Sind wir mit Corona schon durch, ohne es bemerkt zu haben?

Corona (Bild: shutterstock.com/Von Corona Borealis Studio)
Corona (Bild: shutterstock.com/Von Corona Borealis Studio)

Welche „Überraschung“: Ein weitaus größerer Anteil der Deutschen ist mit #Corona infiziert gewesen als bislang bekannt. Die Gutenberg Covid-19-Studie der Universitätsmedizin Mainz mit über 10.000 Teilnehmern zeigt, dass 40 Prozent aller Ansteckungen völlig #unbemerkt blieben. In den meisten Fällen haben die Betroffenen von Corona selbst nämlich nicht das Geringste mitbekommen – und die, die #Symptome hatten, gingen damit offenbar so um wie mit jeder schon immer dagewesenen stinknormalen Erkältung (denn genau so wirkt sich dieses #Virus bei der überwältigend großen Mehrzahl der Infizierten aus, und zwar in praktisch allen Altersstufen).

Was von vornherein in dieser sogenannten Pandemie hätte geschehen müssen und bei einer verantwortungsbewussten Gesundheitspolitik oberste Priorität gewesen wäre, wird nun nach und nach durch Feldstudien und Forschungsarbeiten von Universitäten und Wissenschaftlerteams nachgeholt: Eine statistische Überprüfung, wie hoch der Anteil real Infizierter in der Bevölkerung eigentlich ist, anstelle der verzerrenden absoluten Zahlen unrepräsentativer, beliebig ausgeweiteter Tests, deren schiere Menge jedes epidemiologische Ergebnis zwangsläufig verfälscht. Hätte man hingegen allwöchentlich eine Stichprobe anhand eines repräsentativen Bevölkerungsquerschnitts vorgenommen, so wären nicht nur die Zahl unbemerkter Infektionen der Deutschen ans Licht gekommen, es wäre auch zu jedem Zeitpunkt eine Aussage darüber möglich gewesen, wie ernst die „epidemische Lage“ tatsächlich war. Genau das aber war politisch nie gewollt (und es wird dereinst aufzuklären sein, aus welchen Gründen auch immer).

Dass der Anteil problematischer oder gar kritischer Verläufe bei Sars-CoV2 eben nicht höher gewesen ist als bei vorangegangenen saisonalen Grippewellen, zeigen auch die Daten zur Mortalität, die eben keine Über-, sondern ironischerweise zuletzt sogar sondern eine Untersterblichkeit ergeben. Die Mainzer Studie, für die 10.000 repräsentativ ausgewählte Teilnehmer beider Geschlechter und aller Altersstufen befragt und über einen Zeitraum von acht Monaten hinweg mittels wiederholter Blutprobenentnahmen zwecks Antikörper-Titherbestimmung und PCR-Tests untersucht wurden, erbrachte damit einen weiteren Beleg für die gesamtgesellschaftliche Harmlosigkeit des Virus, jedenfalls nach allen ansonsten angewandten gesundheitspolitischen Maßstäben bei anderen Erkrankungen, deretwegen zuvor auch noch nie ganze Gesellschaften präventiv lahmgelegt wurden.

Das Virus lief einfach durch

Wenn 40 Prozent der Deutschen irgendwann Corona hatten und davon gar nichts wussten, dann kann das zwingende Fazit nur lauten: Weder ist eine breitflächige, ihrerseits mit erheblichen Nebenwirkungen und Schadensrisiken verbundene, nur notzugelassene Experimentalimpfung unabdingbar, wie uns eingeredet wird, noch ist sie für eine Herdenimmunität notwendig. Denn Letztere wird offenkundig bereits auf natürlichem Weg erreicht – während sie bei Impfstoffen, die nicht einmal den Geimpften vor Reinfektionen bewahren und die Weitergabe des Erregers überhaupt nicht zu verhindern vermögen, sowieso eine Illusion ist.

Doch noch schwerwiegender ist eine weitere, zwangsläufige Schlussfolgerung aus den Studienergebnissen: Wenn sich unbemerkt 40 Prozent Hintergrundinfektionen im unbemerkten „Dunkelfeld“ ereigneten, während derweil das ganze Land in einem mehr als halbjährigen Lockdown weggesperrt war, dann bedeutet dies zwingend: Sämtliche Corona-Maßnahmen haben offenbar so gut wie nichts genützt – denn das Virus ist völlig unkontrolliert durch die Bevölkerung gezogen wie jede normale Grippe. (DM)