Fiktives NEP-Mitglied (Symbolfoto: Mark Agnor/Shutterstock)

Neue Enteignungspartei (NEP): Nichts mehr besitzen und unglücklich sein

Wie “wir alle gemeinsam” wissen, leben wir in einer Demokratie, in welcher der Dialog und auch der Kompromiss von hohem immateriellen Wert sind. Wie “wir” ebenfalls “alle gemeinsam” wissen, gibt es ein paar bessergestellte Demokraten, die “uns alle gemeinsam” glücklich machen wollen, indem sie uns von unseren Besitztümern und jeglichem Eigentum befreien. Klaus Schwab, WEF, und Konsorten wollen das mit Hilfe jener Gewählten bewerkstelligen, die “unser aller gemeinsame” Regierungen sind.  Hier der demokratische Kompromissvorschlag zur Güte: Enteignung ja. Völlig d’accord. Aber nicht ihr enteignet “uns alle gemeinsam”, sondern “wir alle gemeinsam” enteignen euch.
von Max Erdinger
So hatten sie sich das gedacht in Berlin, die notorischen Leute-Enteigner: Berlin soll ganz schnell “klimaneutral” werden. Es gab einen Volksentscheid dazu, für den sich nicht allzu viele Klimaneutralisten interessierten – und “Malheur, Malheur!” – die notorischen Leute-Enteigner sind mit ihrem sogenannten Volksentscheid krachend gescheitert. Daraufhin brach bei einigen Leute-Enteignern große Betroffenheit aus. Nicht wenige wurden “wütend & traurig zugleich”. Darunter auch die umstrittene Liebhaberin von Strahlenflugzeugen, die Frau Luisa “Langstrecke” Neubauer und ihr harter, aber mutmaßlich fairer Lebensgefährte, Herr Louis “Biker” Klamroth.
Neubauer Berlin
Luisa Neubauer, Berlin, 26.03.2023 – Screenshot Facebook
Neubauer Klammroth
Klamroth & Neubauer, Berlin, 26.03.2023 – Screenshot Facebook

Intelligente Menschen wie z.B. Herr Markus Krall sahen sich durch Louis “Biker” Klamroths Kleidungswahl vermutlich einmal öfter in ihrer felsenfesten Überzeugung bestätigt, daß es sich bei dem ganzen  Weltklima-, Wandel-, Wende-, Rettungs- & Katastrophengeschwalle um einen leicht zu durchschauenden Vorwand handelt, um in Wahrheit eine ganz andere Agenda zu verfolgen. Es geht dabei um die Abschaffung des individuellen Eigentums in der Masse, mithin also um einen erneuten Versuch, eine kommunistische Teiltransformation voranzutreiben. Teiltransformation insofern, als daß die ärgsten unter den zivilreligiösen Apokalypsepredigern selbstverständlich weiterhin viel besitzen wollen – und zwar möglichst alles. Wäre das anders, hätte sich Louis Klamroth sicherlich nicht in einer Motorradjacke blicken lassen am Tage der höchst erbaulichen  Klimaneutralitäts-Niederlage zu Berlin. Wenn der Veganer demonstriert, hält er schließlich auch keine Leberkäs-Semmel in der Hand. Genauso wenig, wie ein Teilnehmer am amerikanischen Diskriminierungsgipfel in einem Apachen-Kostüm auftauchen würde ( mit Dank an S.L. für diese Vermutung).

Volksentscheid?

Ein mir unbekannter Rechercheur hat in den sozialen Netzwerken das Ergebnis seiner Nachforschungen zur Entstehung jenes “Volksentscheids” in Berlin bekanntgegeben. Vielen Dank dafür. Astreine Arbeit! So einen “Volksentscheid” zu organisieren, ist ja nicht gerade ein billiges Unterfangen. Dazu braucht es Geld. Woher kam die Klimaneutralitäts-Penunze also?

