Der Schwindel mit den Corona-Toten: Rechtmediziner fordern mehr Obduktionen und seriöse Statistiken

Sehen wie hier einen "mit oder nach der Impfung Verstorbenen" beim Abtransport? (Foto:Imago)

Die nächste Verschwörungstheorie wird von der Wirklichkeit eingeholt. Was vor genau einem Jahr der damalige Hamburger Chefpathologe Dr. Klaus Püschel auf Grundlage eigener Obduktionen vermutet hatte, wird nun, im Jahr 2 der Pandemie, von seinem Amtskollegen der Rechtsmedizin an der Universität Rostock, Dr. Andreas Büttner und seinem Team, neuerlich bestätigt: Die Zahl der TATSÄCHLICH an Sars-CoV2 Verstorbenen ist weitaus niedriger, als die offiziellen Zahlen vermuten lassen. Büttner fordert eindringlich „viel häufigere“ Obduktionen von angeblich an Covid-19 gestorbenen Menschen, um endlich die Verunsicherung und Panikstarre der Bevölkerung durch fundierte Erkenntnisse zu brechen.

Zwischen den Zeilen ist das, was der Professor hier zum Ausdruck bringt, hochbrisanter politischer Sprengstoff – und eine schallende Ohrfeige für die Bundesregierung und ihre Experten, die auf Basis halbgarer, verbogener und manipulativen Testinzidenzen, selektiver Darstellungen ohne Einordnung und kaum aussagekräftigen Daten- und Zahlensalat ein Zerrbild der Pandemie zeichnen. Das fängt mit den seit 13 Monaten in keiner Weise repräsentativ durchgeführten PCR-Tests an, setzt sich über fehlerhafte Begrifflichkeiten („Neuinfektionen“ für kerngesund-symptomfreie Positivgetestete) sowie irreführende Drohungen vor einer Überlastung des Gesundheitssystems fort – und endet bei den „an und mit Covid Verstorbenen“.

Was letzte betrifft, so fordert Büttner „endlich eine höhere Zahl von Obduktionen und eine vernünftige Statistik.“ Und fürwahr: als nur mehr skandalös ist es zu bezeichnen, dass bei dem von der Politik – nicht Corona – angerichteten Jahrhundertschaden derartige Erhebungen nicht längst erfolgen. Und das, obwohl sie eigentlich das Naheliegendste und Wichtigste in der Pandemie wären – zumal angesichts der nur mehr verbrecherisch zu nennenden Freiheitseinschränkungen im Namen der Pandemie.

Jahrhundertschaden angerichtet ohne Zahlenbasis

Wie der „Nordkurier“ unter Berufung auf eine im Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern veröffentlichte Rostocker Studie schreibt, wurden in der Uniklinik der Hansestadt in den vergangenen Monaten 17 verstorbene Patienten obduziert, bei denen das Virus als „todesursächlich“ behördlich registriert worden war. Die Pathologen fanden Verstörendes heraus: Bei drei von ihnen konnte das Virus als Ursache für den Tod gänzlich ausgeschlossen werden, da sie „zweifelsfrei an einer anderen Todesursache“ verstarben – womit ihre Zählung als Covid-Tote eine glatte Fehletikettierung war.

Bei vier weiteren steht derselbe Verdacht im Raum, jedoch sind die Untersuchungen zur genauen Todesursache noch nicht abgeschlossen, da noch Ergebnisse von Zusatzuntersuchungen ausstehen. Somit konnte also nur bei bisher bei zehn der 17 Verstorbenen die Virusinfektion als eindeutiger Grund des Ablebens festgestellt werden. Da – auch im Lichte früherer Untersuchungen, die (wie etwa von Klaus Püschel) noch weitaus höhere Anteile von Fehlregistrierungen erbrachten –  anzunehmen ist, dass es sich dabei um keine Ausnahme handelt, dürfte sich die reale Zahl der Covid-Toten deutlich unter den dramatisierten „Body County“ (der aktuell bei 80.000 und steigend steht) bewegen.

Forderung nach endlich differenzierten Statistiken

Weil somit der allgemeine Eindruck bestätigt worden sei, dass man „nicht nur an, sondern auch mit dem Coronavirus“ stirbt, gibt es laut dem Professor nur eine logische Konsequenz: Fortan darf nicht mehr jeder, der zum Zeitpunkt seines Todes lediglich „Corona-positiv“ war, in die Statistik aufgenommen werden. Denn indem dies – so wie bisher – sträflich unterbleibt, wird „eine viel höhere Sterberate assoziiert, als sie wirklich ist„, so der Rechtsmediziner. Man muss kein Experte sein, um dies nachzuvollziehen: würde etwa jeder, der zum Zeitpunkt seines Todes positiv auf Influenzaviren getestet wird, als Grippetoter gezählt, dann gäbe es fast nur noch „an und mit“ an Influenza Verstorbene – und somit praktisch keine andere Todesursache mehr als Grippe.

Die Politik will von alledem natürlich nichts hören. Auch das zuständige mecklenburg-vorpommersche Gesundheitsministerium wiegelt ab: „Es handelt sich bei den Aussagen um Hinweise, die einer weiteren wissenschaftlichen Betrachtung unterzogen werden müssen. Aus den bisherigen Zahlen der Obduktionen sind derzeit keine sicheren Erkenntnisse abzuleiten. Über eine höhere Obduktionszahl ließen sich gegebenenfalls die genannten Vermutungen bestätigen oder widerlegen„, spielt ein Sprecher laut „Nordkurier“ die Ergebnisse der Uni Rostock herunter. Auch wollte das Ministerium nicht bestätigen, dass „mit vermeintlich zu hohen Corona-Todeszahlen Panik und Verunsicherung in der Bevölkerung geschürt“ wird. Letzteres ist jedoch ganz sicher der Fall – und dieser Umstand hat bisher unstreitig entscheidend dazu beigetragen, dass Corona überhaupt für soviel gefährlicher gehalten wird als jede saisonale Grippen der Vergangenheit. Doch auch davon wollen die Choreographen der Panikmache natürlich nichts hören. (DM)