Der russische Hacker als perfekter Sündenbock

Hacker (Symbolbild: shutterstock.com/Von oOhyperblaster)
Hacker (Symbolbild: shutterstock.com/Von oOhyperblaster)

Die Bundestagswahl rückt näher, und die Angst geht um im politischen Berlin. Noch 10,5 Wochen und es wird gewählt. Doch, wenn der eigentliche Souverän dieses Landes in den letzten Jahrzehnten eines leidvoll erfahren musste, dann, dass Wahlen an dem herrschenden System nichts ändern.

Ein Beitrag von Stefan Schubert

So gilt die Angst der Berliner Eliten nicht dem Votum der Bürger, diese haben Staatsfunk und eingekaufte Mainstream-Medien so umerzogen und in Corona-Panik versetzt, dass trotz deren Versagen genügend Stimmen für eine Regierungsmehrheit abgegeben werden. Die Angst bezieht sich darauf, dass bisher vertuschtes Fehlverhalten und Skandale an die Öffentlichkeit gelangen. Der E-Mail-Skandal und dessen Offenlegung kostete Hillary Clinton in den USA beispielsweise die Präsidentschaft und beinahe einen Platz auf der Anklagebank. Ist ein solches Szenario auch in Deutschland denkbar?

Nun halte ich Wladimir Putin weder für einen »lupenreinen Demokraten«, wie es der korrumpierte Ex-Bundeskanzler und Ex-Vorsitzende der SPD formulierte, aber Russland ist für mich auch kein »Reich des Bösen«, wie der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan die Sowjetunion bezeichnet. Das rohstoffreiche Land ist der flächenmäßig größte Staat der Welt und mit 144 Millionen Einwohnern steht das Land an neunter Stelle der bevölkerungsreichsten Länder der Welt. Große Teile des Landes und der Einwohner befinden sich auf europäischem Boden. Die russischen Rohstoffreserven bilden mit bis zu 30 Prozent die wahrscheinlich größten der Welt. Allein aus diesen Gründen muss Deutschland einen pragmatischen Umgang mit Russland pflegen, sich nicht an weiteren US-Sanktionen beteiligen und – falls die EU wegen transnationalen Netzwerken dazu nicht in der Lage ist – allein die Handelsbeziehungen ausbauen. In dieser Gemengelage ist Nord Stream 2 also ein absolut notwendiges und richtiges Projekt.

Was Russland und im Übrigen auch die US-Administration Merkel-Deutschland voraus haben, ist, dass jene Mächte über eine klare außenpolitische Agenda verfügen und diese auch umsetzen. Deren Wirken basiert nicht auf dem Gefallen links-grüner Netzwerke und globalistischer Organisationen, sondern auf der Umsetzung der staatlichen Agenda, während eine Frau Merkel seit Jahren hunderte Milliarden deutscher Steuergelder in alle Herren Länder verschenkt.

Die immensen Belastungen für spätere Generationen bringen jedoch keinen Nutzen für Deutschland, sondern im Gegenteil, sie stellen eine existenzielle Belastung für das Land dar: Migrationskrise, Euro-Krise und der sogenannte Corona-EU-Wiederaufbaufonds seien hier nur stellvertretend erwähnt.

Sicherheitsrisiko: Hackerangriff auf Merkel-Regierung

Wie wir spätestens nach den Enthüllungen durch Edward Snowden wissen, hören die US-Geheimdienste jeden Deutschen ab. Handy, Computer, E-Mails – der Big Brother aus Amerika weiß alles über jeden. Selbst der Lauschangriff auf Merkels Handy, weitere Berliner Regierungspolitiker, die EU-Kommission und nahezu alle europäischen Regierungen ist öffentlich geworden. Und, wer würde sie nicht gerne lesen, die geheimen SMS-Nachrichten von Frau Merkel, wie sie wieder Milliarden deutscher Steuergelder verschenkt? Wer würde nicht gerne mitbekommen, wie sie und das Kanzleramt im Hintergrund die Fäden ziehen, wenn die Mainstream-Medien im Gleichschritt mit der Politik islamistische Terroranschläge wie in Würzburg als »Amoktat« geframt haben wollen?