Es soll so gelaufen sein, ich zitiere in Auszügen:

Dass es sich bei der Initiatorin um eine private Organisation handelt, die von einer Dänin geleitet wird, hatte ich ja bereits anderswo erwähnt, ebenso, dass keine der Berliner Senatsparteien, die Grünen eingeschlossen, dafür waren, weil sie das Ziel als unrealistisch betrachten. Interessant ist aber, woher das Geld kommt. Nicht nur wegen dieses Volksentscheids, sondern wegen des gesamten Klimaschutzes an sich. Zur Realisierung der Kampagne standen den Organisatoren 1,2 Millionen Euro zur Verfügung, die durch Spenden zusammengekommen waren. Neben diversen kleineren Sponsoren und Crowdfunding aus der EU, hatten die Initatoren vor Allem Rückendeckung aus den USA.” – Das wundert niemanden, sind doch gerade US-amerikanische Spender in jüngster Zeit als besonders großzügig hervorgetreten, besonders in Sachen Pipeline-Sprengstoff und Waffenlieferung.
Die Stiftung Eutopia Foundation der beiden US-Investoren und Eheleute Albert Wenger und Susan Danziger spendete die Rekordsumme von 475.000 Euro – für einen Volksentscheid im fernen Berlin. Der gebürtige Franke Wenger lebt seit dem Harvard-Studium in den USA und ist durch Risikokapital-Geschäfte reich geworden. Danziger ist Tech-Unternehmerin mit deutschen Wurzeln, ihre Familie war in den 1930er Jahren vor den Nazis aus Berlin in die USA geflohen. Wenn so auch der Bezug zu Deutschland hier eindeutig gegeben ist, fragt man sich doch: was bewegt US amerikanische Unternehmer, eine Summe zu spenden für einen Volksentscheid, die die normalerweise gespendeten Summen für derartige Vorhaben bei Weitem übersteigen? Was interessiert sie so an Berlin? Deutschland allein kann schon wenig bewirken – das kleine Berlin noch viel weniger! Es ist bzgl. des gesamten CO2-Ausstoßes geradezu unerheblich.” – die deutsch-amerikanischen Spender werden sich doch wohl nicht verkalkuliert haben?
Rupert Graf Strachwitz, Vorstand der Maecenata-Stiftung, einer Denkfabrik zum Thema Philanthropie und Stiftungswesen, ordnet die Summe der amerikanischen Stiftung daher auch als überraschend hoch ein: ‘Das ist schon beachtlich. Amerikanische Stiftungen, die in aller Regel größer sind als die deutschen, geben schon mal leichter.’ Dass aber aus dem Stand in dieser Größenordnung gespendet werde, ‘das ist schon sehr ungewöhnlich’.” – wie’s wohl kommt?
Sieht man sich die Aktivitäten der beiden Unternehmer einmal an, stellt man fest, dass das Ehepaar Wenger-Danziger in Berlin in mehrere Fonds, die grüne Technologien und Klimaschutz fördern, investiert.
Der “World Fund” etwa unterstützt Firmen für Solardächer und die digitale Dekarbonisierung von Gebäuden. Der ‘Green Generation Fund’, der vor allem im Bereich grüner Ernährung aktiv ist, hat sich neben dem Klimaschutz auch hohe Renditen auf die Fahnen geschrieben. Wenn Berlin deutlich schneller als bisher geplant klimaneutral werden müsste, würde dies massenhaft Aufträge für solche Firmen bedeuten.
Wenger selbst verdient sein Geld nach Auskunft des Volksbegehrens als Partner bei der New Yorker Wagniskapital-Firma ‘Union Square Ventures’. Dort treibe er ‘vor allem den Klima-Fonds voran, über den das Unternehmen zielgerichtet in Technologien investiert, die den Klimawandel abmildern oder die Anpassung an neue Bedingungen unterstützen’, heißt es weiter.” – Wie meinereiner schon bei den Herren Soros und Gates mit Tränen der Rührung feststellen musste: Philanthropie so weit das Auge reicht.
Dass ausländische Interessen die deutsche Politik derart beeinflussen, ist sogar der Union unangenehm aufgefallen.” – das wird der Union doch wohl nicht der Ex-Deutschland-Chef von “BlackRock”, der heutige Parteichef Merz, gesteckt haben? So geschwätzig ist der bestimmt nicht.
