Hubert Aiwanger (Bild: IMAGO / Sven Simon)

Flugblatt-Affäre: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Aiwangers Ex-Lehrer

Die, von Medien und Politschergen  um Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger aufgebaute “Flugblatt-Affäre” geht in die nächste Runde: Sein ehemaliger Lehrer steht nun im Zentrum neuer Ermittlungen.

Die Staatsanwaltschaft soll Ermittlungen gegen den Ex-Lehrer von Aiwangers Schule eingeleitet haben. Es bestehe ein Anfangsverdacht der Verletzung von Dienstgeheimnissen und Privatgeheimnissen, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Regensburg laut dem Tagesspiegel am Donnerstag mit. Grundsätzlich werde überprüft, ob sich der kleine Denunziant durch ein mögliches „unbefugtes Offenbaren“ strafbar gemacht habe. Das Verfahren läuft nach Angaben der Staatsanwaltschaft schon seit Anfang September. Eingeleitet worden seien die Ermittlungen nach diversen Anzeigen infolge der Berichterstattung im Zusammenhang mit der Flugblatt-Affäre.

Besonders emsig hatte sich die Süddeutsche Zeitung an der Treibjagd beteiligt und über das benannte Flugblatt aus Aiwangers Schulzeit berichtet, in dem angeblich der Holocaust verharmlost wurde. Zunächst wurde Aiwanger als jugendlicher Flugblattverfasser benannt, dann bekannte sich sein Bruder dazu.

Der Ex-Lehrer Aiwangers, der offenbar für die SPD kandidierte, soll das Flugblatt Ende der 80er-Jahre an sich genommen und Jahrzehnte später beschlossen haben, den Inhalt an die Medien weiterzugeben, um Aiwanger politisch zu schaden. Gegenüber einem anderen ehemaligen Schüler soll der eifrige Denunziant gesagt haben: „Es wird Zeit, dass wir diese braune Socke jetzt stürzen.“

Als die Süddeutsche Zeitung das miese Flugblatt-Spielchen mitspielte, explodierten jedoch die Umfragewerte der Freien Wähler und landeten bei der Landtagswahl in Bayern bei 15,8 Prozent.

(SB)

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