Notaufnahme in Berlin (Symbolbild:Imago)

Buntheit in Vielfalt: Araber-Clankrieg in Berlin-Kreuzberg eskaliert

Am Samstag traten die migrantischen Clanfehden in Berlin-Kreuzberg in eine neue Phase ein. Wie sehr die arabischen Clans die aus dem Jahr 2015 stammende Aufforderung der damaligen Flüchtlingsbeauftragten der Bundesregierung und stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Aydan Özoguz, das “Zusammenleben in Deutschland” müsse “täglich neu ausgehandelt werden”, verinnerlicht haben, wurde hier auch dem letzten Multikulti-Träumer wieder einmal vor Augen geführt. In einer weiteren Gewalteskalation rammte ein Autofahrer mehrere parkende Autos, bis er von einem Poller gestoppt wurde. Etwa eine halbe Stunde später umstellte eine Gruppe von zehn bis 15 Männern einen mit drei Personen besetzen Wagen und schlug die Scheiben ein, weil sie offenbar den Unfallfahrer darin erkannt hatten. Daraus entstand eine Auseinandersetzung, an deren Ende ein 19-Jähriger einen Beinschuss erlitten, ein weiterer 19-Jähriger durch Schläge ins Gesicht verletzt wurde und einem 43-Jährigen mehrfach in den Oberkörper gestochen wurde.

Die Verletzten begaben sich selbst ins Krankenhaus. Dieses musste dann von einem Polizeiaufgebot bewacht werden, um weitere Eskalationen zu verhindern, wobei einige der Beamten sogar Maschinenpistolen trugen. Notfälle mussten in andere Krankenhäuser gebracht werden. Christoph Lang, der Sprecher Vivantes Kliniken, erklärte: „Gegen 20.45 Uhr wurde in der Notaufnahme Trauma-Alarm ausgelöst. Weil zeitgleich drei Schwerverletzte versorgt werden mussten und zudem die Zuwegung zur Klinik durch die Polizei gesperrt war, war die Notaufnahme für Anfahrten anderer Notfälle für circa drei Stunden gesperrt.“ In der Nacht seien zwei Patienten in andere Kliniken verlegt worden, der Mann mit der Gesichtsverletzung habe sich gegen den Rat der Ärzte auf seiner Entlassung bestanden.

“Testosterongeladene Protagonisten”

Der dritte Schwerverletzte liege noch mit Polizeibewachung auf der Intensivstation. Die Klinik-Mitarbeiter hätten „sehr besonnen reagiert und die drei Verletzten sehr professionell versorgt“, so Lang weiter. Ihnen werde jetzt “psychologische Betreuung” angeboten. Auch der bei der Rammfahrt beschädigte Audi wurde von einem Großaufgebot gesichert, und die Polizeikräfte in Kreuzberg und Neukölln wurden in der Nacht ebenfalls verstärkt, weil man weitere Auseinandersetzungen von Clan-Mitgliedern befürchtete.

Der Chef der Berliner Gewerkschaft der Polizei (GdP), Benjamin Jendro, sprach auf Twitter von „testosterongeladenen Protagonisten“, die beim Konkurrenzkampf um Bereiche wie „Prostitution, Schutzgeld oder Drogenhandel auch nicht vor Waffengewalt zurückschrecken“. Manchmal reiche „ein schiefer Blick oder eine Bemerkung, damit ganze Horden wie im Urzustand mit Schlägern, Macheten oder Schusswaffen aufeinander losgehen“.
Damit sind die Zustände im bunt bereicherten Deutschland im neunten Jahr nach Angela Merkels Grenzöffnung auf den Punkt gebracht. Nicht nur Berlin, auch andere Regionen Deutschlands sind, zusätzlich zur mittlerweile schon „normalen“ Migrantenkriminalität, längst im Würgegriff der arabischen Clans. Der Staat steht dem weitgehend hilflos gegenüber. Die hin und wieder vermeldeten Razzien und Verhaftungen sind Augenwischerei für die Öffentlichkeit. Anstatt mit aller Macht gegen dieses Übel vorzugehen, will man lieber nicht darüber reden. Politiker der Grünen und der Linken fordern schon lange, den Begriff „Clankriminalität“ nicht mehr zu verwenden, um Diskriminierungen zu vermeiden. Die Realitätsverleugnung, die auf allen Ebenen zu beobachten ist, setzt sich also auch hier fort. (TPL)

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