Karl Lauterbach (Bild: shutterstock.com/Juergen Nowak)

Noch mehr Kohle fürs Fenster: 100 Millionen Euro für Erforschung von Long-Covid angekündigt

Berlin – Wem soll jetzt noch das schwer arbeitete Geld der Steuerzahler in den Schoß geworfen werden?

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat eine „groß angelegte Initiative für Menschen mit Long Covid“ angekündigt. Er wolle viel Geld in die Hand nehmen, um die Lage von Long-Covid-Erkrankten zu verbessern, sagte Lauterbach der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe). „Mein Haus will die sogenannte Versorgungsforschung künftig mit 100 Millionen Euro fördern.“

Dabei gehe es um die Frage, was das optimale Versorgungskonzept für Menschen mit Long Covid sei. „Eine bedeutsame Frage ist beispielsweise, welche Form der Reha wirkt. Die falsche Reha kann eine zusätzliche Schwächung zur Folge haben“, sagte Lauterbach.

„Wir gehen davon aus, dass ein relevanter Anteil derjenigen, die nach einer Corona-Infektion erkrankt sind, mit Long-Covid-Symptomen zu kämpfen haben.“ Schätzungen gingen von fünf bis zehn Prozent aus, so der SPD-Politiker. „Das bedeutet für den Einzelnen häufig einen harten Schicksalsschlag und kann sogar für den Arbeitsmarkt relevant werden, wenn die Anzahl der Erkrankten weiter steigt.“

Zudem will Lauterbach zeitnah eine Hotline des Gesundheitsministeriums einrichten. „Sie soll als Anlaufstelle dienen für Menschen, die auf der Suche nach Informationen zu Long Covid sind“, sagte der Minister. „Die Menschen haben viele Fragen und häufig unspezifische Erkrankungen, darum ist es wichtig, dass wir ihnen eine Informationsplattform anbieten, die das bisherige Wissen bündelt, über den aktuellen Forschungsstand informiert und unter anderem zu Diagnostik und neuen Therapieansätzen Auskunft gibt“, so Lauterbach.

Gibt es dann bald auch eine Hotline für all die Impfgeschädigten und Opfer der Maskenfolter. Das Geld dafür wäre auf jeden Fall sinnvoller angelegt. Aber das müsste gut organisiert sein, die Hotline würde schnell überkochen. (Mit Material von dts)

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