Sächsischer Frühling: Tausende bei Massenprotesten im ganzen Freistaat

Sachsen steht auf (Bild: Freie Sachsen)
Sachsen steht auf (Bild: Freie Sachsen)

Die Stimmung kippt, die Bürger sind nicht mehr bereit, den Endlos-Lockdown und das Vertrösten durch die Regierung hinzunehmen. So gingen am Montag tausende Bürger (die Schätzungen liegen zwischen 5.000 und 10.000) im ganzen Freistaat auf die Straße. Die Teilnehmerzahlen der montaglichen Aktionen explodieren und werden von Woche zu Woche mehr.

Pünktlich zum warmen Wetter explodieren die Teilnehmerzahlen bei den verschiedenen Aktionen, die jeden Montag – in Anlehnung an die Montagsdemonstrationen 1989 – in Sachsen stattfinden. In manchen Orten gibt es angemeldete Kundgebungen mit Rahmenprogramm, anderorts ist es eine einfache Zusammenkunft, die versammlungsrechtlich nicht anzeigepflichtig ist – der Protest ist so vielfältig, wie diejenigen, die ihn tragen. Aber sie alle eint das Ziel, ihren Unmut auf die Straße zu tragen!

Am Montag (29. März) wurden in über 40 sächsischen Städten Aktionen durchgeführt. Die FREIEN SACHSEN dokumentieren Einsendungen und Mitteilungen über Proteste (organisiert werden diese von Bürgern vor Ort in Eigeninitiative und sind deshalb so bunt gemischt, wie die aufbegehrenden Bürger selber vielfältig sind). Es handelt sich dabei nicht um eine vollständige Auflistung, da oft kein Fotomaterial existiert bzw. zur Verfügung gestellt wird. Doch auch das unvollständige Bild zeigt: Es sind längst Massenproteste, zu denen sich tausende Bürger friedlich versammelt haben. Der sächsische Frühling liegt in der Luft!

Annaberg-Buchholz:

Bautzen:

Brand-Erbisdorf:

Colditz:

Döbeln:

Dresden:

Freiberg:

Freital:

Geithain:

Geringswalde:

Glauchau:

Görlitz:

Grimma:

Hainichen:

Hartha:

Leipzig:

Limbach-Oberfrohna:

Lößnitz:

Marienberg:

Meißen:

Oelsnitz (Erzgebirge):

Plauen:

Pulsnitz:

Schneeberg:

Sebnitz:

Thalheim:

Zittau:

Zwickau:

Zwönitz:

Während sich die Polizei in den meisten Städten zurückhielt und sich nicht gegen friedlichen Bürgerprotest stellte, eskalierte die Situation nach Beendigung des großen Spazierganges in Zittau: Offenbar willkürlich stürmten Polizisten der Kretschmer-Hundertschaften auf einzelne Personen, denen sie wahlweise vorwarfen, keine Maske getragen oder an dem Spaziergang teilgenommen zu haben.

Besonders betroffen waren insbesondere jüngere Menschen – offenbar soll durch diese Maßnahmen eine abschreckende WIrkung erzielt werden. Tatsächlich zeigt jedoch bereits die Reaktion der Umstehenden, dass der friedliche Bürgerprotest durch die Gewalt der Regierung nur weiter gestärkt wird!