daten studiert, wissenschaftliche Dissidenten wie Bhakdi, Ioannidis, Wodarg, Perronne u.v.a.m. anhört und deren Aussagen mit den kolportierten Behauptungen abgleicht, kann wissen, daß Lauterbach Gesundheitsminister ist, um zu verhindern, daß jemand Gesundheitsminister wird, der seinen Job wirklich ausfüllen könnte. Lauterbach ist eine tragische Figur, so komisch wie er auch ist. Es bricht einem fast das Herz, daß man ihn dennoch als Gegner begreifen muß. Politik ist eben kein Bällebad, sondern bitterer Ernst. Leider. Lauterbach blockiert das Amt eines Bundesgesundheitsministers. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum er es bekommen hat. Das ist einfach widerwärtig von den Genossen und dokumentiert die niederen Instinkte, die dort inzwischen die Oberhand gewonnen haben. Es geht ihnen nur noch um die Macht. Um die Realität geht es schon längst nicht mehr.

Gelbe, Grüne und die Union

Über die FDP und die Grünen in dieser Regierungskoalition habe ich noch gar kein Wort verloren. Es erübrigt sich auch. Der „Scholzomat“ wird sich weder von den einen noch von den anderen die Suppe versalzen lassen. Über die FDP gäbe es sowieso nichts anderes mehr zu sagen, als daß sie als Partei des institutionalisierten Wortbruchs komplett überflüssig ist, weswegen es auch keinen Sinn mehr hat, irgendetwas auf das zu geben, was aus ihren Reihen kommt. Die Gelben könnten alles Reden komplett einstellen, ohne daß es noch einen Unterschied machen würde.

Die Grünen hingegen sind brandgefährliche Despoten, die in ihrer Realitätsverweigerung den Roten in nichts nachstehen. In Ba-Wü wurden Kriterien für die Gültigkeit von 2G+ definiert – und Altmaoist Kretschmann will 2G+ beibehalten, obwohl die vorher definierten Bedingungen nicht mehr existent sind. Das ist bezeichnend. Die Grünen sind fanatische Abschaffer von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie, die totalitärsten Traumtänzer überhaupt.

Was bei der SPD ein Lauterbach im Gesundheitsministerium ist, das ist bei den Grünen Frau Baerbock im Außenministerium. Ihre Aufgabe ist es, das Amt zu blockieren, in dem ansonsten jemand Außenpolitik machen würde. Die Union wiederum besteht aus Untoten, die noch ein Weilchen in der Gegenwart umherzombinieren, ehe sie in die politischen Gräber hinabsteigen, die sie selbst schon längst ausgehoben haben. Die Union ist ein einziger Anachronismus.

Ihr gemeinsamer Feind, der Popanz

Und alle miteinander haben sie einen gemeinsamen Feind: Die „Rechten“ und den „Rechtsextremismus“. Jeden Tag beten sie inständig, daß ihnen die „rechte Gefahr“ nicht abhanden kommen möge. Ohne seine „Rechten“ stünde das Altparteienkartell sehr schnell da wie der nackte Kaiser ohne seine Kleider – und das ganze Land könnte es nicht länger mehr übersehen. Gerade das wohlfeile Geschwätz von der „Demokratie“ und den „Feinden der Demokratie“, das allerweil wieder hochkommt im Zusammenhang mit der zunehmenden Zahl von Montags-Spaziergängern, dient nur noch der Verschleierung des Umstandes, daß diese „Demokratie“ sich in der Geiselhaft eines komplett bornierten Establishments befindet, das sich völlig verrannt hat. Diese Heimsuchung pathologisiert ihren politischen Gegner mit der Absicht, ihre eigenen Defizite zu externalisieren. Sie braucht einen Sündenbock für die eigene Unfähigkeit.

Nennen Sie es Ineptokratie, Kakistokratie oder Ochlokratie – jeder dieser Begriffe trifft die Situation besser, als ausgerechnet „Demokratie“. Daß es noch darum gehe „Demokratie und Rechtsstaat“ zu verteidigen, ist längst nichts anderes mehr als eine Schutzbehauptung, um den Blick zu verstellen auf das, was aus unserem Land bereits geworden ist: Eine veritable „Absturzokratie“. Das ist eine „hochmoralische Angelegenheit“.