Ein deutsches Krankenhaus im Jahre 2024? (Foto: Andrii Oleksiienko/Shutterstock)

Danke, Karl! Sprunghafter Anstieg von Krankenhausinsolvenzen

Während Alarm-Karl im Urlaub sich das Resthirn ausschwitzt, erleben wir die Folgen seiner doch so krankmachenden Gesundheitspolitik:

Die Zahl der Insolvenzen von Krankenhäusern in Deutschland ist in diesem Jahr sprunghaft gestiegen. Seit Mai haben neun Kliniken einen entsprechenden Antrag gestellt. Das teilte die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) der “Welt am Sonntag” auf Anfrage mit.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurden in den Monaten Januar bis April 2023 zudem acht Insolvenzverfahren von Krankenhäusern eröffnet. Zum Vergleich: Für das gesamte Jahr 2022 weisen die Statistiker zehn Klinikpleiten aus. Ein Jahr zuvor wurden vier Verfahren eröffnet.

Konsequenzen hat das auch für den Steuerzahler. So übernimmt die Bundesagentur für Arbeit die Fortzahlung der Gehälter betroffener Kliniken für den Zeitraum von drei Monaten.

Wenn das nur alles wäre. Die katastrophalen Folgen dieser Insolvenzen werden vor allen Dingen die Patienten zu spüren kriegen. Ist das die große Krankenhausreform, von der Karl Lauterbach so gerne spricht? (Mit Material von dts)

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