Und täglich grüßt das Murmeltier: Lauterbach warnt jetzt schon vor Corona-Langzeitfolgen

Goldene Zeiten für Karl Lauterbach - dreist kommt weiter (Foto:Imago/Leber)

Berlin – Wenn es diesen Typen nicht gäbe, keiner hätte bemerkt, dass ein neues Grippevirus durch die Welt gezogen ist. Aber der Prophet der Corona-Apokalypse zieht jeden Tag einen Lockdown-Locker aus der Tasche und die Medien verbreiten den Nonsens auch noch freiwillig.

Heute, am Montag, zu Beginn der Woche nun wieder ein neuer Lauterbach-Vorschlaghammer:

Die Zahl der Patienten mit chronischer Erschöpfung bis hin zur Suizidgefahr könnte sich nach Einschätzung des SPD-Gesundheitspolitikers Karl Lauterbach durch Corona-Langzeitfolgen verdoppeln. „Es gibt zahlreiche Formen von Long Covid“, sagte Lauterbach dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Montagsausgaben). Besonders schwerwiegend sei aber das Chronic-Fatigue-Syndrom (CFS), welches sich durch Schmerzen, Schwäche, extreme Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten äußere.

„Es handelt sich um eine völlig unnormale physische und psychische Erschöpfung schon nach kleinsten körperlichen Anstrengungen“, so Lauterbach. Menschen, die darunter litten, könnten oft nur wenige Stunden am Tag funktionieren. „Gleich, wie viel man schläft – die oft quälende totale Erschöpfung geht nicht weg. Betroffene sind so verzweifelt, dass oft sogar Suizidgefahr besteht.“ Lauterbach kritisierte, dass in Deutschland keine Langzeitstudien zur Erforschung von Long Covid aufgebaut würden. „Das ist ein schweres Versäumnis. Denn wir brauchen eine Langzeitbeobachtung und gute Versorgungskonzepte für diese Patienten und Prognosen für die Volkswirtschaft. Auch die Arbeitswelt wird dieses Krankheitsbild zu spüren bekommen.“ Vor Corona habe die Zahl der CFS-Kranken bei 250.000 gelegen.

„Mit der Pandemie könnte sich diese Zahl verdoppeln.“ Mitunter blieben die Beschwerden viele Jahre bestehen. „Die Betroffenen werden womöglich lange nicht so leistungsfähig wie früher sein, sie werden mehrfach im Jahr ausfallen. Manche werden ganz ausscheiden.“ Was bei Depression und Burnout helfe und motiviere – Sport, Meditation, Yoga, Aktivierung – mache es für den CFS-Patienten oft schlimmer. „Denn bei ihm führt eine Aktivierung zu einer zusätzlichen Belastung und diese zu einer zusätzlichen Störung.“ Man könne sich den Krankheitsmechanismus so vorstellen: „Eine Schlacht im Kopf findet statt.“ Entzündliche Botenstoffe kämen ins Gehirn und das Gehirn bekämpfe mit seinen eigenen Abwehrzellen das Virus. „Wenn die eigentliche Erkrankung überstanden ist, begreift das Gehirn das aber nicht und fängt möglicherweise an, das eigene Gewebe zu bekämpfen.“

Woher er das alles weiß – nach so kurzer Zeit? Vielleicht aber will er auch schon im Sinne der Regierung und Pharmaindustrie vorbeugen. Dann nämlich, wenn die Zahlen der Lockdown-Selbstmorde – wenn überhaupt – ans Tageslicht kommen, kann man dem Virus auch dafür die Schuld in die Schuhe schieben.

Lauterbach arbeitet konsequent an seiner Karriere. Wenn Deutschland diese Alarmhupe als Bundesgesundheitsminister bekommt, dann Gnade uns Gott. (Mit Material von dts)