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Polizeigewerkschaft fordert Prüfung von Verbot der Letzten Generation

Nach monatelangem Dulden hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ein „härteres Vorgehen“ gegen die Klimaterroristen der Letzten Generation gefordert. Auch ein juristisches Verbot der Gruppe müsse geprüft werden, heißt es aus der Chefetage der dem linkspolitisch orientierten Deutschen Gewerkschaftsbund angehörigen GdP.

Ein spezielles Einsatzfahrzeug konnte am Montag eine Unfallstelle wegen eines Staus auf der Berliner Stadtautobahn erst verspätet erreicht. Grund dafür: Die Klimaterroristen der „Letzten Generation“ hatten sich an einer Schilderbrück festgeklebt und den Stau auf der Stadtautobahn A100 ausgelöst. Die betroffene 44-jährige Radfahrerin konnte somit nur verspätet ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Frau wurde am Donnerstag für hirntot erklärt und ist am Freitag verstorben.

Die gemeingefährlichen Mitglieder der Klimatruppe „Letzte Generation“ wird nun vorgeworfen, verantwortlich für die Verspätung des Rettungsfahrzeugs zu sein.
Die Polizei ermittelt gegen zwei 63 und 59 Jahre alte Männer wegen unterlassener Hilfeleistung beziehungsweise der Behinderung hilfeleistender Personen.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat nun – nach monatelangem Zuwarten und Dulden – ein härteres Vorgehen gegen die – von den Mainstreammedien immer noch verharmlosend als „Klimaaktivisten“ bezeichneten Terroristen der Letzten Generation gefordert. Auch ein juristisches Verbot der Gruppe müsse geprüft werden, so der GdP-Bundesvorsitzende Jochen Kopelke gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Es müsse – auch im Fall der nun zu Tode gekommenen Radfahrerin mit Sachverständigen der kausale Zusammenhang zu den Blockaden geprüft werden, heißt es von der Polizei weiter. Die Feuerwehr geht davon aus, dass sich die Rettung der Frau um mehrere Minuten verzögert hat, weil das Spezialfahrzeug im Stau stand. Angesichts des Unfalls müsse schnell geklärt werden, wie lange sich der Rechtsstaat noch nötigen lassen wolle, so Kopelke. „Der Protest der Aktivisten läuft zusehends aus dem Ruder. Wir finden, es reicht.“

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