Kreative wollen nicht mehr korrekt sein, Comeback des Rock’n’Roll

Fischer und Gabalier Anfang November bei einem Konzert in Dortmund (Foto:Imago/Simon)

Als der im gesamten deutschsprachigen Raum überaus beliebte „Volksrock’n’Roller“ Andreas Gabalier vor einer Weile den „Karl-Valentin-Orden“ als durchaus relevante Auszeichnung erhielt, da ergingen sie die GrünInnen grenzübergreifend in übelsten Hasstiraden.

Von Hans S. Mundi

So forderten bayerische GrünInnen etwa den ehrenwerten Preis in Kopie nach München zu holen, um ihn dort vom präsozialistischen Volksgerichtshof (= Merkels linkes Parteien- und Medien-Aktionsbündnis) streng politisch zu kontrollieren. Inzwischen beißen dem 1,83 großen und starken Mannsbild die kleinen ökolinken Freaks immer wieder in die strammen Waden – so manches dieser Gestalten verliert dabei die Zähne. Und so geifern die feigen Mitläufer der Vierten Kolonne des Linksfaschismus lieber im sicheren Abstand in ihren Kontroll-Medien um die Wette, eben dort, wo sie denn in angepassten Redaktionen die Oberhoheit mit ihren schiefen Zähnen haben.

Wer UNS nicht bedingungslos folgt, den erklären wir für „politisch umstritten“ und geben ihn zum ABSCHUSS frei

Er bleibt weiter umstritten: Andreas Gabalier. Schon seit Jahren wird dem selbst ernannten Volks-Rock-‘n‘-Roller nicht nur in seiner Heimat Österreich ein Hang zur Rechten-Szene nachgesagt. Gabalier ein Nationalist? Vor zwei Jahren griff die aargauerzeitung.ch das Thema auf und durchleuchtete das Image des 34-Jährigen. Fakt ist: In den Radios ist seine Musik nur selten zu hören und Kritiker lassen ihn einfach aus der rechtskonservative Ecke nicht raus… Mit „Hodi odi oh di ho di eh“ sorgt er gerne mal für Après-Ski-Ekstase in Berlin, München oder Köln – vom Nationalisten Andreas Gabalier keine Spur. Dazu kann er auch beachtliche CD-Verkäufe vorweisen. UND dann ist da der sehr umstrittene Sänger. Politisch völlig unkorrekt.

AUCH. Umstritten. Politisch unkorrekt. Verhaften, verbieten, verjagen

Die aargauerzeitung.ch beschreibt einen Vorfall mit Andreas Gabalier, indem er den grünen österreichischen Bundespräsidenten Alexander van der Bellen via Facebook höchst ironisch grüßte: Dekoriert mit einem Tischtuch als Kopftuch und einem Schnaps in der Hand, kommentierte er so eine Aussage des Politikers zum Umgang mit dem Islam und der um sich greifenden Islamophobie … Aber nicht nur der Nationalistischen-Ecke wird Andreas Gabalier zugeordnet – AUCH Homophobie wird ihm immer wieder nachgesagt. Nach seiner Aussage an den „Amadeus Awards“ 2015: „Man hat‘s nicht leicht auf dieser Welt, wenn man als Manderl noch auf ein Weiberl steht“, buhte das Publikum den Sänger sogar aus.“

Guten Tag, wir würden gerne mal Ihre Gesinnung überprüfen…!“

Wenn die ökolinke Meinungsmafia Menschen mit eigener Meinung entdeckt, dann werden diese zuerst als „umstritten“ deklariert, was schon mal den souveränen Status dieser Personen beschädigen und sie zwielichtig erscheinen lassen soll. Dann wird die ideologische Mülltruhe geöffnet, wo man dann den üblichen Dreck (homo, islamo, femo, gendo, nazo) hervorholt und damit diese Person bewirft, irgendwas wird schon hängenbleiben. Was sich die Kollegen der Aargauerzeitung.ch da allerdings geleistet haben, gehört selbst auf die Anklagebank. Das Einfordern einer Ächtung der „rechtskonservativen Ecke“ könnte so in etwa auch in Rotchina oder Knastkuba oder sogar auch im Irrenhaus Nordkorea in den parteilichen Parteizeitungen der altfossilen Kaderkommunisten stehen. Demokratie bedeutet Volksherrschaft (versus Parteien-, Kaderkommittee- oder Führer-Herrschaft) und die besteht dann in Flügeln, Zirkeln, Gruppen und Cliquen, die sich in so einem bunten Volk eben befinden: Links-Mitte-Rechts in allen Facetten. Nicht so bei den GrünInnen, diesseits und jenseits der Alpen. Vor allem aber auch FDJ-Merkel hat in der BRDDR die alte stalinistische Devise der Marxisten-Leninisten transformatorisch wiederbelebt.

