Gesichtslappen mit eingebauter Dauerüberwachung: Weltwirtschaftsforum präsentiert „smarte“ Maske

Foto: Von Ollyy/Shutterstock

Was das Weltwirtschaftsforums (WEF) auf Twitter diese Woche postete, las sich zuerst wie Satire – war aber todernst gemeint: Anlässlich des vom WEF veranstalteten Global Technology Governance Summit 2021, das Mitte vergangener Woche in Tokio stattfand, präsentierte de Organisation stolz „die Maske der Zukunft“: Eine digitalisierte, online vernetzte „smart face mask„. Es ist die ultimative Verknüpfung zweier Hauptziele der immer aufdringlicheren Regierungen in dieser Pandemie: Unterdrückung und Überwachung – in einem einzigen Accossoire, dem als neues Pflichtutensil im Alltag eine ähnliche Funktion zukommt wie dem Zaumzeug bei Pferden.

Im Sommer 2020, wenige Monate nach Beginn der Corona-Pandemie, hatte sich WEF-Gründer Klaus Schwab mit seinem Buch „Covid-19: The Great Reset“ (auf Deutsch nicht ganz sinngemäß übersetzt mit „Der große Umbruch„) an die Öffentlichkeit gewandt, und darin Gedanken präsentiert, die ganz offensichtlich schon lange vor der Pandemie niedergeschrieben waren – was auch den frühen Erscheinungstermin erklärte. Schwabs Zeilen lassen erschaudern – und zählen ganz unmaskiert die Ziele auf, die die Eliten im Zeichen dieser Pandemie verfolgen.

Zu seiner Vision eines supranationalistischen, globalzentralistischen Regimes („Global Governance“, vergleiche den Titel der Veranstaltung in Tokio letzte Woche!) passt die digitale Maske wie die Faust aufs Auge: Zu Untertanen erniedrigte, buchstäblich und im Wortsinn entmündigte Bürger unterwerfen sich dauerhaft einem autoritären Gesundheitsrigorismus – und geben im Zuge ihres zwangssolidarischen Beitrags durch „Um-“ bzw. „Vorsicht“, für die die Maske stehen soll, gleich alle Daten von sich preis.

(Screenshot:Twitter)

Die Maske ist wiederverwendbar und waschbar – womit sie als umweltfreundlich und nachhaltig daherkommt, als Ausweg aus der Plastikvermüllung durch bald 100 Milliarden bislang entsorgte OP- und FFP-Masken. Vordergründig geht es natürlich nur darum – und nicht um Überwachung. Genau die aber ermöglicht das wesentliche Feature: eine chipgesteuerten Kontrolle der Filterwirkung, durch die die „smart mask“ seinem Träger mitteilt, sobald der CO2-Anteil in der Atemluft zu hoch wird oder wann sie wieder gewaschen werden muss. Die dahinterstehende Mikrotechnologie jedoch ist problemlos nicht nur einsetzbar für Atemanalyse und Ermittlung des Verschmutzungsgrads – sondern eben auch für Informationen zu Tragezeit, Standort und Aufenthalt und damit der jederzeitigen Kontrollmöglichkeit für Behörden, ob die Maskenpflicht überall und durchgehend eingehalten wurde.

Die Maske selbst ist hierbei nur ein Detail, ein Mosaiksteinchen von vielen auf dem Weg in eine neue totalitäre Barbarei; doch dass das WEF sie promoted, ist kein Zufall. Der von dem chinesischen Unternehmen CirQ Technologies entwickele High-Tech-Atemschutz verdeutlicht nämlich unterschwellig eine fatale Entwicklung: Die Verstetigung der Maske als Dauereinrichtung – genau so, wie sie auch in Deutschland schon viele sehen. Aus einer nicht nur fragwürdigen und höchstwahrscheinlich völlig nutzlosen, da gegen Viren und die meisten Aerosole (vor allem im Freien) unwirksamen Maßnahme soll ein neues Dauerutensil werden, so selbstverständlich wie Unterhosen oder Brillen.

Deshalb kritisieren etliche Twitterkommentare unter dem Posting diese Erfindung auch vehement: „Die Maske der Zukunft ist keine Maske„, schrieb ein Nutzer: „Sobald die Pandemie vorbei ist, sollten die Masken in die Krankenhäuser zurückkehren, wo sie hingehören.“ Und ein ein Kommentator wies laut „RT Deutschland“ darauf hin, dass die CO2-Warnungen der Maske anscheinend bestätigen, dass langfristiges Maskentragen zu einer vermutlich gefährlichen Kohlendioxidansammlung führen kann. Genau die wurde bislang immer geleugnet. (DM)