Unionsfraktionsvize Andrea Lindholz (52, CSU) war vom Ausmaß des ausländischen Einflusses empört und sagte zu BILD: ‘Fast drei Viertel der Spenden zur Finanzierung des Volksbegehrens Berlin 2030 stammen aus den USA. Mit mehreren Hunderttausend Euro wird offenbar versucht, aus der Ferne massiv Einfluss auf die Politik in Deutschland auszuüben.” – Ja, und da sind die Kosten für die “Operation Nordstream Bumm!” noch gar nicht mit eingerechnet. Wer dann noch an Gaskrise und LNG-Lieferungen denke, so der mir unbekannte Rechercheur, dem sollten langsam die Spatzen die Wahrheit vom Dach pfeifen. Da pfeift meinereiner sofort mit.
Zusammenfassung: ausländische Unternehmen unterstützen deutsche/europäische Klimaschutzmaßnahmen, um dadurch Geld zu machen, und zwar viel Geld. Dass den ausländischen Geldmachern egal ist, wie es dem deutschen Mittelständler dabei geht, liegt auf der Hand.” – und schwer auf der Seele lastet es außerdem.
Auf der anderen Seite zeigen diese Tatsachen etwas, das vollkommen unsichtbar abläuft, und das, seit der menschengemachte Klimawandel propagiert wird: es geht um gigantische finanzielle Interessen, an die sich andere Interessen anhängen. Dazu gehören nicht nur politische und gesellschaftspolitische Ziele, sondern auch persönliche Ziele wie Karrieren und berufliche Erfolge, sowie Stipendien, Zuschüsse und Ähnliches. Wer immer noch behauptet, am Klimawandel könne niemand Geld verdienen, er koste nur Geld und werde aus altruistischen Gründen den Menschen bewusst gemacht – sozusagen aus Verzweiflung, kurz bevor alles kippt – der möge sich noch einmal ins Gedächtnis rufen, was Al Gore u.A. vor vielen Jahren prophezeiten. Von diesen Prophezeiungen ist nicht eine einzige wirklich eingetreten. Stattdessen haben sich die großen Verfechter des menschengemachten Klimawandels inzwischen alle Millionen-Dollar-Villen gekauft, an Stränden, die nach ihren eigenen Aussagen binnen Kurzem unter Wasser stehen werden oder bereits stehen müssten – von Nancy Pelosi über Al Gore und John Kerry bis zu Barack Obama und Bill Gates. Die Gefahr scheint sich in Grenzen zu halten.” – Ach was. Diese Gierhälse wussten bloß, wie sie kostenlos an einen Pool direkt vor der Haustür kommen. Auf den Kopf gefallen sind die schließlich nicht.
Um zu den Spenden aus den USA zurückzukommen: die Union ist für ein Verbot von Spenden aus dem Ausland. Spenden an Parteien aus dem Nicht-EU-Ausland sind ohnehin zumindest dem Grundsatz nach verboten.’Wir wollen keine Einflussnahme auf unsere Demokratie von außen. Auch für die Organisation von Volksabstimmungen sollte daher ein grundsätzliches Auslands-Spende-Verbot gelten’, fordert die Innen- und Rechtspolitikerin Andrea Lindholz.” – jede Wette, daß ihr das die georgische Präsidentin eingeflüstert hat, die gebürtige Französin Salome Surabischwili, die ein Herz und eine Seele ist mit dem georgischen Regierungschef Irakli Gharibaschwili ist. Obwohl der nicht in Paris, sondern in Tiflis das Licht der Welt erblickte.
Das ist wenigstens ein kleiner Fortschritt in einem Sumpf von Lügen und Halbwahrheiten und unter einem Bombardement von Informationen, hinter denen nicht umweltfreundliche, sondern rein finanzielle und machtpolitische Interessen stehen.” – Oh ja, das ist es: Ein kleiner Fortschritt. Und nun weiter zum großen Fortschritt.
Die Neue Enteignungspartei (NEP)
Das Parteiprogramm der NEP beschränkt sich auf eine einzige Forderung. Wenn die erfüllt ist, löst sich die NEP automatisch wieder auf und die Parteimitglieder gehen ihrer Wege. Die Forderung: Enteignung aller derjenigen, die per Klima-Geschwafel an der Enteignung der Bürger im hochdemokratischen “Wertewesten” arbeiten. Das betrifft diverse NGOs und philanthropische Stiftungs-Milliardäre ebenso wie Politiker und Medienschaffende, Verlage, Sender, “Ökotech”-Firmen, deren Eigentümer und ganze Redaktionen, auch Parteien, die mit der Weltklima-, Wandel-, Wende-, Apokalypse-Panik hausieren gehen, um die Taschen ihrer Funktionäre zu füllen. Wie könnte das aussehen? Hier ein Prognosebild aus dem Jahr 2033: Robert Habeck in der privat finanzierten ARD über ein Leben ohne eigene materielle Ressourcen (Anzug gestiftet von den Barmherzigen Brüdern).
Habeck gealtert
Robert Habeck nagt am Hungertuch, 2033 – Fotosimulation Screenshot Facebook

