Hoher Ausländer- und Migrantenanteil in den Kliniken: Danke, Merkel!

Da jubelten sie noch Angela Merkel zu: Schweriner Flüchtlinge 2017 (Foto:Imago/Jeske)

Monatelang von zahllosen Chefärzten und Pflegerin stets allenfalls privat oder hinter vorgehaltener Hand eingeräumt, öffentlich stets geleugnet und als „diskriminierendes“, „menschenverachtendes“ oder „rassistisches“ Vorurteil beseitige gewischt (sogar von der Bundeskanzlerin im Parlament auf Vorhalt des AfD-Abgeordneten Gottfried Curio) – seit dieser Woche jedoch erstmals in einer Auswertung aus NRW bestätigt: Die meisten Intensivpatienten sind tatsächlich Migranten, und auch beim Infektionsgeschehen sind Menschen mit Migrationshintergrund deutlich überrepräsentiert. Wäre dies nicht der perfekte Anlass für die Migrantenverbände, Angela Merkel einmal herzlich Danke abzustatten?

  • Danke dafür, dass ihr Deutschland nicht nur seit Jahren für immer mehr Problemeinwanderung sorgt, sondern auch die Ausbreitung von Parallelgesellschaften duldet und faktisch fördert – so sehr, dass wegen Sprachbarriere oder fehlender medialer Erreichbarkeit weite Teile der Einwohner dieses Landes anscheinend hinterm Mond leben und die Corona-Regeln nicht verstehen.
  • Danke für die erfolgreiche Erziehung und Abrichtung ihrer duld- und folgsame biodeutsche Untertanenmehrheit, die freiwillig nach fast sechs Monaten Dauerlockdown nicht nur immer weitere Verschärfungen bis hin zu Ausgangssperren hinnehmen, sondern geradezu um diese betteln – obwohl sie selbst gar nicht die Treiber der Pandemie sind.
  • Danke für die Disziplin all derer, „die schon länger hier leben“, für ihre kritiklose Hinnahme von Firmenpleiten, Massenarbeitslosigkeit, Kurzarbeit, hoffnungsloser Überschuldung des Gemeinwesens auf Generationen, Abbau von Grund- und Freiheitsrechten – ausschließlich zugunsten derer, „die neu dazugekommen sind“ und die sich um Corona-Auflagen sowenig scheren, wie sie sich auch zuvor schon um staatliche Regeln und Autoritäten geschert haben.
  • Und danke schließlich, dass die Segnungen des Gesundheitssystems einschließlich moderner intensivmedizinischer Betreuung vor allem jenen zukommen, die in ihren Parallelgesellschaften unbeirrt von Kontakt- und Abstandsregeln erst für die Häufung schwerer Verläufe gesorgt haben – und die jetzt als Hauptbetroffene auf den Intensivstationen liegen, während sich der regeltreue Rest der Bevölkerung wundert, wieso die Inzidenzen nicht sinken und die Kliniken volllaufen.

Ignoranz gegenüber den Ignoranten

Dafür wäre jetzt der richtige Zeitpunkt – denn der Corona-Befund aus einem Kölner Großkrankenhaus, aus dem „Focus“ diese Woche zitiert hatte, war der erste belastbare konkrete Beweis für eine These, die bisher eher als offenes Geheimnis galt (bzw. bis erstmals letzten Monat, als RKI-Cheftierarzt Lothar Wieler vom „Spiegel“ eines Telefonats überführt wurde, in dem er gemeinsam mit leitenden Medizinern über eben dieses Problem, vor allem das hohe Infektionsgeschehen unter Muslimen gesprochen hatte): Die Infektionswellen, gerade diese dritte, trifft insbesonders Menschen mit Migrationshintergrund. Fast zwei von drei der dortigen Intensivpatienten sind waren es seit Beginn der Pandemie in der besagten Kölner Klinik. Auch von den den dort bisher verstorbenen Covid-Patienten war ebenfalls mehr als jeder zweite Migrant. Die Lage ist anderswo in NRW nicht besser, etwa in Bielefeld. Und der Leiter der Lungenklinik Moers, Thomas Voshaar, berichtete bereits Anfang März von Kollegen, die bekundet hatten, dass Menschen mit Migrationshintergrund auf ihren Intensivstationen weit überrepräsentiert seien: Ihre Rate schwanke „zwischen 50 und 90 Prozent„.

