Anti-AfD (Symbolbild shutterstock.com/Von hanohiki)

Die Hexenjagd gegen die AfD nimmt immer krankhaftere Züge an

Die Feindseligkeit gegenüber der AfD nimmt immer groteskere Züge an. Gestern hatte Iris Klein, die Mutter von Proleten-Ikone Daniela Katzenberger, ihren Werbedeal mit dem Unternehmen „hellofresh“ verloren, weil ihr neuer, bislang nur als „Mr. T“ bekannter Lebensgefährte mit der AfD sympathisieren soll (der “Übeltäter” soll in diesem Fall der Partei via Facebook seine Sympathie übermittelt und dazu auch noch den Ukraine-Kurs der Ampel-Regierung kritisiert und Grünen-Chefin Ricarda Lang beleidigt haben; Staatsverbrechen, die von deutschen Startup-Unternehmen offenbar als rufschädigend eingestuft werden). Klein selbst sah sich umgehend zu einer Rechtfertigung gezwungen – alleine schon ein verstörender Vorgang: „Ich lebe seit viereinhalb Jahren in Spanien und interessiere mich nicht mehr für die deutsche Politik. Als ich das letzte Mal in Deutschland gewählt habe, habe ich die CDU und Angela Merkel gewählt, weil ich die gut fand. Ich distanziere mich aber ganz klar von der AfD! Was meinen neuen Partner angeht: Ich kann nichts dafür, was er mal gepostet hat, bevor wir uns kennengelernt haben”, erklärte sie aus einer defensiven Rechtfertigungshaltung heraus, als stünde sie vor Gericht.

„hellofresh“ ließ sich davon jedoch nicht erweichen und gab sich unerbittlich, in der Hoffnung, damit Gnade bei Regierung, Öffentlichkeit und Verbrauchern erwarten zu können:  „Wir distanzieren uns klar von rassistischem und rechtem Gedankengut. Wir haben derzeit keine weiteren Kooperationen zum aktuellen Fall geplant und nehmen diesen zum Anlass, um unseren Prozess zur Auswahl von Influencerpartner:innen zu überprüfen“, hieß es auf Instagram. Klein wiederum hielt auf ihrem eigenen Kanal dagegen: „Weder mein Partner noch ich haben irgendwas mit einer rechten Bewegung oder Partei am Hut“, bekräftigte sie, und vermutete eine gezielte “Rufmordkampagne”.

Kontaktschuld und hysterische Distanzeritis

Bloße Gerüchte über nicht mehr auffindbare Facebook-Post eines nicht einmal mit seinem vollen Namen bekannten Mannes genügen im „besten Deutschland aller Zeiten“ also bereits, um Verträge mit Personen platzen zu lassen, die noch nicht einmal selbst für diese mutmaßlichen Äußerungen verantwortlich sind! Der bloße Kontakt mit jemandem, der angeblich mit der AfD sympathisiert, ist in diesem Irrenhaus inzwischen Grund genug. Dieser unfassbare Vorgang ist freilich kein Einzelfall: Auch der Reisekonzern TUI will in bester deutscher Manier dem Zeitgeist des Regimes zueilen sein: auf Biegen und Brechen versucht das Unternehmen seine Partnerschaft mit einem Reisebüro in Hechingen (Baden-Württemberg) zu kündigen, das vom dortigen AfD-Stadtrat Johannes Simon betrieben wird. Als Vorwand dient die auch von der Lokalpresse eifrig verbreitete Behauptung, das Reisebüro sei für „politische Äußerungen in unserem Verkaufsumfeld“ missbraucht worden, weil davor „lange ein AfD-Infostand mit Sonnenschirm in AfD-Blau und mit dem Logo der rechtspopulistischen Partei“ aufgebaut gewesen sei.

Schlimmer noch: Dieser Stand sei dann auch noch “zum montäglichen Ausgangspunkt” geworden für „eine Gruppe von AfD-Sympathisanten“, die “mit Deutschland-Fahnen durch Hechingen” (im Jahr 2023 anscheinend ein verbrecherisches Unding) zogen und die „Unzufriedenheit mit der Politik der Bundesregierung“ zum Ausdruck zu brachten. Die Entfernung des TUI-Logos von dem politisch unzuverlässigen Reisebüro hat man bereits gerichtlich erwirkt. Überflüssig natürlich zu erwähnen, dass der Konzern nicht das geringste Problem damit hätte, wenn es sich hier etwa um die Grünen handeln würde, die einen Stand vor dem Reisebüro aufgebaut und von dort zu Demonstrationen aufgebrochen wären – obwohl deren Verbotspolitik, gerade für Reiseveranstalter, besonders schädlich ist.

Wie zur Zeit der Hexenverfolgung

In Hamburg wurde die beliebte Show der Star-Köchin Cornelia Poletto verboten, weil die SPD sich in der Bezirksversammlung geweigert hatte, mit der AfD zu stimmen. Die Obstruktionshaltung verhindert inzwischen Politik im Dienste und Interesse der Bürger allerorten. Fälle des Anti-AfD-Ostrazismus brechen inzwischen sogar bis in den Privatbereich durch: So teilte die jesidische Aktivistin Ronai Chaker, Ehefrau des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Sichert, letzte Woche auf Twitter mit, dass ihr eigener Cousin ihren Gatten nicht auf seinem Geburtstag dabeihaben wollte, weil einer seiner besten Freunde SPD-Bundestagsabgeordneter sei und dieser “nicht wissen” dürfe, dass er „einen AfDler in der Familie habe“.

Es lässt sich nicht von der Hand weisen: Wie zu Zeiten der Hexenverfolgung oder des Dritten Reiches werden Menschen stigmatisiert, jede sachliche Auseinandersetzung verweigert und aus blindem Hass, Angst oder Opportunismus Kontaktverbote ausgesprochen oder sogar Familien auseinandergerissen. In schlimmster deutscher Tradition gilt jeder, der regierungsamtlich zum Unmenschen erklärt wurde, als geächtet – sogar wenn es sich gar nicht um politische Themen handelt oder nur am Rande ein indirekter Kontakt zur AfD besteht. AfD-Politiker werden seit Jahren zu Opfern brutaler Attacken auf Leib und Leben, das politisch-gesellschaftliche Klima ist so vergiftet wie noch in der Geschichte der Bundesrepublik. Gerade die, die angeblich „Hass und Hetze“ bekämpfen wollen, verbreiten sie überall und ruinieren damit auch die zweite deutsche Demokratie. (TPL)

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