Achtung, Achtung, Sie verlassen die politische Mitte, Schusswaffengebrauch, keinen Schritt weiter…!“

Unter Merkel endete in Deutschland seither sukzessive die parlamentarische Demokratie in der „Mitte“ – RECHTS wird beiläufig und bewusst undifferenziert mit rechtskonservativ, rechtsextrem, rechtsextremistisch, rechtsnational, rechtsaußen, rechts/Nazi gleichgesetzt – und ausgegrenzt. Dieser Vorgang ist eben auch in Österreich längst im Gange. Ob in den USA oder auch in Ländern der EU, wir sind mitten in einem knallharten Kulturkampf im einst so freien Westen. Kultur? Es gibt Probleme. Künstlern kann man nicht immer die Gleichmeinung für den Gleichschritt in Gleichschaltung befehlen, dafür ist Kunst eben nicht gut geeignet. Künstler sind ungleich gefährlich. Adolf Nazi-Hitler kannte da kein Pardon: „Entartete Kunst“. Ab dafür.

Söllner hat Stasi und Gleichschritt kritisiert, die neue Stasi ist empört und fordert ihn zum Gleichschritt auf

Eigentlich schien die Sache klar: Söllner ist antiautoritär und gegen Rechts. In letzter Zeit aber hat das Verhalten des mittlerweile 64-Jährigen irritiert. Auf seiner Facebook-Seite hat er zum Beispiel angesichts der Corona-Krise und der damit verbundenen Einschränkungen geschrieben: „Denunzianten, SA, Stasi und Gleichschritt und das passiert gerade. Man darf keine Vergleiche ziehen zum Dritten Reich. Aber das passiert gerade. Schaut euch um.“ Sätze, die natürlich nicht unproblematisch sind und auch nicht unproblematisch für das Umfeld von Hans Söllner. Das Plattenlabel Trikont, wo Söllners Musik veröffentlicht beziehungsweise vertrieben wird, sah sich zu einer Distanzierung gezwungen.“

Rufmörder aller Länder, vereinigt Euch!

Merkeln Sie was? Ein „anarchischer Rebell“ wie Hans Söllner steht plötzlich am Pranger. Ein paar harmlose Sätze, in denen sich aber ein Wort findet, welches die Gleich-Macher, Gleich-Schalter und ökolinken Gleich-Gesinnten auf keinen Fall ans Tageslicht lassen wollen: „Gleichschritt“. Er hat es gewagt. Er hat den aktiven und zensorischen Gleich-Schaltern die Aufforderung zum passiven „Gleichschritt“ vor die Füße geworfen. Er wollte sich als Künstler lediglich verweigern und sein eigenes selbst bestimmtes Leben als politisches Individuum von den jeweiligen Sachfragen in Meinungsfreiheit leben. Söllner ist also zutiefst demokratisch, seine Antworten sind mal Links, mal Mitte, mal Rechts. Aber das gehört nun verboten, sagen die nach Diktatur stinkenden Linken, von Linksaußen über GrünInnen bis zum Kanzlerinnen-Wahlverein MDU (= Merkels Demokratische Union fomerly known as „Jesus Christ Union“). Die ökolinke Einheitsfront kennt kein Pardon, wenn es darum geht dem politischen Gegner zu schaden, ihn zu gefährden und ihn möglichst zu zerstören.

Schäm dich, du Nena, du…. !

Zumindest auf Instagram scheint Nena jedoch einige Fans zu haben, die die Worte der Sängerin loben. „Worte, die mit ihrer Wahrheit direkt in mein Herz treffen. Nena, du hast es auf den Punkt gebracht!!“, schreibt etwa ein Follower unter dem Post. Eine andere Userin: „Danke für diese Message! Die Liebe, Licht und Kraft, die du schickst sind unglaublich“. Doch es gibt auch Kritiker unter ihren Fans: „Schade. Über 30 Jahre war ich Fan und jetzt outest Du Dich als Verschwörungsideologin“, schreibt ein enttäuschter Follower. „Schäm dich“.“

Das Ende der Freiheit ist der Beginn von Mord und Totschlag und Gefängnis und Berufsverbot

Naidoo, Nena, Gabalier, Frei.Wild, Böhse Onkelz, manchmal auch Rammstein, unlängst in England sogar Mick Jagger, nun auch Söllner, Sido wohl auch, weitere werden folgen. Mord beginnt beim Wort. Widerstand gegen die Kommunisten fand in der DDR auch auf den Bühnen statt. Wolf Biermann, Manfred Krug oder Tamara Danz mit Silly – fangen wir wieder an!