Behandlung der türkischen Verwandtschaft in der Heimat - Die Alman-Versicherung zahlt (Foto:Imago)

Familien von Migranten im Ausland mit krankenversichert – Deutsche dürfen blechen

Zu den schizophrenen Double-Bind-Erfahrungen politischer Beobachter und interessierter Bürger in diesem Land gehört es, in Mainstreammedien über unfassbare Zustände und Fehlentwicklungen in zahlreichen konkreten Beispielen lesen zu müssen, die von den hier dann ausnahmsweise tief eingestiegenen Journalisten als “Wahnsinn”, “Irrsinn”, “unglaublich” etc. kommentiert werden, während in denselben Medien diejenigen, die sich genau für die Bekämpfung dieser Fehlentwicklungen einsetzen, als “Rechtsextreme” und “Demokratiefeinde” verschrieen werden. Besonders deutlich zeigt sich dies, wenn wieder einmal die Abgründe des Dauermissbrauchs der deutschen Sozialsysteme infolge der entarteten Migrationspolitik thematisiert werden.

So widmet sich etwa “Focus” aktuell den unfassbaren Summen, die die deutschen Krankenkassen ins Ausland überweisen – weil es der naive deutsche Deppenstaat allen Ernstes Migranten aus bestimmten Ländern – vor allem Türken und aus Balkanstaaten –  ermöglicht, über die gesetzliche deutsche Krankenversicherung ihre Familien in der Heimat, also im Ausland (!), voll mitzuversichern.

“Ein Skandal”

“Viele Bürger sehen in den Geldtransfers einen Skandal”, wundert sich “Focus”. Auch wenn die Redaktion sich beeilt zu betonen, es handele sich “um ein Thema, das schon 60 Jahre alt ist”, das aber “insbesondere von rechten Kreisen regelmäßig skandalisiert wird, besonders in jüngster Vergangenheit”, so können selbst die verblendetsten Schreiberlinge natürlich nicht ignorieren, dass bei wenigen Ausnahmefällen von Gastarbeitern, die von dieser Regelung vor wenigen Jahrzehnten profitiert haben mögen, die Auswirkungen andere waren als heute, wo alleine seit 2015 7 Millionen Menschen dieses Land  “beglückt” haben – was inzwischen riesige Mehrkosten bedeutet, die von der Gesamtzahl aller Beitragszahler geschultert werden müssen.

“Recherchen von Focus online hat die deutsche gesetzliche Krankenversicherung in den Jahren 2020 bis 2023 insgesamt knapp 90 Millionen Euro an Zuwanderer-Familien gezahlt, die weiter in ihrer Heimat leben. Betroffen sind Menschen in Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Serbien, Mazedonien und der Türkei.” Diese Aufwendungen sind allerdings noch harmlos im Vergleich zu dem, was ebenfalls die Solidargemeinschaft der gesetzlichen Kassenbeitragszahler für die Mitbehandlung der Asylbewerber hierzulande aufzubringen hat. (TPL)

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