Seniorin (Symbolbild: shutterstock.com/Dapetrus)

Sozialistische Entmietung vor allem für Senioren: Experten schlagen drastische Mieterhöhung bei Altmietverträgen vor

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Die Massenmigration und die damit verbundene Wohnraumverknappung fordert nun ihre nächsten Opfer: Senioren. Diese blockieren nämlich dringend benötigte größere Wohnungen, die unter anderem für die kinderreichen Neubürger dringend gebraucht werden. Expertenvorschlag: Mietpreise bei alten, günstigen Verträgen drastisch erhöhen und so die Senioren aus ihren Wohnungen vertreiben.

Der Vorschlag von sogenannten “Immobilienwissenschaftlern” ist nur schwer zu ertragen und ist eine riesige, sozialistische Umverteilung. Senioren, die allein in einer größeren Wohnung leben und wegen Alt-Mietverträgen dies auch noch kostengünstig, sollen entweder wesentlich mehr bezahlen oder durch eine Mieterhöhung von 15 oder 20 Prozent keine andere Möglichkeit mehr haben, als aus ihrem  unter Umständen seit Jahrzehnten bewohnten Zuhause ausziehen. Dann könnten in das ehemalige Heim der so Vertriebenen “junge Familien” ziehen. Denn die finden auf dem leergefegten Wohnungsmarkt keine bezahlbaren Wohnraum mehr.

Damit aber noch nicht genug des sozialistischen Irrsinns: Das zusätzliche Geld, das die Vermieter durch solche Preiserhöhung bekämen, darf dieser aber nicht behalten. Stattdessen soll der Staat einen „Vermieter-Soli“ einführen, mit dem wiederum staatliche Segnungen wie das Wohngeld finanziert werden. Damit könnten viel mehr Menschen Wohngeld erhalten, als bisher. Wie hoch der Vermieter-Soli ausfällt, würde bei privaten Vermietern vom Einkommen abhängen, so der erschreckend offene sozialistische “Vorschlag”.

Einer dieser Vordenker: Steffen Sebastian, Inhaber des Lehrstuhls für Immobilienfinanzierung an der, in hohem Maße mit dem Steuergeld finanzierten, staatlichen Uni Regensburg. Hinter der Bezahlschranke des Handelsblattes lässt er seinen planwirtschaftlichen Gedanken freien Lauf:  „Ich halte es für ein Unding, dass Menschen, die bereits seit Jahren und Jahrzehnten eine geringe Miete zahlen, hierzulande so extrem geschützt werden, während andere keine bezahlbare Wohnung finden“.

An der Hetzjagd auf die Senioren, die nach Ansicht von Genossen wie Sebastian die Frechheit besitzen, zu große Wohnungen zu bewohnen, beteiligt sich nun auch die Mainstreammedien. Unter der Überschrift “Senioren blockieren große Wohnungen, die junge Familien verzweifelt suchen”, bewirbt der Focus die sozialistische Entmietungsidee als “Auswege aus der Wohnungsnot”. Die Tatsache unerwähnt lassend, dass die Wohnraumverknappung durch eine Massenmigration von mehrheitlich auf staatliche Hilfe angewiesenen Migranten hausgemacht ist, wird mit Verweise auf auf Daten des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumentwicklung (BBSR) auf die Senioren eingedroschen. Unter dem Gejammer, dass junge Familien hierzulande oft keine passende und bezahlbare Wohnung finden, werden die Sündenböcke benannt: Ältere Menschen, die auf vielen Quadratmetern leben.

Sebastians sozialistischer Umverteilungstraum wird von seinem Genossen, Matthias Günther, Vorstand des Pestel-Instituts – einem privat betriebenen Landen und Dienstleister für Kommunen, Unternehmen und Verbände – in allen widerlichen Details geteilt: Günther ist der Meinung, dass diejenigen, die besonders viel Fläche verbrauchen – und das wären den Daten zufolge vor allem viele ältere Menschen – zur Kasse gebeten werden sollten und verweist auf einen Vorschlag des grün geführten Umweltbundesamtes: „Wer auf besonders vielen Quadratmetern wohnt, sollte auch mehr Steuern zahlen.“

In den Kommentarspalten scheint man erkannt zu haben, warum alte Menschen aus ihren Wohnungen vertrieben werden sollen:

“Ich glaube einfach, dass es nicht ausschließlich um größere Wohnungen für Familien geht. Die ungenügende Zuwanderung ist doch eher das Problem und die dürfte ja wohl eher bleiben. Das sagt aber niemand. Es ist ja auch einfacher die deutschen Rentner aus den Wohnungen zu vertreiben. Sonst käme ja ein Verdacht auf…”

“Wenn solche “Experten” aus Steuermittelen bezahlt werden sollte man diese unverzüglich entlassen.”

Sehr gut. Jetzt noch 3 Monate in den Talkshows erklären, wie herzlos diese Senioren sind (schön mit dem Hinweis, dass Kinder Platz zum lernen brauchen etc). Und schon glaubt 70% der Deutschen, dass Zwangsräumungen völlig normal und in Ordnung sind. Und dann wird es auch so kommen. In der Politik nennt man es Salamitaktik.”

Willkommen in der DDR. Da wurden auch Wohnungen vergeben, statt wie in einem freien Land üblich, an dem der Miete zahlen kann vermietet. Es gibt in Deutschland auch keine Wohnungsnot, es kann nur nicht jeder dort wohnen wo er es sich nicht leisten kann.”

“Ältere Menschen blockieren große Wohnungen..” diese Überschrift ist gelinde gesagt eine Frechheit! Ältere Menschen haben sich über viele Jahrzehnte eine Wohnung finanziert und nun sollen sie platz machen?”

(SB)