Karl Lauterbach als Joker; Foto: Collage
"Joker" Lauterbach und Deutschland als Gotham City (Foto:Collage)

Lauterbachs “Klimanotstand”: Im Sommer verbrennen, im Winter erfrieren – dazwischen gibt’s nichts mehr

Ein Kommentar von Daniel Matissek

Wer dachte, mit dem Ende der von ihm wie keinem anderen geschürten Corona-Hysterie habe man vor dem schlimmsten Polit-Psychopathen der Nachkriegsgeschichte, Karl Lauterbach, nun endlich Ruhe, sieht sich jäh getäuscht: Sein unersättlicher Geltungsdrang hat ein neues Steckenpferd gefunden, das sogar noch diffuser als die vermeintliche „Pandemie“ ist – natürlich den Klimawandel. Die NGO-verseuchte Bundesregierung hat sich ressortübergreifend dem Wahn verschrieben, das, was immer normal war – heiße Sommer, kalte Winter – zum Weltuntergang zu erklären. Und ganz so, wie bei Corona plötzlich ein Allerweltsvirus zur “Pandemie”-Gefahr deklariert wurde, das sich am Ende in nichts von anderen immer dagewesenen saisonalen Erkältungsinfekten unterschied und ohne planmäßige Ausrufung durch die WHO niemandem je aufgefallen wäre, so werden nun Wetterereignisse und Temperaturschwankungen plötzlich als lebensgefährliche, so noch nie dagewesene Heimsuchungen verkauft.

Für diese gezielt geschürten Angstneurosen ist mit Lauterbach natürlich ein dankbarer und williger Überzeugungstäter und Verstärker gefunden – und da dieser notorische Lügner, dreiste Scharlatan und falsche Prophet bis heute in Regierungsamt und -würden sitzt (statt auf der Anklagebank für seine zahllosen Fehlentscheidungen, angerichteten Schäden und Irreführungen), springt er mit zwei Füßen auf die sich ihm bietende Gelegenheit, die Deutschen mit der nächsten angeblichen Krise zu peinigen. Nach dem Motto: ”Ein Irrer, sie alle zu binden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu knechten”.

“Nationaler Hitzeschutz” – ein Terminus aus dem Werkzeugkasten totalitärer Freiheitsgegner

Weil der “Klimawandel” angeblich  “immer neue Hitzewellen” verursache und sich Lauterbach von interessengesteuerten Klimalobbyisten hat soufflieren lassen, dass es angeblich keinen ausreichenden “Hitzeschutz” in Deutschland gebe, will er sich nun auf diesem Gebiet profilieren. Und weil es leider kein dem Infektionsschutzgesetz adäquates Klima-Regelwerk gibt, das sich für eine Notstandsdiktatur problemlos verbiegen und anpassen lässt, hat er sich etwas neues einfallen lassen: Einen “nationalen Hitzeschutzplan” – ein Begriff aus dem Werkzeugkasten der totalitären Freiheitsgegner und ideologischen Spinner, die uns regieren.

Die Begründungen, die für dessen Ausarbeitung anführt, sind natürlich genauso unseriös und maßlos übertrieben wie Lauterbachs bisheriges Corona- und Impf-Gefasel: „Wir müssen feststellen, dass wir in Deutschland gegen den Hitzetod nicht gut aufgestellt sind“, schwurbelte er gestern wörtlich. Es sei “nicht akzeptabel”, dass jedes Jahr zwischen 5.000 und 20.000 hitzebedingte Todesfälle beklagt werden müssten. Deshalb brauche es den Hitzeschutzplan, für den Frankreich als Vorbild dienen soll. Je nach der Schwere einer Hitzewelle würden dort “landesweite Schutzmaßnahmen” ausgelöst, wie etwa die Warnung älterer Menschen oder die Aufforderung zu regelmäßigem Trinken. Ein ähnliches Warnsystem per App kann Lauterbach sich auch hierzulande vorstellen. Zudem solle eine entsprechende Webseite zum Thema eingerichtet werden.

Nach Covid-Totenkult jetzt Hysterie um “Hitzetote”

Da ist so ganz nach dem Geschmack des für seinen Covid-Totenkult berüchtigten “Professors”: Statt mündiger, selbständiger und eigenverantwortlich lebender freier Bürger will er den hirnlosen Untertanen, den ein paternalistischer Staat sogar noch digital anweist, wann er zu trinken, zu essen und vielleicht bald auch zu scheißen hat. Nur Kinder benötigen solche Anleitung und genau so sieht diese Regierung die Deutschen: Sie will dem Volk sagen, was es zu denken und zu sagen hat, was “Informationen” und “Desinformation” sind, wieviel Fleisch es essen darf, wieviel und wohin es reisen darf – und jetzt auch noch, wie es sich bei Hitze oder Kälte zu verhalten hat. “Wärmeräume” im Winter, “Hitzeschutzzonen” im Sommer. Habeck bringt uns durch den Winter, Lauterbach durch den Sommer. Ampel befiehl, wir folgen!

