Gierlappen im Vollrausch: Bundesregierung schafft noch mal schnell 71 neue Top-Beamtenstellen

Ein Politiker bei der Arbeit! (Foto: Durch aslysun/Shutterstock)

Berlin – Deutschland ist zum Selbstbedienungsladen für übergriffige Parteien geworden, die die demokratische Strukturen für ihre Zwecke missbrauchen und auf Steuerzahlerkosten – kurz vor der Wahl – für ihre treuen Vasallen schnell noch mal lukrative Posten schaffen. Das ist Bürgerverachtung, wie sie im Buche steht:

Die Bundesregierung hat kurz vor der Bundestagswahl neue Top-Beamtenstellen der höchsten Besoldungsgruppe B in den Ministerien geschaffen. Eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion, über die die „Bild am Sonntag“ berichtet, ergibt, dass die Große Koalition seit Jahresbeginn 71 zusätzliche Stellen geschaffen hat, die mit Stufe B3 oder B6 bezahlt werden. Die meisten neuen Spitzenjobs hat demnach Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) mit 18 zusätzlichen B-Stellen geschaffen.

Jeweils elf neue Top-Jobs schufen Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU). Zehn zusätzliche B-Stellen genehmigte sich Justizministerin Christine Lambrecht (SPD), sieben Finanzminister Olaf Scholz (SPD), Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sorgte für einen Aufwuchs von fünf B-Stellen. Harte Kritik kommt von der FDP.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Dürr sagte „Bild am Sonntag“ dazu: „Während viele kleine Unternehmer nicht wissen, ob sie die Krise überstehen, werden in den Ministerien die Beamtensessel vergoldet. Das ist eine große Sauerei. Union und SPD müssen sich nicht wundern, wenn das Vertrauen in die Regierung schwindet.“

Ob sich das ändert, wenn die Grünen das Ruder in die Hand nehmen, darf bezweifelt werden. Auch sie werden für ihre treuen Parteisoldaten mit Sicherheit den einen oder anderen Posten schaffen. Noch ist ja beim Arbeiter noch etwas abzuzapfen. (Mit Material von dts)

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