Die Gründe dafür sind vielfältig, doch auch Zusammenkünfte von Clan-Familien könnten eine Rolle spielen„, spekuliert „Focus“ verschämt. In der Tat sind vom erschlafften Rechtsstaat geduldete illegale Beerdigungen wie die des Al-Zein-Clans mit 750 Mitgliedern  reale Superspreader-Events. Allerdings sind Großfamilien nicht das einzige Problem – es ist wohl mehr das kulturell in den allem arabischen und auch türkischen Milieus der Großstädte praktizierte Sozialleben, das kulturellen und religiösen folgend auch in der Pandemie sorglos und unbeirrt weiterläuft. Nicht nur auf den Straßen, wo es fast immer die Event- und Partyszene ist, die mit Zusammenrottungen und Coronaverstößen von sich reden macht – sondern erstrecht hinter verschlossenen Türen zuhause, aber auch in den Moscheen: Im Kreis Düren sorgte vor zwei Monaten die zeitweilige Schließung einer DITIB-Moschee für Aufregung, nachdem bei einem Freitagsgebet über 400 Besucher registriert wurden; bei 140 anschließend getesteten Teilnehmern durchgeführte Corona-Tests ergaben 36 positive Ergebnisse, so „Focus“, das Migrationsexperten zitiert, die hier „kulturelle Wurzeln“ verantwortlich machen.

Ausgangssperren sind völlig sinnfrei – findet auch Virologe Streeck

In der Tat – und aus genau diesem Grund sind die Ausgangssperren (neben ihrer Rechtswidrigkeit) vollkommen sinnlos: Daran halten werden sich wieder nur die, die schon seit einem Jahr brav und verängstigt alles übervorsichtig befolgen – und ignorieren werden sie diejenigen, die schon für die jetzige (nach Aussagen der Alarmisten ja überkritische) Lage gesorgt haben. Dies schon deshalb, weil vor allem kinderreiche Zuwandererfamilien und Migrantenquartiere mit hohen Zahlen an Jugendlichen, die sich gemeinsam treffen, die Virusübertragung begünstigen. Der Zusammenhang zwischen sozial prekären und zugleich migrantisch geprägten Vierteln mit gehäuften Fallzahlen wird inzwischen immer deutlicher: In Köln explodieren die Inzidenzen gerade dort, wo Massenarbeitslosigkeit und ein hoher Anteil an ausländischen bzw. auslandsstämmigen Deutschen besteht, zum Beispiel in den Stadtteilen Meschenich und der Trabantensiedlung Kölnberg, wo das Inzidenzniveau diese Woche bei über 300 lag – bei einem Migrantenanteil von über 44 Prozent.

Der Virologe Hendrick Streeck, der sich ebenfalls vehement gegen Lockdowns ausspricht, ging in seinem Podcast, über den die „Frankfurter Rundschau“ berichtete, genau darauf ein: Familien in beengten Wohnverhältnissen hätten weniger Möglichkeiten, sich aus dem Weg zu gehen. Ausgangsbeschränkungen am Abend würden deshalb das Infektionsgeschehen im Gegenteil noch weiter ansteigen lassen. Streeck spricht zwar ebenfalls „gegen Lockerungen“ aus, plädiert aber dafür, dass es in der Pandemie „Ventile für sozial schwache Familien“ geben müsse. Diese Ventile suchen sich die Migranten offenbar schon längst – indem sie einfach unbeirrt so weitermachen wie bisher und Risikokontakte geradezu forcieren, während die „Eingeborenen“ mit immer verzweifelteren Lockdownverrenkungen versuchen, gegenzusteuern. Verblendung und Blindheit für unliebsame Wahrheiten haben auch in Corona-Zeiten nicht nachgelassen. (DM)