Die politische Willkür kann hierzulande jeden treffen

Gestern die Impfgegner, heute Russen und deren Produkte. Und Morgen?

Von CANTALOOP

Schlagwort; Zeichen setzen. Angesichts der Tatsache, dass man als „ethisch hochwertiger Deutschmensch“ aktuell kein Zeichen direkt ins Antlitz des als personifizierten Teufel angesehenen russischen Staatschefs Putin setzen kann, tut man dies eben bei angeblichen „Sympathisanten.“ Und bei ominösen Produkten, die man zudem deutlich gefahrloser erreichen kann.

Oder vielmehr bei allem, was man in seinem kollektivistischen Wahn für gefährlich, weil aus Russland stammend, hält. Wie aktuell öffentlich mit dem Münchner Orchesterleiter Gergiev (ANSAGE! berichtete) verfahren wird, verdeutlicht einmal mehr diese neue Art von „Stellvertreterhaftung“. Auch immer mehr Restaurants, Supermärkte und Dienstleister springen auf diesen Zug, geloben wohlfeil und gratismutig; Heimatverbundene Russen werden hier, in unserem anständigen Etablissement, nicht mehr bedient.

Produkt-Bann als Zeichen der korrekten Haltung

Unnötig zu erwähnen, dass zahlreiche Politiker quer durch die Systemparteien dieses unbotmäßige Vorgehen ausdrücklich unterstützen und befürworten. Eine neue Art von Tabuisierung und Sippenhaft wird vor unser aller Augen etabliert. Ohne dass sich, außerhalb der alternativen Presse, auch nur der geringste mediale Widerstand diesbezüglich einstellen würde. Von moralischen Herrenreitern und Trittbrettfahrern, deren hehre „Haltung“ fortan die Standards setzt und viele andere Maßnahmen, wie beispielsweise auch das bewährte Gorbatschow-Axiom „Glasnost und Perestroika,“ (=zu deutsch: Annäherung und Entspannung) als ungeeignet zurückweist.

Jetzt ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis die gesamte deutsche Medien- und Kulturlandschaft „russenrein“ eingehegt wird. Dass dazu noch ständig die einwandfreie Gesinnung russischstämmiger Bürger hinterfragt wird. Ein neuer „Radikalenerlass,“ gewissermaßen. Wer sich nicht vorauseilend und ausdrücklich von Putin und dessen Machenschaften distanziert, am besten noch öffentlich-bußfertig, wird vom woken Establishment bloßgestellt und verfemt.

Hält die moralische „Überlegenheit“ des Westens einem Krieg stand?

Im Umkehrschluss unterstützt man einen bis ins Mark korrupten und US-hörigen Staatschef der Ukraine nach Kräften, um somit den schwelenden Konflikt noch weiter anzuheizen. Anstatt diese Unstimmigkeiten wirksam und umsichtig zu deeskalieren. Wir wissen: Wer eine Krisensituation ernsthaft zu lösen gedenkt, schickt Diplomaten dorthin. Keine Waffen. All dies, so ist es mehr als ersichtlich, überfordert die unter Kanzler Scholz regierende Ampel, namentlich deren unprofessionelle Protagonisten so dermaßen, dass sie einem in ihrer gesamten, jämmerlichen Erbärmlichkeit schon fast leid tun können.

Schlimmer noch; diese unerträgliche Impertinenz, gepaart mit Unfähigkeit und maßloser Selbstüberschätzung, die da aus dem Kanzleramt geradezu gen Himmel schreit, ist bereits bis über die Grenzen Buntlands zu vernehmen.

Und wirkt dann tatsächlich bis hinab in die Lokalpolitik: Mit solch einem tollwütigen Aktionismus, wie die oben angeführte Stigmatisierung eines angesehenen Dirigenten oder auch sinnfreies product-ban, wird dabei garantiert noch mehr Porzellan zerschlagen, anstatt Abhilfe zu schaffen.

