So sehen "Krisenmanagerinnen" aus: Berliner "Power-Frauen" Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey und Innensenatorin Iris Spranger (Foto:Imago)

Daten-Chaos bei Berliner Polizei zu Silvester: Soll die Täterzahl kreativ kleingerechnet werden?

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So sehen „Krisenmanagerinnen“ aus: Berliner „Power-Frauen“ Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey und Innensenatorin Iris Spranger (Foto:Imago)

Keine 10 Tage sind die Silvester-Krawalle her, da wird in Berlin bei der politisch gelenkten Polizeibehörde schon wieder ganz nach Gusto des linksgrünen Giffey-Senats verwässert und taktisch verwirrt, was das Zeug hält, um eine objektive und kriminalistische Aufarbeitung (und dementsprechend juristische und öffentliche Bewertung) der Ereignisse zu erschweren oder idealerweise zu verunmöglichen. Wenn man nicht erneut die ämterübergreifende grassierende Unfähigkeit des gesamten Verwaltungsapparates in der Hauptstadt dafür verantwortlich machen will, gibt es jedenfalls keine andere Erklärung für das „Zahlen-Chaos nach der Silvester-Schande”, wie „Bild“ heute treffend kommentiert, das bei der Polizei über die Ausschreitungen zum Jahreswechsel zirkuliert.

Unter Berufung auf Medienberichte schreibt „Bild“, es gäbe zwar eine „Randale-Statistik“ der Berliner Polizei –  doch laut dieser seien „nur 38 Personen“ für Böllerattacken auf Polizei und Feuerwehr festgenommen worden, von denen zwei Drittel „Deutsche“ gewesen seien. Daraufhin folgten im Netz Berichte, es seien insgesamt also nur noch 38 statt der bislang bekannten 145 Festgenommene gewesen. Im Netz griffen erste Politiker die vermeintlich harmlosere Dimension des Geschehens sogleich hierin auf, um ihre These, hier würde durch haltlose Aufbauschung der Geschehnisse Stimmung gegen Migranten gemacht, zu untermauern.

Die Zahl der 145 ursprünglich Verhafteten stimmt

Dumm nur: Die Liste der 38 Verhafteten ist ein Schwindel. Was tatsächlich zutraf war, dass es 37 (nicht 38) Personen waren, die „direkt mit Pyrotechnik die Polizei und Feuerwehr angriffen”; alle anderen Ausprägungen der Randale und Übergriffe sind darin allerdings nicht enthalten – auch Brandstiftungen ebenfalls nicht, so „Bild“. Die Zeitung betont zudem, dass die Zahl der 145 Festgenommen weiterhin aktuell ist, die sich auf 18 Nationalitäten verteilen, von denen 45 (formell und unter anderem) die deutsche Staatsangehörigkeit. 27 waren Afghanen, 21 waren Syrer, es folgen laut „Bild“ irakische, libanesische, polnische und türkische Staatsbürger. Konkret gab es 69 Angriffe auf Feuerwehrleute, 49 auf Polizisten. Mittlerweile sind über 100 Strafanzeigen erstattet.

Die Farce um die neuerlichen Verwirrungen und Schlampereien zum erkennbaren Zweck der maximalen Transparenzverhinderung und um das Ausmaß der Migrantenexzesse kreativ herunterzumanipulieren, geht damit weiter. Letztlich handelt es sich bei den genannten Tatverdächtigen sowieso nur um einen Bruchteil der wahren Täter – ganz abgesehen davon, dass sie prompt alle wieder auf freien Fuß gesetzt wurden. (DM)

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