Habeck (Bild: shutterstock.com/penofoto)

Habecks Ausverkauf Deutschlands: Vonovia vertickt Immobilien an US-Investoren zur Finanzierung der Energiewende

Deutschlands größter Immobilienkonzern, Vonovia, leidet unter sinkenden Immobilienpreisen und den geplanten Maßnahmen der Bundesregierung im Zuge der Energiewende. Als Konsequenz verkauft das Unternehmen nun Immobilien an US-Investoren, um an finanzielle Mittel zu gelangen. Dabei entstehen dem Konzern Milliardenverluste (Handelsblatt: 05.05.23).

Ein Beitrag von Blackout-News

Vonovia verkauft Immobilien an US-Investoren, um Verluste auszugleichen

Deutschlands größter Immobilienkonzern, Vonovia, leidet unter den sinkenden Immobilienpreisen, der Energiekrise und Habecks Wärmepumpen-Debakel. Infolgedessen verzeichnet das Unternehmen Milliardenverluste und greift nun zu Maßnahmen, um sich neue finanzielle Mittel zu beschaffen. Eine dieser Maßnahmen ist der Verkauf von Immobilien an US-Investoren.

Vonovia erleidet 2,1 Milliarden Euro Verlust durch sinkende Immobilienpreise und Neubewertung des Portfolios. Der Verkehrswert des Immobilienbestands sank auf 91,2 Milliarden Euro nach 94,7 Milliarden Euro Ende 2022. Im Vergleich zum Vorjahr, als ein Gewinn von 58,3 Millionen Euro ausgewiesen wurde, ist dies ein erheblicher Einbruch. Die gestiegenen Zinsen und Baukosten sowie die hohen Energiepreise führten zu einem operativen Gewinnrückgang um 17,8 Prozent auf 462,6 Millionen Euro im ersten Quartal. Um neue finanzielle Mittel zu beschaffen, verkauft der Konzern nun Immobilienbestände.

Vonovia verkauft 1350 Wohnungen für 560 Millionen Euro an CBRE Investment Management in New York.

Vonovia gab bekannt, dass das Unternehmen ein Immobilienpaket mit 1350 Wohnungen für rund 560 Millionen Euro an CBRE Investment Management in New York verkauft hat. Der Verkaufspreis lag jedoch etwa sieben Prozent unter dem Buchwert der Immobilien. Der Deal soll Vonovia insgesamt rund 1,6 Milliarden Euro einbringen. Dieser Verkauf erfolgte kurz nachdem Vonovia Ende April den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an seinem „Südewo“-Wohnungsportfolio in Baden-Württemberg für eine Milliarde Euro an den US-Finanzinvestor Apollo verkündete. Der Konzern plant nun insgesamt Immobilienpakete im Wert von rund 13 Milliarden Euro zu verkaufen und sucht „langfristig orientierte Investoren“.

Vonovia verkauft Immobilienpakete an US-Investoren zur Finanzierung der Energiewende und sinkender Immobilienpreise

Die geplante Energiewende und sinkende Immobilienpreise setzen Deutschlands größtem Immobilienkonzern Vonovia zu. Infolge einer außerplanmäßigen Neubewertung des Gesamtportfolios sank der Verkehrswert des Immobilienbestands auf 91,2 Milliarden Euro, was einen Verlust von knapp 2,1 Milliarden Euro bedeutet. Aufgrund gestiegener Zinsen, Baukosten und Energiepreise fiel der operative Gewinn im ersten Quartal um 17,8 Prozent auf 462,6 Millionen Euro. Um sich finanziell zu stabilisieren, hat der Imobilienkonzern bereits mehrere Immobilienpakete an US-Investoren verkauft.

Zuletzt verkaufte das Unternehmen ein Paket mit 1350 Wohnungen für 560 Millionen Euro an den Investor CBRE Investment Management. Im Zuge dessen musste Vonovia einen Preisabschlag von sieben Prozent hinnehmen. Das Unternehmen plant weitere Verkäufe von Immobilienpaketen im Wert von rund 13 Milliarden Euro, um Milliardeninvestitionen zu finanzieren. Die Pläne der Bundesregierung, ab 2024 jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien zu betreiben, verschärfen den Preisdruck auf unsanierte Immobilien. In Verbindung mit sinkenden Immobilienpreisen könnte dies die Verkäufe an US-Investoren weiter ankurbeln.