Eine grüne Kanzlerin, deren Partei Deutschland hasst?

Wie sehr Deutschland kurz vor der Kaperung durch linksextremistische, subversive, identitäts- und heimatlose Kulturbolschewisten steht, die anders als die 1968er nicht bloß den erfolgreichen Marsch durch die Institutionen, sondern die geistige Infiltration der Eliten geschafft haben: Daran kann spätestens seit der gestrigen Forderungen der grünen Basis kein Zweifel mehr bestehen, den Begriff „Deutschland“ aus dem Wahlprogramm zu streichen.

Statt „Deutschland. Alles drin.“ soll es nach dem Willen der vaterlandslosen Antragsteller heißen „Grüne. Alles drin.“ Denn: viele verspürten bei dem Begriff Deutschland  „negative Assoziationen„. In dialektischer Rabulistik versuchen die 300 teils einflussreichen Grünen ihren entsprechenden Antrag zu begründen: „Im Mittelpunkt unserer Politik steht der Mensch in seiner Würde und Freiheit. Und nicht Deutschland.“ Es ist ein schizophrener, urlinker Selbsthass, der die wahre Motivation der programmatischen Wahnsinnsforderungen der Partei beim Thema Einwanderungs- und Migrationspolitik entlarvt: Die Überwindung, Abschaffung und Auflösung Deutschlands. Grüne Hypermoral ist grenzenlos – den Grünen ist es offenbar ganz egal, in welchem Land sie ihre universellen Lehren durchsetzen wollen – solange sie ein Volk für ihre sozialen Großexperimente zur freien Verfügung haben. Bloß: Nirgendwo sonst auf diesem Planeten wäre eine solche Partei mehrheitsfähig.

Denn was in jedem anderen Nationalstaat der Erde als Defätismus und Hochverrat geahndet würde, dort mindestens den Verfassungs- oder Staatsschutz auf den Plan riefe oder ein sofortiges Parteiverbot nach sie zöge, ist in Deutschland offenkundig salon- und mehrheitsfähig: Die naserümpfende Distanzierung vom eigenen Volk und der eigenen Heimat. So etwas ist für ein Drittel der Deutschen offenbar mehrheitsfähig; und genau deshalb verdient dieses Land auch nichts anderes als den selbstgewählten nächsten Untergang. An dieser Einschätzung ändert auch nichts, dass sich der grüne Bundesvorstand nun beeilt, diesen Versuch der Cancel-Culture am eigenen Staat, an seiner Identität und seinen Einwohnern in seiner Bedeutung herunterzuspielen – und den Antrag als nur „einen von mehr als 3000 Änderungsanträgen“ bagatellisiert.

Von wegen: Sogar mehrere grüne Bundestagsabgeordnete gehören zu den Unterzeichnern. Und es war der zweitmächtigste, von deutschen Journalisten fast ebenso wie Annalena Baerbock hündisch-unterwürfig eingespeichelte Robert Habeck, der einst bekannte, dass er „Vaterlandsliebe stets zum Kotzen“ fände und „mit Deutschland bis heute nichts anfangen kann“. Solchen Kantonisten also fällt ab Herbst absehbar dieses   Land in die Hände.

Verlogene Distanzierung der CDU

Die Union, die den beispiellosen Höhenflug der Grünen praktisch ermöglicht hat und sich bis zur eigenen Unkenntlichkeit deren Inhalten angeglichen hat, braucht deshalb gar keine künstliche Distanz aufzubauen. Wenn Thüringens CDU-Chef Christian Hirte den Grünen nun laut „Bild“ ein „problematisches Staatsverständnis“ vorwirft und überrascht bemerkt, dass die Partei die Jellineksche Drei-Elementen-Lehre von Staatsvolk, Staatsgebiet und Staatsgewalt infrage stellt, so ist dies unaufrichtige Heuchelei. Denn erstens war es Angela Merkel, die die Staatsgrenzen 2015 letztlich für inexistenz oder zumindest irrelevant erklärte und das Staatsvolk definierte als „jeder, der in diesem Land lebt“. Und zweitens ist seit Jahren jedem wohlbekannt, wofür die heimat- und staatsverachteten Grünen stehen. Die Union selbst hat diesen Veitstanz angestimmt.

Die linksradikale Unterwanderung bis hin zur personellen Verschmelzung von Extremisten mit Mandatsträgern der Grünen wird in dieser Partei ungeniert öffentlich zelebriert, etwa von der Kandidatin des sicheren Listenplatzes 7 der Berliner Landeslist, Annkatrin Esser, die auf Instagram folgendes postet:

(Screenshot:Instagram)

Und die Verzahnungen mit radikalen Organisationen wie „Ende Gelände“, Xtintion Rebellion, Fridays for Future oder der militanten Baumbesetzerszene im Dannenröder Forst zeigen, dass die Partei nicht nur von urbanen Akademikereliten dominiert wird, sondern eine Art „grüne SA“ an der Basis unterhält – und dieser kann der sozialistisch-totalitäre Staatsumbau gar nicht schnell genug gehen. Deutschland und alles, was dazugehört, ist der große Feind.

Nachdem die Grünen in NRW mit dem Syrer Tareq Alaows den ersten Flüchtling (und Nichtdeutschen) zum Kandidaten für die kommende Bundestagswahl gemacht hatten, bekannte dieser als eine seiner ersten Forderung, die Reichstagsinschrift „Dem deutschen Volke“ abzuschaffen – und sich in erster Linie für Interessen von Migranten und der Fluchtrecht nach Deutschland einsetzen zu wollen. Inzwischen zog Alaows seine Kandidatur zurück (offiziell wegen, was wohl sonst, „rassistischer“ Bedrohungen). Das war, bevor die Grünen unter ihrer Kandidatin Baerbock ihre beispiellose Hausse hinlegten; wer Augen und Ohren hat zum Sehen und Hören, dem ist schon lange klar, welches Verhältnis die Grünen zu diesem Land und seinem Grundgesetz haben. Gewählt werden sie trotzdem; auch das gehört zur Selbstabschaffung Deutschlands. (DM)