Das Ding ist durch: Immer weniger Corona-Tote, in England stirbt trotz „Delta“ fast keiner mehr

Jenseitiges Corona (Symbolbild:Imago/FutureImage)

Zu welcher abenteuerlichen Falschbewertung und verzerrten Wahrnehmung der „Pandemie“-Gefahr – ob medial aufbereitet in Gestalt der „Delta-Bedrohung“, „steigender Fallzahlen“ oder einer „Vierten Welle“ – die Politik mit ihrem weiterhin ausschließlich auf „Inzidenzen“ fixierten Blick beiträgt, beweist der Umstand, dass aller anhaltenden Corona-Panikmache zum Trotz die Todeszahlen weltweit extrem zurückgegangen sind. Damit entfällt die letzte Scheinrechtfertigung zur Aufrechterhaltung oder Wiedereinführung von Maßnahmen und Grundrechtsbeschränkungen.

Letztlich kann nämlich, selbst nach Logik ihrer Befürworter und Pandemie-Hardliner, die Ausrufung von übergesetzlichen oder verfassungswidrigen Notstandsbestimmungen (wie sie in Deutschland durch die „epidemische Lage nationaler Tragweite“ gegeben ist) nur mit einer reellen Lebensgefahr, mit einer Übersterblichkeit begründet werden, die sich entweder aus dem Virus selbst ergibt, oder aus einer Überlastung des Gesundheitssystems dergestalt, dass dieses keine lebensrettenden Therapien mehr gewährleisten kann. Beides war, wie heute feststeht, zu keinem Zeitpunkt der Fall und ist es heute erst recht nicht. Ein Blick auf die weltweiten Corona-Sterbefälle lässt hieran keinen Zweifel (Abruf heute, 18 Uhr). Die obere Kurve zeigt dabei die globale Todesfallkurve, die untere die im Vereinigten Königreich (das ja der deutschen Politik als abschreckende Delta-Alptraumvision dient):

(Quelle:JHU)
(Quelle:JHU)

Wenn nun, ob durch die Impfkampagne oder aufgrund einer stillen Feiung (im Sinne unbemerkter Infizierung weiter Bevölkerungsteile, die bei Corona schon deshalb wahrscheinlich ist, da die allermeisten Ansteckungen symptomlos verlaufen), die Todeszahlen, ganz anders als noch im Winter, konstant im Keller bleiben – selbst in den Risikogruppen – und eben nicht mehr direkt mit den herbeigetesteten Fallzahlen („Inzidenzen“) korrelieren, dann muss zwingend die Pandemie aufgehoben werden – denn dann reden wir hier von einer Grippe, und bei „Delta“ von einer Sommergrippe.

Dann muss diese sogenannte Pandemie für beendet erklärt werden, weil dann billigerweise NICHTS mehr Corona von jeder vorangegangenen saisonalen respiratorischen Atemwegserkrankungswelle unterscheidet. Und vor allem: Es muss die Panikmache und Angstaufwiegelung ganzer Gesellschaften enden. Diese dient ohnehin nur noch dem Zweck einer Steigerung der Impfbereitschaft sowie Aufrechterhaltung der Bereitschaft zu kommenden (bereits von der Pharmalindustrie und ihren politischen Erfüllungsgehilfen längst eingepreisten) Folgeimpfungen. (DM)