Durch den Klimawandel werde Deutschland in den folgenden Jahren stärker von Hitzewellen betroffen sein, schwadronierte er weiter. Dies berge nicht nur Risiken für Ältere, sondern auch für chronisch Kranke, Schwangere, Neugeborene und Kleinkinder sowie Menschen, die draußen arbeiten – im Klartext also für alle. Das reicht Lauterbach aber natürlich noch lange nicht. Denn der „Hitzetod“ sei nur die Spitze des Eisbergs. Viele Menschen würden auch noch pflegebedürftig, weil sie beispielsweise einen Herzinfarkt oder nach einem Hitzschlag noch einen Schlaganfall erlitten. Hier blitzt es wieder auf, die Lauterbach’sche Verständnis einer “Gesundheitspolitik”, die nicht einmal die Medikamentenversorgung in den Apotheken oder die Linderung des Pflegenotstands auf die Kette kriegt, sich dafür aber anmaßt, den Tod durch verbotsgesteuerte Minimierung von Lebensrisiken abzuschaffen.

“Not kennt kein Gebot” als Staatsdoktrin

Nach dem Motto „Not kennt kein Gebot“, müssen also nun plötzlich ganz neue Schutzmaßnahmen her. Die Methode ist typisch für Lauterbach. Er dramatisiert ein Thema, schürt damit Angst, wirft mit falschen Zahlen und Zusammenhängen um sich und inszeniert sich als Retter vor der herbeiphantasierten Gefahr. Normale oder geringfügig überdurchschnittliche Sommertemperaturen werden, wie mittlerweile jedes Wetter, einfach willkürlich dem Klimawandel zugeschlagen und damit zum Notstand erklärt, ohne den Lauterbach nicht leben kann. Deshalb sinnierte er bereits über Kälteschutzräume und kostenlose Wasserspender. In einer „konzertierten Aktion“ will er mit Verantwortlichen aus Pflege, Ärzteschaft, Kommunen, Ländern und Kliniken an seinem Hitzeschutzplan arbeiten.

Dieser neuerliche abstrakte Alarmismus enthebt ihn vor allen der Mühsal der Tagespolitik. Marode und vom Bankrott bedrohte Krankenhäuser, ein ungeheuerlicher Arzneimittelmangel oder die explodierenden Krankenkassenbeiträge – nicht nur als Spätfolge von Corona und seines eigenen, verbrecherischen und pharmabegünstigenden Impfterrors, sondern auch der stetigen Versorgung von immer mehr Migranten –  sind viel zu konkret für Lauterbach, der nur er selbst ist, wenn er Deutschland vor imaginären globalen Seuchen oder Hitzewellen retten kann. „Die Ankündigung des Bundesgesundheitsministers, 2024 die Krankenkassenbeiträge erneut zu erhöhen, zeugt von Plan- und Ideenlosigkeit“, kritisierte dann auch Ulrike Elsner, die Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen, und brachte Lauterbachs gesamte Amtsführung damit auf den Punkt.
Da alles auf den Klimawandel geschoben wird, droht im Winter das Erfrieren, im Sommer der tödliche Hitzschlag und für Frühling und Herbst wird ihm auch noch etwas einfallen, vielleicht doch noch eine neue Corona-Killervariante oder noch besser eine ganz neue “Pandemie”.

Abnormale Zeiten, abnormale Politik

Die Weltgesundheitsorganisation tut alles, um solche herbeiphantasierten Gefahren in beliebiger Anzahl ausrufen zu können. Der “Klimawandel” liefert dafür ein unerschöpfliches Arsenal. Lauterbach tut so, als würde Deutschland in jedem Sommer von Sahara-Temperaturen heimgesucht, obwohl die Sommer in den letzten Jahren eher kühler und verregnet waren: Wochenlange Temperaturen von 30 Grad waren in früheren Sommern völlig normal. Kein Mensch hätte dies einer angeblichen Klimakrise zugeschrieben; und sogar wenn sich als Folge einer natürlichen zyklischen Erwärmung heiße trockene Sommer häufen sollten, erfordert dies kein hysterisches Eingreifen durch ohnehin fragwürdige, unwissenschaftliche, jedoch erkennbar freiheitsfeindliche Maßnahmen.

Aber in abnormalen Zeiten, unter der Kuratel einer abnormalen Politik kann es eben nur noch Ausnahmezustände geben. Die Welt steht grundsätzlich immer am Abgrund – und nur Deutschland kann sie retten. In Wahrheit schafft man einen permanent verängstigten und damit umso leichter lenkbaren Volkskörper, der seiner schleichenden Entmündigung zugunsten eines allmächtigen Staates und im Hintergrund agierender internationaler Großorganisationen und ihrer globalistischen Strippenzieher nichts mehr entgegenzusetzen hat.

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