Die Supervirenforschung des Dr. Drosten

Die Berliner Charité ist auch an „Gain of Function“ Virusforschung beteiligt, mit Unterstützung des Forschungsministeriums. Prof. Christian Drosten versucht sich im NDR-Podcast in Schadensbegrenzung.

Dr. Anthony Fauci war der Auftaktsprecher bei einer Konferenz in USA 2017, bei der auch die Schlüsselfiguren der sog. »Gain of Function«  (Funktionsgewinn) Forschung am Wuhan-Labor, Peter Daszak von der EcoHealth Alliance und »Fledermausfrau« Dr. Shi Zhengli auftraten, wie Natalie Winters auf National Pulse enthüllt.

Dr. Christian Drosten der Berliner Charité war bereits bei der ersten Telefonkonferenz dabei, bei der der Brief vom 19.2.2020 im »Lancet« organisiert wurde, um die Laborursprungstheorie als »Verschwörungstheorie« zu brandmarken, wie Epoch Times berichtet.

Drostens Institut für Virologie war scheinbar auch an der umstrittenen »Gain of Function« Superviren-Forschung beteiligt, über das Programm RAPID – Risk Assessment in Prepandemic Respiratory Infesctious Diseases, das vom Forschungsministerium finanziert wird. »Am Beispiel des MERS-Coronavirus wird erforscht, wie sich respiratorische, zoonotische Viren zu pandemischen Erregern entwickeln«, so die Webseite. Der RAPID-Verbund setze sich aus 9 Teilprojekten zusammen, dazu gehöre »Identifizierung von Wirtsfaktoren durch loss-of-function und gain-of-function-Versuchen.« Koordinator des RAPID-Projektes ist Prof. Dr. Christian Drosten vom Institut für Virologie der Charité Berlin.

Von 2014 bis 2017 war »Gain of Function«-Forschung in USA verboten, die kaum von Biowaffenforschung  zu unterscheiden ist. Zu dieser Zeit lagerte das US-Gesundheitsministerium NIH unter Anthony Fauci die »Gain of Function« Forschung scheinbar an das Wuhan Institut für Virologie aus, in Zusammenarbeit mit Peter Daszak von der EcoHealth Alliance, Dr. Ralph Baric der University of North Carolina und der »Fledermausfrau« Dr. Shi Zhengli, die mit ca. 600.000 $ von Fauci finanziert wurde.

Fauci, Drosten, Daszak und Baric waren alle von Anbeginn an der Umsetzung des Briefes im Lancet beteiligt, der diesen Verdacht zerstreuen sollte, wie Epoch Times berichtet. Diese Vorwürfe werden nun auch in den Mainstream-Medien thematisiert, u.a. im Focus und der Welt am Sonntag (hier ohne Bezahlschranke).

Drosten antwortete leider nicht mehr auf unsere Anfragen. Dafür äußerte er sich im NDR Info Podcast »Coronavirus-Update« vom 9.6. im Gespräch mit Beke Schulmann, die ihn fragte: »Wussten Sie, bevor Sie das Statement mitunterschrieben oder verfasst haben, dass Daszaks Organisation an der Forschungsfinanzierung in Wuhan beteiligt war?«

Drosten »wusste schon, dass die zusammenarbeiten, also dass Peter Daszak mit Zhengli Shi arbeitet in Wuhan«, sagte er. Das Statement  im Lancet sei aber »kein wissenschaftliches Statement« gewesen. »Dort wird nichts wissenschaftlich Hartes gesagt, sondern da wird einfach gesagt: Wir bekunden unsere Solidarität.« Drosten sehe hier »überhaupt keine Interessenskonflikte« und halte sich für »jemand, der sicherlich die Sache sehr neutral betrachtet.«

Drosten behauptet im NDR-Podcast, er sei »als dieser Letter geschrieben wurde, erst ganz am Ende dazu gebeten worden. Dieser Text war fertig geschrieben. Dann wurde mir der zugeschickt und es wurde gefragt: Christian, hast du Lust, hier mit zu unterschreiben?« Laut den nun veröffentlichten E-Mails von Dr. Anthony Fauci war Drosten jedoch bereits bei der ersten Telefonkonferenz dazu am 1.2.2020 eingebunden gewesen.

In der Tatsache, dass Peter Daszak an der WHO-Mission nach China 2021 federführend beteiligt war, sehe Drosten allerdings schon »einen Interessenskonflikt«: »Man kann nicht als neutraler Beobachter oder Kontrolleur oder wie man es immer nennen will, Überprüfer, zu einem Labor hingehen, mit dem man seit Jahren kooperiert. … Natürlich ist dann eine Neutralität der gesamten Kommission auch nicht mehr unbedingt gegeben.«

Gegenüber Johannes Boie von der Welt am Sonntag sagte Drosten, im Lancet-Brief vom 1.2.2020 werde »weder direkt noch indirekt dazu aufgefordert, wissenschaftliche Untersuchungen der Ursachen von Covid-19 zu unterlassen.«

Die Unterzeichner hatten die Laborursprungstheorie immerhin öffentlich im weltführenden Fachjournal als »Verschwörungstheorie« gebrandmarkt, wie auch Boie anmerkt: »Natürlich wird der öffentliche Diskurs deutlich gelenkt, wenn nicht gar eingeschränkt, wenn zu einem frühen Zeitpunkt der Pandemie Spitzenforscher aus mehreren Ländern eine bis dahin diskutierte Möglichkeit in einer wichtigen Fachzeitschrift in Zusammenhang mit Verschwörungstheorien bringen.«

Etliche Unterzeichner des Lancet-Briefes haben sich mittlerweile distanziert. Virologe Charles Calisher nannte es »übers Ziel hinausgeschossen«, den Laborursprung als »Verschwörungstheorie« bezeichnet zu haben. Laut Prof. Stanley Perlman der University of Iowa ist die Laborursprungstheorie »wieder auf dem Tisch«. Der Virologe Peter Palese verlangt eine ordnungsgemäße Untersuchung. Und Professor Bernard Roizman der University of Chicago sagt, das Coronavirus stamme aufgrund »Unachtsamkeit« aus dem Wuhan-Labor, die nun »nicht zugeben können, so etwas Dummes gemacht zu haben.« Von Christian Drosten war noch keine derartige Aussage zu vernehmen.

Wir schrieben an Drosten, um zu erfahren, was genau der Inhalt der Telko am 1.2.2020 war, welche weiteren Interaktionen es zwischen ihm, Dr. Anthony Fauci und Mitarbeiter, Dr. Jeremy Farrar, Peter Daszak und Dr. Ralph Baric zum Thema Laborursprungstheorie in diesem Zeitraum gab und in welcher Form Prof. Drosten und die Berliner Charité an »Gain of Function« Virenforschung beteiligt waren. Eine Antwort steht noch aus.

Zuerst veröffentlicht auf Freie Welt.

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