Kriegsrhetorik und Drohgebärden von Unzulänglichen

Hilflose, zutiefst verwöhnte und vom Wohlstand fett gemästete Polit-Darsteller und deren Gefolge wissen in ihrem Unvermögen nicht mehr weiter, und erheben das Einzige, was sie im Überfluss haben, zur Maxime. Ihre arrogant-überhebliche Hypermoral. Zudem: In ihrer eigenen nationalen und menschlichen Abwertung erkennen sie eine neue Tugend und verlangen von allen anderen Staaten, es ihnen gleichzutun. Edles Gutmenschentum und feministische Außenpolitik werden Putin, der aktuell jedoch ganz klar völkerrechtswidrig handelt und Unrecht begeht, sicherlich tief beeindrucken. Bestimmt wird er stante pede sein Truppenkontingent abziehen, die Regenbogenfahne hissen und zukünftig korrekt gendern.

Es gibt nicht nur eine Wahrheit!

Verzeihen sie die Polemik, aber angesichts dieser Situation, in welcher offenkundig völlig unbedarfte Menschen an den Schalthebeln der bundesrepublikanischen Macht herumfuhrwerken, kann man manche Gegebenheiten nur noch mit Zynismus kontern. Erschwerend kommt hinzu: Die Mehrheit der deutschen Bürger kann außerhalb ihrer eigenen, beschränkten Weltsicht, die ihnen tagtäglich durch ihre teuer bezahlten GEZ-Institutionen eingehämmert wird, ohnehin keine methodischen Schlüsse mehr ziehen, bzw. die Kausalketten richtig verfolgen.

Am Rande erwähnenswert; ohne die ausufernde NATO-Osterweiterung hätte es aktuell womöglich gar keine Ukraine-Krise in diesem Umfang gegeben. Das ist eine Annahme, die jedoch wenig, bis gar nicht in den Kartellmedien thematisiert wird. Denn die meisten, wenn nicht sogar alle Angriffskriege der letzten Jahrzehnte, haben ausnahmslos die USA/CIA angefangen. Auch und vor allem unter dem von unseren Linken so tief verehrten Friedensnobelpreisträger Obama. Wer darüber Informationen benötigt, tut gut daran, den Youtube Kanal von Dr. Daniele Ganser, seines Zeichens Schweizer Historiker und Friedensforscher, einzusehen.

Wohlgemerkt; Wirtschaftssanktionen, Ausgrenzung, erhobene Zeigefinger oder hochmoralische Vorschläge haben noch keinen Krieg beendet. Solcherlei Aktionismus schwächt alle Parteien gleichermaßen und stärkt im Umkehrschluss vor allem China und Indien, als „lachende Dritte“. Ausgeklügelte Strategien, Weitsicht, ferner ein dezidiertes „Trouble-shooting“ sind hingegen schon deutlich zielführender. Doch dazu bedarf es neben gut qualifiziertem Personal auch einer charakterlichen Attitüde und Gewandtheit, um die von Scheuklappen und Ideologie getrübten Augen zu öffnen. Es gilt, die Dinge in ihrem Gesamtkontext zu begreifen. Nicht alles ist so einfach, wie es Tagesschau, TAZ, ZEIT oder die „Süddeutsche“ darstellen.

Eine Metapher, die deutsche Bundeswehr betreffend, zum Schluss; wer in hochmütiger Naivität seine Schwerter zu Pflugscharen umgeschmiedet hat, wird eben irgendwann von jenen Nachbarn überrannt, die ihr Schwert stets scharf geschliffen hielten. So war es immer in der Geschichte, so wird es vermutlich auch immer bleiben. Wehrhaft, flexibel und gleichsam besonnen zu agieren, das wäre die ideale Taktik und Herangehensweise sowohl bei Staatsführung, als auch bei Krisenintervention.

Vielleicht fangen hierzulande einige Zeitgenossen sogar an, diesen Sachverhalt zu begreifen. Die Parole: „Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin“ wird nämlich längst von der Realität konterkariert. Dort heißt es dann lakonisch: „Dann kommt der Krieg eben zu dir.“

 

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