Der Staat verwaltet sich zunehmend selbst (Symbolfoto: Von Heiko Kueverling/Shutterstock)

Aufblähung des öffentlichen Dienstes: Der Linksstaat kauft sich seine loyalen Anhänger ein

Wer in Staatsdiensten wirkt und damit existenziell-materiell von den Regierenden abhängig ist, erweist sich als politisch zuverlässigster Gefolgsmann und bedarfsweise auch Wähler. Das ist der Hauptgrund, warum in allen sozialistischen Systemen der Verwaltungsapparat so riesig ist und der Staatssektor alles dominiert: Über Kommandostrukturen sind breite Teile der Bevölkerung ins staatstragende System eingespannt und werden zu „Komplizen“ und Machtsicherungspfeilern des Regimes gemacht.

Ein Schelm, wer eingedenk dessen Arges dabei denkt, dass der öffentliche Dienst in Deutschland nunmehr erstmals die Schwelle von sagenhaften fünf Millionen Beschäftigten
überschritten hat. Polizisten, Beamten, Verwaltungsangestellte, Soldaten, Justizbehörden – in dem Maße, wie ein übergriffiges Staatswesen alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringt, mit immer mehr Verboten und Reglementierungen die Freiheit seiner Bürger kupiert und as Private politisiert, in dem Maß mutiert er zum allmächtigen und allgegenwärtigen Kraken, der letztlich ein selbsterhaltendes Monstrum wird.

Je mehr Abhängige, umso weniger gehen auf die Straße

Das Kalkül einer Politikerkaste, die uns seit Jahren die „Rationalisierung„, „Verschlankung„, Effizienzsteigerung und „Entfettung“ des Staatsapparats verspricht, aber das exakte Gegenteil davon praktiziert, ist simpel: Je mehr öffentlich Bedienstete, steuerfinanzierte Lohnabhängige es gibt, umso weniger Bürger wagen sich auf die Straße, um gegen eine autodestruktive Ideologenpolitik aufzubegehren.

Dieses System wird nie satt und gerät auch nie an seine Grenzen: Wie die „Welt“ schreibt,
kann die Bundesrepublik zwar einen deutlichen Stellenzuwachs im öffentlichen Dienst verzeichnen, aber trotzdem seien „die Grenzen der Leistungsfähigkeit in vielen Bereichen erreicht”: Bundesweit fehlten nämlich weiterhin mehr als 360.000 Beschäftigte – „ob beim Kita-Ausbau, im Rettungswesen oder im Gesundheitssektor”, so die Zeitung.

Alleine zwischen 2020 und 2021 rund 100.000 öffentlich Bedienstete mehr

Und das, obwohl 2021 rund 5,096 Millionen Beschäftigte im Staatsdienst für Kommunen, Länder und Bund tätig waren, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten „Monitor öffentlicher Dienst“ des Beamtenbunds dbb hervorgeht. Das sind nochmals rund 100.000 mehr als im Jahr davor.

Das Prinzip lautet: Die Hand, die einen füttert, beißt man nicht – deswegen soll idealerweise jeder in den Diensten des neuen Linksstaats landen. Dann ist es wahrlich nur noch ein Katzensprung zur einstigen DDR-Wirklichkeit. Und wer dann dennoch nicht spurt, bei dem hat Nancy Faeser samt ihren Staatsschutz-Domestiken ja dann bald schon ein ganz anderes Instrumentarium an Gängelungs- und Disziplinierungsmöglichkeiten; nicht umsonst forderte sie ja bereits die Beweislastumkehr für Beamte. Mit Schrecken ahnt man, wohin dies alles führen wird. (DM)

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