Baerbock-Grüne: Inzidenzzahl für die Wahl sinkt unter 20 Prozent

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Mit den Grünen ist es so wie mit dem Coronavirus. Je näher die Bundestagswahl rückt, desto ungefährlicher werden sie. Dank ihrer Spitzenkandidatin:

Knapp drei Monate vor der Bundestagswahl sind Grüne und SPD in den Umfragen wieder fast gleichauf. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut INSA wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, verlieren die Grünen einen Punkt zur Vorwoche und kommen auf 19 Prozent. Das sind fünf Prozentpunkte weniger als noch vor sechs Wochen.

Der Abstand zu den Sozialdemokraten (17 Prozent, +1) ist von acht Punkten Mitte Mai auf inzwischen zwei Prozentpunkte geschmolzen. Keine Bewegung gibt es in dieser Woche bei der Union, die mit 28 Prozent deutlich vorne liegt, und der AfD (11 Prozent). Die FDP verliert einen Punkt und kommt in dieser Woche auf 12 Prozent, die Linke gewinnt einen Punkt hinzu und kommt nun auf 7 Prozent.

Die sonstigen Parteien würden unverändert sechs Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Auch in der Kanzler-Direktfrage liegen die Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock und der SPD-Kandidat Olaf Scholz inzwischen gleichauf, kommen beide auf 17 Prozent. CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet kommt auf 19 Prozent.

Für die Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut INSA vom 21. bis zum 25. Juni 2021 insgesamt 1.203 Menschen. Frage: „Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wie würden Sie wählen?“ Am 25. Juni 2021 wurden zusätzlich 1.003 Menschen befragt. Frage: „Angenommen, Sie könnten den Bundeskanzler bzw. die Bundeskanzlerin direkt wählen und hätten die Wahl zwischen Armin Laschet von der CDU, Annalena Baerbock von den Grünen und Olaf Scholz von der SPD: Für wen würden Sie sich entscheiden?“

Das Gute daran ist, dass die Grünen mit Annalena Baerbock bereits ihre „Delta-Variante“ aus dem Ärmel gezogen haben und zum Herbst nicht noch eine böse Überraschung droht. (Mit Material von dts)