Serge Klarsfeld (Bild: IMAGO / ABACAPRESS)

Maximalschock: Nazijäger Serge Klarsfeld spricht Le Pens Partei von Rechtsextremismus frei

Die Schockwelle ist noch nicht ganz durch. Einer der bekanntesten Nazijäger, der Rechtsanwalt und Historiker Serge Klarsfeld, hat Marine Le Pens Rassemblement National (RN) nicht nur vom Vorwurf der Antisemitismus und Rassismus freigesprochen. Er benannte zudem klar, von wem die tatsächliche Gefahr für Juden ausgeht. Es ist nur noch eine Frage von Tagen, wann der Nazijäger zum Nazi geframt wird.

Serge Klarsfeld, Rechtsanwalt und Historiker gilt als einer der profiliertesten Rechercheure, die nach 1945 untergetauchte und unentdeckte Täter des Holocaust vorwiegend in Frankreich und Deutschland aufspürten. Das tat er zusammen mit seiner Ehefrau Beate Klarsfeld. Diese wiederum wurde bekannt durch ihre unappetitlichen Stasinähe, wie auch durch die Ohrfeige, die sie Bundeskanzler Georg Kiesinger 1966 verpasste.

Aktuell versucht sich die links-woke Kämpferschar gegen Rechts von einem fulminanten Schock zu erholen. Denn: Der mittlerweile 88-jährige Nazijäger spricht Frankreichs rechtspolitische Partei, den Rassemblement National (RN) und seine Parteichefin Marine Le Pen nicht nur vom Vorwurf des Rechtsextremismus frei. Nein. Klarsfeld betrachtet sich sogar als Verbündeter von Le Pens Rassemblement National.

Das bekundete er gegenüber dem ARD-Staatsfunker. Wörtlich: “Ich betrachte Rassemblement National als Verbündeten.” Zur Begründung fährt Klarsfeld Argumente auf, die dem links-woken Fußvolk mehr als nur den Magen umdrehen dürften. Klarsfeld stellt fest, dass sich die Fraktionschefin der Partei, Marine Le Pen, von Jean-Marie le Pen, ihrem antisemitischen Vater und Gründer der Vorgänger-Partei Front National, losgesagt und ihn sogar aus der Partei geworfen habe.

Scharfsinnig und wie nur wenige aus seinen Reihen erkennt Klarsfeld, woher heute die Gefahr für Juden droht. Die Attentate auf Juden seien in den vergangenen Jahren von radikalisierten Muslimen ausgegangen. Der Rassemblement National hingegen werde immer respektabler. Da sei es doch normal, dass sich Juden und RN annähern. Er sei überzeugt, dass bereits jetzt die Mehrheit der Juden in Frankreich für den Rassemblement National stimmt. “Sie sagen es nicht, aber sie haben überhaupt keine Angst mehr vor dem RN.” Und das sei verständlich, so der mutmaßlich demnächst von der linken Journallie als Nazi geframte Nazijäger.

Die getroffenen Feststellungen zum muslimischen Judenhass und zum RN kann der Staatsfunker ARD und seine linientreu Neigungsjournalistin Julia Borutta natürlich auf gar keinen Fall stehen lassen. Borutta kommentiert erschüttert, dass einer der bekanntesten Nazi-Jäger der Welt dem Rassemblement National gewissermaßen die Absolution erteile und damit  Marine le Pens Strategie der Entdiabolisierung, der Normalisierung voll aufgegangen zu sein scheint.

Dennoch bleibt Borutta – mutmaßlich zähneknirschend – nichts anderes übrig, anzuerkennen, dass – nicht nur – in Frankreich die schlimmste Gewalt gegen Juden in den vergangenen 20 Jahren von Muslimen ausgegangen sind. Und nach dem barbarischen Anschlag der islamischen Mörderbande Hamas am 7. Oktober letzten Jahres steigerte sich die Zahl antisemitischer Taten – begangen von Muslimen und ihren linken Helfershelfern – im Vergleich zum Vorjahr nochmals um rund 280 Prozent.

Der RN indes hat die Hamas nach dem Abschlachten unschuldiger Israelis ohne Wenn und Aber als terroristische Organisation verurteilt. Die Parteivertreter nahmen im November zudem an der großen Demonstration gegen Antisemitismus teil, während Präsident Emmanuel Macron fernblieb und gleichzeitig gegen die Teilnahme des RN geißelte. Maulheldenhaft verkündete er, dass sie dort nichts zu suchen hätten.

Wir hätten es aber nicht mit der ARD und einer seiner linientreuen Schreiberlinge zu tun, wenn nicht abschließend das immer gleiche Gejammer und Geheule angestimmt worden wäre. “Dass sich der Hass vieler Mitglieder und Wähler des RN mittlerweile zwar nicht mehr gegen die Juden, dafür aber gegen die Muslime im Land wendet, schreckt Klarsfeld nicht ab”, resümiert Miss Borutta und stellt die dummdoofe, rhetorische Frage: ” Ist eine Partei, deren Mitglieder und Anhänger Muslime nicht selten unter Generalverdacht stellen und als Bedrohung für die nationale Identität Frankreich ausmachen, nicht eine Gefahr für die Einheit des Landes?”

(SB)

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