Impf-Freaks schon ganz heiß auf neues Novovax-Vakzin – Covid-Schutz bald bei 200 Prozent?

Impfen - immer besser und immer mehr bitte! (Symbolbild: shutterstock.com/Von Chris Bourloton)

„Bitte gebt uns mehr von dem geilen Scheiß“: Ähnlich wie die Apple-Gemeinde alljährlich auf die Key-Note wartet, bei der die neue Hardware vorgestellt wird, können es Impf-Junkies kaum aushalten, bis endlich das nächste Covid-Supervakzin mit noch höherer Wirksamkeit auf den Markt kommt, um Restrisiken gegen eine Infektionskrankheit zu vermeiden, die für Kerngesunde offensichtlich deutlich weniger gefährlich ist als die Nebenwirkungen der Impfkampagne selbst. So soll jetzt der neue Novovax-Impfschutz „100-prozentigen Schutz vor schweren Covid-Verläufen“ bieten – eine Rekordwirksamkeit.

Die einzige „Wirksamkeit“, über die bislang kein Zweifel bestehen kann, ist – im Zusammenhang mit Corona – bisher die der weltweiten Gehirnwäsche, die zu 150 Prozent bei der Angstverhetzung und Verbreitung einer völlig irrationalen Gefahrenwahrnehmung hinsichtlich dieses Virus wirksam war. Dieser globale Propagandaerfolg eines zur Pandemie aufgebauschten Infektionskrankheit machte es überhaupt möglich, dass Menschen bis heute mit „Inzidenzzahlen“ und Impfterminen ins Bett gehen und aufstehen, und bei jeder Gelegenheit – demnächst auch digital – stolz ihren „Impfnachweis“ zücken, ohne die völlige Verrücktheit dieses Zwangsverhaltens überhaupt noch zu hinterfragen.

Nach mRNA- und Vektorvakzinen kommt mit dem Corona-Impfstoff von Novavax jetzt ein proteinbasierter Impfstoff auf den Markt, der – so jubelt die gebührenfinanzierte „Deutsche Welle“ (DW) ähnlich wie die meisten anderen deutschen Leitmedien – „bei der globalen Impfkampagne eine zentrale Rolle spielen“ werde: Angeblich bewährte Technik, leicht zu transportieren und zu lagern – und er lässt sich schnell und günstig in großen Mengen herstellen. Mit einer Gesamtwirksamkeit von 90,4 Prozent liegt der Impfstoff mit der Fachbezeichnung NVX-CoV2373 mit Moderna und Pfizer/Biontech ungefähr gleichauf, doch er soll eben die garantierte Lizenz zur „Beatmungsfreiheit“ liefern – indem lebensgefährliche Verläufe ausgeschlossen sind.

Lizenz zur Beatmungsfreiheit

Ein kühnes Versprechen – da die „schweren Verläufe“ vor allem bei den Patientengruppen auftreten, die in schlechtem und/oder geschwächten Allgemeinzustand sind und – wie sich hunderttausendfach in dieser Pandemie zeigte – eben auch an anderen Gründen sterben können (dann eben „mit Corona). Wenn hier mal keine Enttäuschungen vorprogrammiert sind! Die Impfung gegen Sterblichkeit ist jedenfalls noch immer nicht erfunden. Dennoch kann sich die politisch-pharmakologische Impflobby kann sich die Hände reiben, derweil die Deutschen von den Medien auf das neue Novovax ganz heiß gemacht werden.

Wenn nun ständig neue, „bessere“ Varianten der nach wie vor hochexperimentellen Impfstoffe auf den Markt kommen – ist das nicht ärgerlich für all die, die jetzt schon geimpft sind, mit den schlechter wirksamen Pioniervaktinen der ersten Generation? Ach was! Wer nur die erste Dosis hat, kann sich als zweite ja eine andere reinjagen lassen (erstaunlicherweise sollen nämlich die – jeweils für sich alleine noch gar nicht gründlich ausgeforschten – Covid-Impfstoffe plötzlich untereinander allesamt beliebig und bedenkenlos kombinierbar sein). Und wer schon zwei hat, der muss sicher nicht lange warten, bis die „Auffrischungsimpfungen“ Pflicht werden. Denn darauf zielt die gesamte Corona-Panikmarketing-Masche ersichtlich ab: Ein Ding für die Ewigkeit, eine Zukunft, in der das Impfen so selbstverständlich, normal und ungefähr so häufig wie die Wagenwäsche oder der Friseurbesuch wird. (DM)