Neue Umfrage aus dem Propagandaministerium: Mehrheit sieht keine Spaltung der Gesellschaft

Foto: Foto: Menschen mit Maske (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Hätte man damals, im Jahr 1989, die DDR-Bürger gefragt, ob sie mit der Politik ihres großen Vorsitzenden Erich Honecker zufrieden wären – raten Sie mal, wie das Ergebnis ausgesehen hätte. In der heutigen DDR, sorry Bundesrepublik wird mit den gleichen billigen und miesen Propaganda-Tricks gearbeitet, wird immer zur rechten Zeit die passende Umfrage auf den Tisch geknallt. Und wenn diese auch noch vom „Stern“ kommt, dann wissen wir, wer und was dahintersteckt:

Die Mehrheit der Deutschen sieht in der Coronakrise keine Spaltung der Gesellschaft in gleich große Lager. In einer Erhebung von Forsa im Auftrag der RTL-Sendung „Stern TV“ äußerten nur 20 Prozent der Befragten diese Ansicht. Die große Mehrheit (78 Prozent) ist hingegen der Meinung, dass es sich bei den Gegnern der Impfungen und der Corona-Maßnahmen um eine kleine Minderheit handelt, während die große Mehrheit Impfungen und Corona-Maßnahmen weitgehend unterstütze.

Dass die Gesellschaft hinsichtlich der Debatte um den richtigen Umgang mit der Corona-Pandemie in zwei annähernd gleich große Lager gespalten ist, meinen mehrheitlich nur die AfD-Anhänger (79 Prozent). Fast zwei Drittel (63 Prozent) glauben, dass die sozialen Medien hauptsächlich die Verantwortung dafür tragen, dass sich die Befürworter und Gegner von Impfungen und Corona-Maßnahmen derzeit so erbittert gegenüberstehen. Die Hälfte der Befragten (51 Prozent) meint, dass dafür hauptsächlich die Gegner der Impfungen und der Corona-Maßnahmen verantwortlich sind.

Jeweils knapp die Hälfte der Befragten sieht in erster Linie die Politik (47 Prozent) bzw. die „klassischen“ Medien wie Zeitungen, Magazine oder Fernsehen (45 Prozent) in der Verantwortung. Nur sehr wenige (6 Prozent) glauben, dass hauptsächlich die Befürworter der Impfungen und Corona-Maßnahmen die Verantwortung für die Härte der Auseinandersetzung tragen. Anhänger der AfD sehen die Verantwortung dafür deutlich seltener bei den Gegnern der Impfungen und der Corona-Maßnahmen (7 Prozent) sowie bei den sozialen Medien (31 Prozent) als der Durchschnitt der Bundesbürger.

Überdurchschnittlich häufig sehen die AfD-Anhänger hingegen die Politik (89 Prozent) und die „klassischen“ Medien (79 Prozent) in der Verantwortung. Bei dieser Frage waren Mehrfachnennungen möglich. Über die Hälfte der Bundesbürger (54 Prozent) meint, dass sich Medien und Politik zu viel mit den Meinungen der Gegner der Corona-Maßnahmen und der Impfungen beschäftigen.

19 Prozent halten den Umgang von Medien und Politik mit den Gegnern der Maßnahmen für gerade richtig. Dass sich Medien und Politik zu wenig mit den Meinungen der Gegner der Corona- Maßnahmen und der Impfungen auseinandersetzen, glauben 20 Prozent aller Bundesbürger und 51 Prozent der AfD-Anhänger. Für die Erhebung wurden am 12. und 13. Januar 1.017 Personen befragt.

Würde man heutzutage eine Umfrage starten und die Leute fragen, ob sie lieber gesund oder krank wären, raten Sie mal, für was sich die Bürger entscheiden würden. Das Ergebnis würde dann aber so lauten: Mehrheit der Bürger ist für die Impfpflicht. (Mit Material von dts)