Mit welchen internen Vorgaben geht die Bundesregierung in Verhandlungen mit der EU und der NATO? Wie ist die wirkliche Meinung von Frau Merkel über Laschet und Söder und wie weit gehen ihre Sympathien für die Grünen?
Über was telefoniert und schreibt Merkel mit ihren Freundinnen, den Medien-Milliardärinnen Liz Mohn und Friede Springer? Inwieweit werden Medien-Kampagnen abgesprochen?

Über dieses Wissen verfügen die Amerikaner. Und dies betrifft nicht nur Frau Merkel, sondern jeden deutschen Regierungsmitarbeiter. Möglichkeiten für Geheimdienste, mit diesen Informationen deutsche Politiker zur Zusammenarbeit zu erpressen oder zu einer Lenkung bei gewünschten Themen zu bringen, gibt es also genug. Zu diesem ganzen brisanten Komplex liest und hört man im politischen Berlin und bei systemkonformen Mainstream-Medien jedoch nichts, aber auch gar nichts.

Bei Cyberattacken, Naturkatastrophen oder Blackouts wegen Merkels Energiewende – dieses Notstromaggregat lässt Sie nie im Stich!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was man hingegen andauernd liest, ist hysterischer Alarmismus in Reinform, der in Richtung Moskau zeigt. Russische Hacker, russische Medien, sie alle würden demnach unermüdlich daran arbeiten, Deutschland zu destabilisieren und das Ansehen staatlicher Stellen zu zerstören. Seit 2015 schafft es Frau Merkel ganz allein, Deutschland zu destabilisieren, und wenn sie ihren Bundestagskumpel und CDU-Funktionär Stephan Harbarth als Präsident des Bundesverfassungsgerichts installiert, dann ist es allein dieser Bundesregierung zu verdanken, dass sich das Ansehen der Staatsorgane auf DDR-Niveau einpendelt.

Nichtsdestotrotz verbreiten linke Mainstream-Medien gerade unverdrossen die gewünschte Regierungspropaganda der russischen Gefahr. Wo bleiben bei diesen pauschalen Stigmatisierungen eigentlich die hauptberuflichen Anti-Rassismus-Aktivisten?

Also, die bösen russischen Hacker sollen seit Wochen versucht haben, an Daten aus den privaten E-Mail-Accounts von CDU- und SPD-Abgeordneten zu gelangen. Bei den »Freunden« jenseits des Atlantischen Ozeans ist das identische Vorgehen hingegen kein Problem. Keine Kritik an der NSA. Keine Kritik an Joe Biden. Oder haben die Abgeordneten und Hauptstadtjournalisten schlicht Angst, ihre Skandale einen Tag später auf Seite eins der Bild zu lesen?

Die Verteidigungslinie der Politik ist bereits jetzt deutlich. Sollten Skandale, Bestechungen, Vetternwirtschaft und Schlimmeres vor der Wahl ans Tageslicht kommen, dann wird umgehend auf allen Kanälen eine Ablenkungskampagne gestartet. Im Mittelpunkt sollen dann nicht mehr die skandalösen Fakten stehen, sondern die Herkunft dieser Fakten, die wahrscheinlich nicht einmal geleugnet werden.

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Diese Desinformationskampagne ist eine der tragenden Säulen des merkelschen Herrschaftsprinzips. Dies ist auch der wesentliche Grund, warum der künstliche Begriff »Hasskriminalität« erfunden und Rechtsextremismus seit Jahren völlig überdimensioniert wird:

Migrationskritik – nein, seien Sie still. Das sagt die AfD ja auch.

Skepsis gegenüber dem Islam und der stattfindenden Islamisierung – Sie Rassist!

Zweifel an den Corona-Zwangsmaßnahmen und massiven Grundrechtseinschränkungen? Sie sind wohl bei den Querdenkern, und damit sind Sie ein Fall für den Verfassungsschutz.

Und nun rechtzeitig vor den Bundestagswahlen wird das nächste Feindbild aufgebaut – der russische Hacker. Wirklich praktisch, alle Skandale und alle Informationen über den Berliner Sumpf können nun automatisch den russischen Hackern in die Schuhe geschoben werden.

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