Die Habeck-Story könnte so anmoderiert werden: “Habeck fanden wir stets zum Kotzen. Wir wussten mit Habeck noch nie etwas anzufangen und wissen es bis heute nicht.” In der Sendung könnte Habeck vom Glück durch Besitzlosigkeit erzählen und behaupten, er habe es schon immer gewußt – und daß Klaus Schwab rechtbehalten hat.

Bonus-Absatz

Die Anmoderation wäre natürlich eine Verballhornung von Habecks Einlassung in einem umstrittenen Buch, mutmaßlich von ihm selbst verfasst, wie Verfassungs-Experten behaupten.  Die Einlassung lautet im Original so: “Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.” Wirtschaftswissenschaften fand er vermutlich ebenfalls stets zum Kotzen, wusste noch nie etwas damit anzufangen und weiß es bis heute nicht. Zum Glück gibt es Alice Weidel und Peter Boehringer von der AfD. Aber wegen Habecks fehlender Vaterlandsliebe:

In Düsseldorf haben entweder “Unbekannte” oder “Rechtsextremisten” ein Straßenschild überklebt, das vergangene Woche Schlagzeilen gemacht hatte. Über dem Straßenschild “Ellerstrasse” war das Wort “Ellerstraße” zusätzlich noch einmal mit einem Extraschild in arabischen Schriftzeichen angebracht worden. Obwohl die Ellerstraße zu Düsseldorf ganz zweifelsohne im westlichen Vaterland liegt und nicht auf der arabischen Halbinsel. Überklebt wurden die beiden Schilder mit “Karl-Martell-Straße” einerseits und einem Piktogramm andererseits, das einen Kreuzritter zeigt, der drei Personen mit seiner Lanze den Weg weist.

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“Karl-Martell-Straße” statt “Ellerstraße” – Screenshot Facebook

Karl Martell war ein fränkischer Hausmeier, “maior domus” am frühmittelalterlichen Hofe im ausgehenden siebten Jahrhundert und der ersten Hälfte des achten. Wegen seines Sieges über Araber und Berber in der Schlacht bei Poitiers im Jahr 732 gilt er als Retter des christlichen Abendlandes. Die mediale Empörung über das pfiffige Bubenstück in Düsseldorf ist einhellig, um nicht zu sagen: gleichgeschaltet.

Ellerstrasse
Synchronisierte Medienempörung – Screenshot Facebook

Besonders bemerkenswert ist die Variante “Unbekannte” bei “Ddorf-Aktuell”. Aus der dortigen Schlagzeile läßt sich nämlich eine schöne neue Forderung ableiten: “Mehr Mittel für den Kampf gegen die Unbekannten!” – “Tonight News” ist ebenfalls klasse: “Nie wieder Verunglimpfung von Straßenschildern!”

Unbestätigten Meldungen aus für gewöhnlich umstrittenen Kreisen müssen die braven Kinder in den Düsseldorfer Kindergärten seit heute das folgende Gedicht auswendig lernen:

Donnerkeil und Messerstich,

Du Rassist, wir kriegen dich!

Auf den Asphalt sollst du dich kleben,

Willst du geduldet weiterleben,

Denn wem unsere Fahndung gilt,

Der klebt was übers Straßenschild.

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