20-jähriger Schwuler im Iran enthauptet – und bei uns demonstrieren Queer-Idioten gemeinsam mit Islamisten

Hinrichtujng oder Zwangs-OP für schwule/lesbische Iraner (Symbolbild:Imago/FutureImage)

„Die dümmsten Kälber demonstrieren gemeinsam mit ihren Metzgern selber“: Mit dieser geringfügig abgewandelten Weisheit lässt sich die tödliche Blauäugigkeit bunt-divers-sexualfolkloristischer Aktivisten im deutschen Gesellschaftszoo beschreiben, die derzeit wieder gemeinsam mit arabischen Antisemiten und Israelhassern auf Berlins Straßen protestieren – schon lange vor den gegenwärtigen Ausschreitungen, aber auch jetzt, in fehlgeleiteter „Solidarität“ mit Free-Palestine-Hamasterroristen und Sympathisanten gedungener Mörder.

Vertreter der LBGTQ-Szene, die den ewigen Urfehler aller Radikalen reproduzieren – „der Feind meines Feindes muss zwingend mein Freund sein“ -, könnten sich leicht selbst davon überzeugen (entsprechende geistige Reife und Einsichtsfähigkeit vorausgesetzt), wie es ihren Geschlechts- und Neigungsgenossen in einem „befreiten“ Palästina unter arabischer, radikalislamistischer Herrschaft ergehen würde. Anders als in Israel, wo Schwule und Lesben (wie auch Anhänger aller sonstigen freien Lebensentwürfe in sexueller Selbstbestimmung) staatlich unbehelligt existieren können, ergeht es Letzteren in Gaza ganz anders – wie dieses aktuell im Netz kursierende Meme recht treffend zum Ausdruck bringt:

(Screenshot:Facebook/Netzfund)

Und welche entsetzlichen Schicksale Homosexuellen praktisch überall droht, wo die Scharia das Rechtsempfinden bestimmt und wo fundamentalistische Muslime am Zepter sind, das zeigte gerade erst vergangene Woche auf erschütternde Weise das Beispiel des 20-jährigen Iraners Alireza Fazeli-Monfared: Nachdem seine Familie herausgefunden hatte, dass sich junge Mann zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlt, wurde er von seinem eigenen Halbbruder und seinen Cousins in Ahvaz enthauptet. Die von dem Opfer zuvor vor seinem sozialen Umfeld und der eigenen Familie aus gutem Grund streng verheimlichte Neigung war laut „Bild“ nur bekanntgeworden, nachdem sie als offizieller Grund für Fazelo-Monfareds Nichtzulassung zum Militärdienst genannt worden war.

Mit dieser gezielten Indiskretion, dieser halböffentlichen Benachrichtigung lieferten die Behörden den Mann – möglicherweise vorsätzlich – ans Messer; Scharfrichter waren dann wieder einmal die eigenen Verwandten, die in derartigen Fällen zumeist – wenn überhaupt – für ihre Verbrechen nur zu symbolischen Strafen verurteilt werden, da diese von der Mehrheitsbevölkerung gebilligt und die Täter insgeheim gefeiert werden. Denn Homosexualität gilt nicht nur im Iran, sondern fast überall in der islamischen Hemisphäre als Todsünde und Perversion.

Doch Gutmenschen-Trottel in Deutschland, die die mitsamt ihren kulturellen Prägungen und Ressentiments vorbehaltlos ins Land gelassenen Muslime irrigerweise als vollendete Personifikation der eigenen verquasten Vorstellungen von Weltoffenheit, Toleranz und ethnischer Reichhaltigkeit wahrnehmen, sind für derartige Abgründe blind. Die hoffnungslose Fehlassoziation von Multikulturalität mit Fortschritt, von „Buntheit“ mit den Regenbogenfarben linker Identitätsspiele gebiert dann jenen tödlichen Irrtum, der sie am liebsten selbst jene umarmen lässt, die ihnen am Ende den Kopf abschlagen. Queer bis zum Abwinken eben. (DM)